Orthopädische Gelenk-Klinik

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Morton Neurom - Schonende Operation ohne Nerven-Amputation (Neurektomie)

  1. Typische Ursache des Morton Neuroms: Überbelastung des Fußes durch Sport oder modebedingte Stresspositionen
  2. Diagnose des Morton Neuroms: Wie kann der Arzt das Morton Neurom feststellen?
  3. Therapie des Morton Neuroms
  4. Konservative Behandlung des Morton Neuroms
  5. Vorsicht bei Kortisonbehandlung des Morton Neuroms
  6. Operation des Morton Neuroms: Vollständige Nervenentfernung oder einfache Nervenentlastung?
  7. PrognoEntfernung - Neurektomie - des veränderten Nervengewebesse: Was sind die Aussichten nach der Behandlung oder Operation des Morton Neuroms?

Literatur zum Morton Neurom

Das Morton Neurom im Querschnitt durch den Vorfuß: Es liegt zwischen zwei Mittelfußknochen an der Fußsohle (gelb eingezeichnet: Fettpolster an der Fußsohle).  © Dr. Thomas Schneider
Das Morton Neurom (rot eingezeichnet) ist ein gutartiges Nervengeschwulst das zu heftigen Schmerzen im Vorfuß führt. Diese Darstellung erfolgt im Querschnitt durch den Vorfuß: Es liegt zwischen zwei Mittelfußknochen (blau/grau) an der Fußsohle (gelb: Fettpolster der Fußsohle). © Dr. Thomas Schneider
Viele Patienten klagen über stechende, im Alltag oft akut auftretende Fußschmerzen. Diese Schmerzen treten belastungsabhängig - bei längerem Gehen oder Stehen- vor allem in den Zehen und im Vorfuß auf. Oft werden sie von Taubheit oder heftigem Brennen der Zehen begleitet. Diese Schmerzen klingen nach Belastungswechsel häufig wieder schnell ab: Eine Pause mit Ausziehen der Schuhe kann die Vorfußschmerzen auch wieder schnell verschwinden lassen.

Diese Belastungsabhängigkeit ist typisch für das sogenannte Morton Neurom, einer weit verbreiteten Nervenschwellung des Plantarnerven im Vorfuß: Das ist ein plantarer Fuß-Nerv: Er verläuft an der Fußsohle entlang und ist permanent dem Druck des gesamten Körpers und der benachbarten Mittelfußknochens ausgesetzt.

1. Typische Ursache des Morton Neuroms: Überbelastung des Fußes durch Sport oder modebedingte Stresspositionen

Themen zu Morton Neurom und Mittelfuß-Schmerzen
Die Anforderungen der Mode - hohe Absätze, enger Zehenraum, großer Druck auf dem Vorderfuß - bringen den Fuß in Stress-Positionen, die auf die Dauer belastend und schädlich sind. Eine Schwellung des Mittelfußnerven kann zu dem typischen Krankheitsbild des Morton Neuroms führen. © Istockphoto

Der menschliche Fuß hat sich entwickelt unter den Bedingungen des Barfußlaufens. Modernes Schuhwerk entlastet den Fuß zwar und schützt ihn vor Kälte und Verletzungen. Doch die Abschirmung lässt den Fuß auch verkümmern. Vor allem die Anforderungen der Mode - hohe Absätze, Einengung der Zehen - bringen den Fuß in Positionen, die auf die Dauer belastend und schädlich sind.

Daher gehören Mittelfußschmerzen (Metatarsalgie) für Frauen zwischen 15 und 50 Jahren zu den häufigsten orthopädischen Beschwerden. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass unabhängig vom Geschlecht bis zu 36% der über 65 jährigen Patienten an Vorfußschmerzen (Metatarsalgie) leiden. Diese Fußschmerzen können den Bewegungsradius stark einschränken.

Vorfußschmerzen können zahlreiche Ursachen haben - von Fehlstellungen des Fußes, Stoffwechselerkrankungen, Überlastung bis hin zu Gefäßerkrankungen.

Fachartikel von Dr. Thomas Schneider zu Morton Neurom

  1. Morton Neurom früh erkennen: Wie diagnostiziert der Fußspezialist? auf Jameda.de
  2. Morton Neurom ohne Nervenamputation behandeln auf Jameda.de
Klinische Untersuchung des Morton Neuroms durch den Fußspezialisten
Klinische Untersuchung des Morton Neuroms durch den Fußspezialisten: Die schmerzhafte Nervenschwellung kann vom erfahrenen Arzt zwischen den Mittelfußknochen der Zehen getastet werden. Meistens findet sich das Neurom zwischen dem 3. und dem 4. Mittelfußknochen. © Dr. Thomas Schneider

Die möglichen Ursachen müssen genau untersucht werden, denn daraus lässt sich die Behandlungsstrategie ableiten. Mehrere mögliche Ursachen für Fußschmerzen überlagern sich oft gegenseitig oder treten gleichzeitig auf. Bei Mittelfuß- und Vorfußschmerzen mit Verdacht auf Morton Neurom sollten Sie daher stets eine eingehende Untersuchung bei einem Fußspezialisten zu suchen, um unzureichende Behandlungen zu vermeiden.

Sportliche Belastung, z.B. Laufsport oder Ballett-Tanzen mit extremer Zehenbelastung, gehört ebenfalls zu den Verursachern des Morton Neuroms.

Mittelfußschmerzen treten daher bei Frauen fünfmal häufiger auf als bei Männern. Bei den meisten Patientinnen manifestiert sich das Morton Neurom erstmals zwischen dem 40. und dem 50. Geburtstag. Bei den älteren, über 65-jährigen Patienten sind dann beide Geschlechter gleich häufig von Vorfußschmerz (Metatarsalgie) betroffen.

Wichtige Begriffe und Synonyme

Morton-Neurom:
Entzündliche, stark schmerzhafte Verdickung der Mittelfußnerven zwischen den Mittelfußknochen. Diese Erkrankung wird auch Morbus Morton oder Morton Neuralgie genannt.

Morton-Syndrom:
Das Syndrom ist die Summe der Folgen der Nerveneinklemmung des Plantarnerven: Taubheit, Brennen, Ziehen, stechender Schmerz.

Metatarsalgie:
Der Mittelfußschmerz kann mehrere Ursachen haben.

Morton-Neuralgie:
Neuralgie ist ein Nervenschmerz. Der Nervenschmerz kann unterschiedliche Ursachen haben. Oft, aber nicht immer, geht er einher mit einer Entzündung und nachweisbaren Schwellung der Nervenhülle.

Wie entwickelt sich aus einem Spreizfuß ein Morton Neurom?

Themen zu Morton Neurom und Mittelfuß-Schmerzen
Das Morton Neurom, eine schmerzhafte Verdickung des Fußnerven an der Fußsohle kann im MRT (Magnetresonanztomografie) dargestellt werden (Grünfärbung). © Gelenk-Doktor.de, Dr. Thomas Schneider

Die Nerven im Mittelfuß verlaufen unterhalb der Fußsohle. Beim Tragen hoher Schuhe - vor allem in Verbindung mit dem Spreizfuß - sind diese Nerven zwischen den Mittelfußköpfchen besonderen Druckbelastungen ausgesetzt. Durch den dauerhaften Druck können Nerven chronisch anschwellen (in der Abb. grün angefärbt). Diese Anschwellung, die zu vermehrtem Druck und Einklemmung des betroffenen Nerven führt, kann zu Schmerzen, Krämpfen und Gefühlsstörungen (Taubheit) führen: Das sind die typischen Symptome des Morton Neuroms.

Das Morton Neurom manifestiert sich meist zwischen 3. und 4. Zehe. In 10% aller Fälle von Morton Neurom treten diese Beschwerden beidseitig auf. Das für die Morton'sche Neuralgie typische Schmerzmuster kann der Fußspezialist bei der manuellen Untersuchung durch gleichzeitigen Druck knapp hinter den Mittelfußköpfchen von ober- und unterhalb des Fusses hervorrufen, (bi-digitale Kompression, Mulder’s click).

Röntgenbild eines Fußes im Schuh mit hohen Absätzen
Röntgenbild eines Fußes in High-Heels: Die Belastung des Vorfusses ist enorm. Wenn das vordere Fußgewölbe durch den hohen Druck nachgibt, spricht man von einem Spreizfuß. Der Spreizfuß ist die notwendige Voraussetzung für das Morton Neurom: Durch das Einsinken des Fußquergewölbes steigt der Druck auf dem Fußnerven an der Fußsohle.

Anfällig für das Morton Neurom sind zunächst Frauen mittleren Alters: Sie haben häufig einen Spreizfuß und sind "Opfer" der aktuellen Schuhmode, die eine hohe Vorfußbelastung in Kauf nimmt.

Auch Fehlstellungen des Fußes mit hoher Belastung der Zehenwurzelknochen, Änderungen oder Verhärtungen des Bindegewebes zwischen den Zehen (z.B. durch plantare Keratosen) führen zu einem erhöhten Druck auf die zwischen den Zehenknochen verlaufenden Nervenfasern.

Überlastung durch hohe Trainingsleistung bei Läufern können zu den für das Morton Neurom typischen stechenden Schmerzen führen.

Aber bei weitem nicht alle Fälle von belastungsabhängigen Mittelfußschmerzen werden durch das Morton Neurom verursacht.

Entstehung des Morton Neuroms und der Erkrankungsmechanismus

Video mit freundlicher Genehmigung von Youtube

Mikroskopische Gewebs-Untersuchungen (sog. Histologie) zeigen, dass das Morton Neurom keine Entzündung ist; auch kein Tumor. Das Morton Neurom ist eine klassische Einklemmungs-Neuropathie. Alle Symptome des Morton Neuroms - Schmerzen, Brennen, Taubheit - entstehen durch die mechanische Einklemmung des Nerven, der dabei aber selbst nicht verletzt wird. Die anatomischen Folgen - Schwellung des Nerven zum Morton Neurom - sind lediglich Folgen dieser Einklemmung. Daher kann auch bereits eine Verminderung des Drucks auf den geschwollenen Mittelfußnerven durch operative Lösung der Bindegewebe zwischen den Zehen zur Beseitigung des Syndroms beitragen.

Es gibt viele mögliche Ursachen von Vorfußschmerzen

Differentialdiagnose: Was muss bei der Diagnose des Morton Neuroms ausgeschlossen werden?

  • Stressfrakturen der Zehen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Gicht (Störung des Harnsäurestoffwechsels)
  • Hallux valgus
  • Hammerzehen
  • Entzündung des Mittelfußzehengelenkes
  • Überbeweglichkeit
  • Tarsaltunnelsyndrom
  • Weichteilschäden und Schleimbeutelentzündung (Bursitis)
  • Warzen, Weichteiltumore

Neben dem Morton Neurom gibt es zahlreiche weitere Ursachen von Vorfußschmerzen, die ebenfalls Metatarsalgie (Mittelfußschmerzen) verursachen könne. Diese Ursachen können teilweise auch gleichzeitig mit den nervenbedingten Vorfußschmerzen auftreten.

In Verbindung mit einem Hallux valgus, einer schmerzhaften Fehlstellung der Großzehe, können die Gelenke der kleinen Zehen überlastet werden. Das kann, wie in jedem Gelenk, zu schmerzhafter Bursitis (Schleimbeutel-Entzündung) führen.

Diese Änderung des Bewegungsablaufs kann auch zu einer Überlastung der Mittelfußknochen führen. Die durch diese Überlastung häufig entstehende Bursitis (Schleimbeutelentzündung) kann durch eine Schwellung den Raum um den plantaren Fußnerven herum noch weiter einengen, den Druck erhöhen und zugleich zur Entstehung der knotenartigen Verdickung des Nervens beitragen, die das Morton Neurom auszeichnet.

Stechende Schmerzen im Mittelfuß können daher auch Folge einer Stressfraktur (Marschfraktur) der Mittelfußknochen sein.

Durch die Überlastung der Grundgelenke der Kleinzehen kann auch eine schmerzhafte Entzündung der Gelenkschleimhaut (Synovialitis) auftreten.

Auch Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Gicht und Polyneuropathie wollen wir sorgfältig ausschließen.

Durch eine sorgfältige, umfassende Untersuchung des Patienten müssen wir die vielfältigen Ursachen der Mittelfußschmerzen erkennen und eine detaillierte Differentialdiagnose erarbeiten.

Symptome des Morton Neuroms?

Symptome eines Morton Neuroms

  • "Prickeln" oder "Ameisenlaufen" in den Zehen.
  • Gefühl einer Erbse oder Murmel im Schuh.
  • In die Zehen ausstrahlender Schmerz.
  • Belastungsabhängiger Schmerz.
  • Schmerz lässt nachdem Schuhe ausziehen sofort nach.
  • Stechender Schmerz.
  • Taubheit.
  • Gefühlsstörungen.

Die Symptome im Zusammenhang mit Nervensyndromen sind vielfältig, oft widersprüchlich, und stellen besondere Anforderungen an die Diagnose.

Schmerzen im Vorderfuß und in einzelnen Zehen lassen den Fußspezialisten an das Morton Neurom denken.

Die Qualität des Schmerzes wird oft als stechend oder brennend beschrieben. Das Morton Neurom auch mit Krämpfen im Fuß assoziiert sein.

Neben Schmerzen kann - ähnlich wie beim Karpaltunnelsyndrom - auch die fortschreitende Taubheit und Gefühlsstörung im Fuß zu den Symptomen gehören.

Andere Patienten beschreiben das Gefühl, mit einer Murmel im Schuh oder mit einer Erbse unter der Fußsohle zu gehen. Ein deutlicher Hinweis auf das Morton Neurom ist dann gegeben, wenn durch eine Pause und einer Fußmassage der Fußschmerz recht schnell nachlässt.

Diese Symptome sprechen gegen eine Morton Neurom als Ursache

  • Ruheschmerz (Belastungsunabhängiger Vorfuß-Schmerz).
  • Anlaufschmerzen zu Beginn einer Belastungsphase.
  • Nächtlicher Vorfuß-Schmerz.

Die Schmerzen treten anfallartig für Minuten oder Stunden auf, mit unterschiedlichen Zeitabständen - Wochen oder Monaten - zwischen den Schüben. Im Verlauf treten diese Schübe aber immer häufiger auf.

Wann ist bei Fußschmerz eine andere Ursache als das Morton Neurom zu vermuten?

Bei Ruheschmerzen oder "Anlaufschmerzen" zu Beginn einer Belastungsphase ist nicht mit einem Morton Neurom zu rechnen. Wenn die Schmerzen also Nachts auftreten oder unabhängig von Belastung als Ruhschmerzen, müssen wir an andere Krankeitsursachen denken.

2. Wie kann der Arzt das Morton Neurom untersuchen?

Verlauf der Nerven an der Fußsohle
Anatomische Abbildung des Nervenverlaufes an der Fußsohle: Druck auf dem mittleren Nerven führt zu einem typischen Schmerzsyndrom, das durch Brennen, Taubheit und stechende Schmerzen charakterisiert ist. © Dr. Thomas Schneider
Das Morton Neurom ist meistens an der Fußsohle zwischen dem 3. und 4. Mittelfußknochen lokalisiert. Es kann aber auch zwischen dem 2. und dem 3. Mittelfußknochen auftauchen. Manchmal sind mehrere Zehenzwischenräume gleichzeitig betroffen. ©  Dr. Thomas Schneider
Das Morton Neurom ist meistens an der Fußsohle zwischen dem 3. und 4. Mittelfußknochen lokalisiert. Es kann aber auch zwischen dem 2. und dem 3. Mittelfußknochen auftauchen. Manchmal sind auch mehrere Zehenzwischenräume gleichzeitig betroffen. © Dr. Thomas Schneider

Das Morton Neurom tritt oft zusammen mit einem Spreizfuß - dem abgesenkten Quergewölbe - auf. Erst diese fehlstellungsbedingte Änderung der Belastungslinien durch Spreizfuß führt zur stetigen Reizung des direkt unter der Fußsohle verlaufenden Nerven.

Ein Spreizfuß deutet direkt auf ein Morton Neurom hin. Ein Hinweis auf einen fortgeschrittenen Spreizfuß: Durch die Überlastung der Mittelfußköpfchen entsteht an Fußsohle eine starke Schwielenbildung.

Eine podometrische Untersuchung gibt stets sehr deutliche Hinweise auf die Krankheitsursache bei Mittelfußschmerzen. Die Podometrie oder Pedobarografie besteht in der Messung der Druckverteilung unter der Fußsohle.

Die aus der mechanischen Reizung resultierende Nervenverdickung kann durch den Fußspezialisten auch direkt ertastet werden.

Patientenbefragung und direkte körperliche Untersuchung stehen daher im Mittelpunkt der Diagnose.

Ich frage meine Patienten und Patientinnen oft, ob die Schmerzen plötzlich besser werden, wenn Sie die Schuhe ausziehen: Dann haben wir schon einen sehr starken Hinweis auf das Morton Neurom als Ursache der Mittelfußschmerzen.

Wenn all diese diese Anzeichen für das Morton Neurom sprechen, kann zuletzt der direkte Nachweis durchgeführt werden, um die Diagnose zu sichern: Wenn nach Injektion des entzündeten Nerven mit einem Betäubungsmittel die Beschwerden sofort verschwinden, ist die Schwellung und schmerzhafte Entzündung des Mittelfußnervs die gesicherte Ursache.

Eine apparative Untersuchungen durch Röntgen, Kernspin oder Ultraschall dient hier vor allem dem Ausschluß anderer möglicher Krankheitsursachen. Die Diagnose erfolgt auf der Grundlage der klinischen Erfahrung des Fußspezialisten.

Rolle des MRTs bei der Untersuchung

Mit MRT kann ein Morton Neurom direkt bestätigt werden. Deshalb hat die MRT Untersuchung eine besondere Bedeutung bei der Untersuchung eines Morton Neuroms. Das MRT kann auch besonders gut andere mögliche Ursachen für Mittelfußschmerzen abklären. Dazu gehören Entzündungen, Bursitis, Marschfrakturen (Stressfrakturen) der Mittelfußknochen und Frakturen der Mittelfußköpfchen. Das MRT kann auch Neurome in den anderen Zehenzwischenräumen zeigen. Diese können häufig bereits vorliegen, sind aber noch nicht klinisch auffällig geworden.

Fall 1: Typisches Auftreten des Morton Neuroms bei Spreizfuß

Eine Patientin (41) suchte unsere Klinik wegen regelmässig auftretender stechender Schmerzen im Mittelfußbereich auf. Zeitweise waren die Schmerzen so stark, dass sie nicht mehr in Schuhen gehen konnte. Nach dem Ausziehen der Schuhe wurden die Beschwerden sofort besser.

Die klinische Untersuchung zeigte keine erkennbare Fehlstellungen der Zehen oder eine Hallux valgus -Erkrankung. Im dritten Zehenzwischenraum konnte der Orthopäde durch Fingerdruck starke Schmerzen hervorrufen.

Die Patientin konnte durch eine operative Lösung der Bindegewebshülle zwischen dem 3. und dem 4. Zehen behandelt werden. Der Druck auf den Nerven nahm ab. Die Symptome des Morton Neuroms waren beseitigt. Nach vier Monaten konnte der Orthopäde mit EMG wieder normale Nervenaktivität messen. Die schmerzhafte Drucksituation (Metatarsalgie) als Auslöser des Morton Neuroms war durch die Bindegewebsoperation dauerhaft beseitigt. Sensibilität und Belastbarkeit des Mittelfusses war wieder normal.

Die Oberflächen-Elektromyographie misst die elektrische Muskelaktivität einer erkrankten Körperregion. Hierzu werden Elektroden auf die Haut über die betroffene Stelle geklebt.
Weiterlesen zu Elektromyografie

Eine Elektromyographie (Elektrische Messung der Muskelaktivität) konnte zeigen, dass der 3. Zehennerv beteiligt ist: Das ist ein typisches Zeichen für das Morton Neurom.

3. Therapie des Morton Neuroms

Behandlungsmethoden

  • Entlastung durch weite, flache Schuhe
  • Stützende Einlagen
  • Kältetherapie
  • Ultraschall
  • Kortison-Injektionen
  • Injektion mit Anaesthetika
  • Fuß-Massagen
  • Fußgymnastik

Das Morton Neurom wird vorwiegend konservativ behandelt. Der einfache Wechsel zu weiten, bequemen Schuhen mit viel Platz für die Zehen mildert die Symptome bereits in vielen Fällen. Durch Einlagen, die bei Spreizfuß den Vorfuß unterstützen, kann das Fußgewölbe wieder entlastet und unterstützt werden. Das nimmt Druck von den eingeklemmten Nerven. Die Morton Neuralgie geht wieder zurück. Zu den weiteren Behandlungsmöglichkeiten gehört ein Spektrum an medikamentösen und physikalischen Behandlungsmöglichkeiten.

Operationen sind meist nur bei fortgeschrittener Morton Neurom Entwicklung erforderlich. Man kann anhand des im MRT-Bild gemessenen Durchmessers des Morton Neuroms das Stadium der Erkrankung gut ablesen. Bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung genügen konservative Methoden und das Tragen gesunder Schuhe für eine sichere Therapie. In Studien wurde gezeigt, dass in etwa 50% aller Fälle die Verhaltensanpassung und die konservative Behandlung ausreichen, um ein Morton Neurom dauerhaft abzuheilen.

Vorsicht bei der Kortisontherapie des Morton Neuroms

Dabei sind auch nicht alle konservativen Behandlungsmethoden nebenwirkungsfrei. Die Injektionstherapie mit Kortison kann eine dauerhafte Verminderung des schützenden Fettpolsters an der Fußsohle verursachen. Der plantare Fußnerv wird noch stärker belastet, weil seine natürliche Polsterung fehlt. Die Kortisonbehandlung bei Morton Neuroms kann diese Krankheit also langfristig noch verstärken. Diese Reduktion des Fettpolsters an der Fußsohle ist seinerseits ein Risikofaktor für das Fortschreiten des Morton Neuroms: Durch die abnehmende Polsterung wird die Belastung des Plantarnerven erhöht. Wir empfehlen die Kortisonbehandlung daher keinesfalls als Dauertherapie bei Morton Neurom. Auch die wiederholte Anwendung der Kortisoninjektion sollte sorgfältig erwogen werden.

Operation des Morton Neuroms - wann wird operiert?

Ein Morton Neurom wird erst dann operiert, wenn alle konservativen Behandlungsmethoden ausgeschöpft sind.

Für die Operation des Morton Neuroms gibt es 2 Ansätze: Die einfache Dekompression (Druckentlastung) kann kleinere Morton Neurome zur Abheilung bringen.

Die Nervenentfernung (Neurektomie) als klassischer Eingriff kann zu Taubheit des Versorgungsgebietes führen, also die Sensibilität der Zehen beeinträchtigen. Nur bei größeren Neuromen ist sie aber noch die Methode der Wahl.

Operation des Morton Neuroms von oben

Wir bevorzugen immer den operativen Zugang zum Morton Neurom von oben, an Stelle des herkömmlichen Zugangs durch die Fußsohle.

Bei der einfachen Druckentlastung des Morton Neuroms ohne Nervenentfernung durch Auftrennung des Bindegewebes um die Metatarsalknochen ist der Zugang von oben selbstverständlich. Aber auch bei einer Nervenentfernung (Neurektomie) hat der operative Zugang von oben direkte Vorteile:

Beim operativen Zugang zum Morton Neurom von oben kann relativ leicht durch Lösung der Bänder der Metatarsalknochen eine Dekompression, also Druckverminderung, durchgeführt werden. Auch bei einer Neurektomie ist diese Dekompression ein sinnvoller Begleiteingriff, weil durch Druckverminderung ein Rezidiv (Rückfall) des Morton Neuroms ausgeschlossen werden kann.

Wir halten es auch für vorteilhaft, wenn sich die Narbe nicht direkt an der Fußsohle befindet. Das fördert die Heilung, und vermindert die Gefahr schmerzhafter Narbenbildung an der Fußsohle.

1. OP-Methode: Druck-Entlastung durch operative Dekompression des Morton Neuroms von oben

In vielen Fällen kann der Mittelfussnerv erhalten bleiben.  Durch Auftrennung eines bindegewebigen Bandes von oben wird Druck von dem Nerv genommen, so das die Entzündung, die zum Neurom führt, wieder abklingen kann. ©  Dr. Thomas Schneider
In vielen Fällen kann der Mittelfussnerv erhalten bleiben. Durch Auftrennung eines bindegewebigen Bandes von oben wird Druck von dem Nerv genommen, so das die Entzündung, die zum Neurom führt, wieder abklingen kann. © Dr. Thomas Schneider

Ähnlich wie beim Karpaltunnelsyndrom am Handgelenk kann durch Öffnung des Bindegewebes eine Druckentlastung des Nervs durchgeführt werden: durch eine Durchtrennung bindegewebiger Strukturen kann der Druck auf das Nervenbündel im Zehenzwischenraum dauerhaft reduziert werden (Dekompression). Diese mechanische Dekompression ist die operative Methode, die am ehesten dem bekannten Erkrankungsmechanismus des Morton Neuroms als einfacher Einklemmungs-Neuropathie gerecht wird. Zusätzlich können zwei dem Morton Neurom benachbarte Mittelfussknochen umgestellt werden (Umstellungsosteotomie) um den Durchlass für den Nerven zu vergrössern.

Wenn Verhaltensanpassung und konservative Therapie mit Einlagen und Spritzen über Monate und Jahre keine Besserung der Mittelfußschmerzen bringen, wird eine Operation des Morton Neuroms in Betracht gezogen.

Bei der Dekompression oder Neurolyse des Morton Syndroms wird durch Spaltung eines Bandes (Ligament) zwischen den Zehen der Druck auf den Nerven dauerhaft vermindert. Zusätzlich können zwei dem Morton Neurom benachbarte Mittelfussknochen schmaler gemacht werden, um den Durchlass für den Nerven zu vergrössern. Das normale Gefühl und Sensibilität in den Zehen bleibt bei dieser Operationsmethode erhalten.

Durch die drei kleinen Schnitte wird das Bindegewebe entspannt und der Platz des Nerven zwischen den Mittelfußknochen vergrössert.

Diese sehr schonende, minimalinvasive Operationsmethode kommt mit kleinsten Schnitten aus. Sie kann die Einklemmungs-Neuropathie, die das Morton Neurom auslöst, dauerhaft beheben. Dieses sehr schonende Verfahren zur Operation des Morton Neuroms wird in Deutschland bisher nur von wenigen Fuß- und Sprunggelenks-Chirurgen angeboten.

Fuß nach Dekompressions - Operation des Morton Neuroms. Durch die drei kleinen Schnitte wird das Bindegewebe entspannt und der Platz des Nerven zwischen den Mittelfußknochen vergrössert.
Fuß nach Dekompressions - Operation des Morton Neuroms. Dieses schonende Verfahren kommt mit kleinsten Schnitten aus. In Deutschland wird es nur von wenigen Fuß-Spezialisten beherrscht. © Gelenk-Doktor.de

Häufige Fragen zur Dekompression bei Morton Neurom

  1. Wo wird die Dekompression ohne Nervenamputation bei Morton Neurom angeboten?
    Diese Operation wird von der Gelenk-Klinik Freiburg für Patienten und Patientinnen stationär durchgeführt.
  2. Wann kann ich nach der OP wieder heimreisen?
    Nach 2 Tagen können die Patienten die Heimreise mit einem speziellen Vorfußentlastungsschuh antreten, der für 2-3 Wochen getragen werden kann.
  3. Wie wird bei reisenden Patienten die Nachbehandlung durchgeführt?
    Die Nachbehandlung, Verbandswechsel und Faden entfernen können dann wohnortnah durchgeführt werden. Ein genaues nachbehandlungsschema wird mit dem Arztbrief mitgegeben. In der Regel fallen nur Verbandswechsel an, die die Patienten selbst durchführen können.
  4. Können Sie mir einen Arzt in Wohnortnähe empfehlen, der Dekompression bei Morton Neurom beherrscht?
    Wir bekommen sehr häufig E-Mail-Anfragen von Patientinnen, welcher Arzt in Ihrer Wohnort-Nähe dieses Dekompressionsverfahren an Stelle der Nervenamputation anwendet. Leider kennen wir weder die Spezialisierung noch die Erfahrung der Ärzte in anderen Regionen, so dass wir bei diesen Anfragen nicht helfen können.

2. OP-Methode bei Morton Neurom: Entfernung (Neurektomie) des veränderten Nervengewebes

Manchmal ist das Morton Neurom bereits zu groß für eine Neurolyse. Dann muss der geschwollene Nerv entfernt werden. Auch eine Weitung des Bindegwebes würde keine Entlastung mehr bringen. Eine nervenerhaltende Behandlung ist dann also nicht mehr möglich. ©  Dr. Thomas Schneider
Manchmal ist das Morton Neurom bereits zu groß für eine Neurolyse. Dann muss der geschwollene Nerv entfernt werden. Auch eine Weitung des Bindegwebes würde keine Entlastung mehr bringen. Eine nervenerhaltende Behandlung ist dann also nicht mehr möglich: Statt dessen muss dann eine Neurektomie (Nervenentfernung) durchgeführt werden. © Dr. Thomas Schneider

Bei der operativen Entfernung des geschwollenen Nervenbündels, der Neurektomie des Morton Neuroms werden die krankhaft veränderten Nervenäste im Zehenbereich und im Mittelfußbereich operativ entfernt. Das kann zur Folge haben, dass der 3. und 4. Zeh zwar nicht mehr schmerzen, aber dauerhaft taub bleiben.

In einigen Fällen kann der verbleibende Nervenstumpf weiterhin unter Druck und schmerzhaft bleiben: In diesem Fall wäre durch die Neurektomie dann nichts gewonnen, ein Rezidiv entsteht.

Daher ist die noch häufig angebotene Neurektomie nicht mehr unsere operative Methode der ersten Wahl. Bei einem Durchmesser des Morton Neuroms bis zu 6-8 mm prüfen wir zuerst die Möglichkeit der nervenerhaltenden Behandlung durch Entlastung (Dekompression) des Morton Neuroms.

Nach Beendigung der Operation werden die Gewebe - Mittelfußbänder und Haut - wieder schichtweise verschlossen. Der Fuß wird zum Schluss elastisch gewickelt.

Amputation des geschwollenen Nerven - die Neurektomie des Morton Neuroms

Als zweite Behandlungsmöglichkeit kann eine Neurektomie durchgeführt werden. Dabei wird das erkrankte Nervengewebe operativ entfernt: Damit geht auch die Funktion des Nerven verloren, das Versorgungsgebiet in den Zehen wird teilweise taub..

Hier steht dem Orthopäden der Zugang von der Fußsohle (plantar) her offen: Wegen längerer Heilungszeit und späterer Vollbelastung sowie einer dauerhaften Schwächung des Fußes durch Narbenbildung an der Fußsohle ist der Zugang von unten zwar ein direkter Zugang zum Morton Neurom, aber auch mit Nachteilen verbunden.

Es gibt auch den Zugang zum Operationsgebiet von oben (dorsal). Hier hat der Operateur Zugang zu allen Bindegeweben und Bändern der Zehenknochen bis er den an der Sohle gelegenen Nerven erreichen kann.

Der Patient kann nach Morton Operation von oben im Vergleich zur Neurektomie von unten wieder früher belasten. Bei der Operation von oben können auch die tiefliegenden Bindegewebe gelöst werden. Damit ist notwendigerweise ein Dekompression verbunden.

Auch nach Neurektomie kann der verbleibende Stumpf des entfernten Nerven wieder schmerzhafte Symptome des Morton Neuroms entwickeln. Man spricht dann von einen Rezidiv (Rückfall).

Dann kann eine Revisionsoperation erforderlich sein. Weil in aller Regel das Nervengewebe nicht selbst erkrankt ist, sondern nur durch Einklemmung komprimiert wird, ziehen wir die Neurektomie nicht als bevorzugte Operationsmethode in Betracht.

Die einfache Entlastung - Dekompression - des eingeklemmten Nerven durch Lösung des Bindegewebes ist bei einem kleineren Morton Neurom mit weniger als 0,8 cm Durchmesser meist hinreichend und führt zu einem wesentlich besseren Zustand des Patienten nach Operation.

Welche Nachbehandlung ist nach der Operation des Morton Neuroms erforderlich?

  • Bis zur gesicherten Wundheilung - etwa 3 Wochen - sollte lediglich eine Teilbelastung des operierten Fußes erfolgen.
  • Nach der OP wird zunächst ein spezieller Vorfußentlastungsschuh getragen
  • Jede stärkere Belastung oder Abrollen des Fußes sollte für 2 Monate vermieden werden.
  • Nach 3 Wochen kann wieder ein normaler Straßenschuh getragen werden.
  • Schuhe sollten eine harte Sohle haben und weit geschnitten sein.
  • Schnürsenkel sollten ein gutes Anpassen des Schuhs erlauben

Fall 2: Morton Neurom im Sportlichen Hochleistungsbereich: Professionelle Ballett-Tänzerin

Morton Neurom und Metatarsalgie bei Ballett Tänzern
Besondere Anforderungen der Ballett-Tänzer - Stehen en pointe auf Zehenspitzen und Sprünge mit gestrecktem Fuß - können durch sehr hohe Drücke den Mittelfußnerven besonders belasten. Eine Lösung der Nerveneinklemmung durch Lösung des Bandes zwischen den Zehen kann Platz schaffen und das Moron Neurom wieder vermindern. 10 bis 14 Tagen nach dieser Operation ist das Training im Leistungsbereich wieder möglich.

Eine professionelle Tänzerin mit über 10 jähriger Karriere hat Schmerzempfindungen im Mittelfußbereich. Das Morton Neurom machte sich bemerkbar als "Schnappen" der Sehne im Mittelfußbereich.

Dazu kam die schmerzhafte Symptomatik des Morton Neuroms. Ein deutlicher Hinweis auf das Morton Neurom: Beim Ausziehen der Schuhe trat sofortige Schmerzerleichterung auf. Diese Hinweise aus der Patientenbefragung und der Anamnese ergaben bereits eine recht klare Diagnose des Morton Neuroms. Die Diagnose wurde schließlich noch durch ein bildgebendes Verfahren bestätigt. Das Morton Neurom wurde abgebildet durch eine Kernspin-Tomographie im Mittelfußbereich.

Die besondere Situation für Ballett-Tänzer und Tänzerinnen aus dem Hochleistungsbereich ist die hohe Belastung der Zehengrundgelenke, vor allem des 2. und 3. Zehengrundgelenks durch den hohen Druck des Tanzens bei gestrecktem Fuß. Dazu kommen wiederkehrende kleine Traumen durch Sprünge und Landungen.

Die Therapie muss diese wiederkehrenden Höchstbelastungen mitberücksichtigen.

Bei der Durchführung einer klassischen Neurektomie - der kompletten Entfernung des geschwollenen Nerven - besteht eine Gefahr einer erneuten Neurombildung im Bereich der Nervenstümpfe. Neurektomien sind zum Teil notwendig, sollten aber der letzte Therapieansatz bleiben.

Zu allererst sollte eine endoskopisch gestützte Lösung des Bandes, das die Mittelfussköpfchen 3 und 4 verbindet (ligamentum intertarseum) in Betracht gezogen werden. Dadurch vermindert sich sofort der Druck, dem der Mittelfußnerv ausgesetzt ist. Das Neurom kann dadurch abschwellen. Bereits 10-14 Tage nach dem minimalinvasiven Lösen des Bandes kann die Trainingsbelastung bereits wieder aufgenommen werden. Das ist besonders wichtig für die Patienten mit Morton Neurom aus dem Sport- und Hochleistungsbereich.

Sollte das dauerhaft nicht reichen sollte zusätzlich eine minimalinvasiv durchgeführte Versetzung der Mittelfußknochen weiteren Platz für den Mittelfußnerven unter der Druckbelastung schaffen. Nach Versetzung der Mittelfußknochen ist eine Sportbelastung im Hochleistungsbereich oder Ballett-Tanzen erst wieder etwa 5 Monaten nach Operation wieder zu empfehlen.

4. Wie sind die Aussichten nach der Behandlung des Morton Neuroms?

Wichtig für die langfristige Fußgesundheit nach Morton-Neurom ist natürlich gesundes Schuhwerk. Das bedeutet: Flache Absätze, Unterstützung für das Quergewölbe im Vorfuß und viel Zehenraum.

Die Wiederkehr des Morton Neuroms kann mit dieser recht einfachen Verhaltensanpassung sehr gut verhindert werden: Tragen Sie so oft wie möglich gesunde Schuhe.

Da Schuhe mit hohen Absätzen für viele zum Leben gehören: Tragen Sie bitte regelmäßig unterschiedliche Schuh-Modelle. Durch Schuhvariation können Sie wenigstens die Art der Fehlbelastung variieren. Es gibt also durchaus orthopädische Gründe, sich möglichst oft ein paar schicker neuer Schuhe zu gönnen. Sie vermindern durch Variation der Schuhmodelle die spezifische Belastung des Vor-Fußes und beugen dem Morton Neurom vor.

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360° Virtueller Rundgang: Ansicht der Ambulanz