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Außenbandriss und Bandinstabilität können das Sprunggelenk schwächen

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Inhalte zu Sprungelenksarthrose und Bandrekonstruktion

Wichtige Begriffe und Synonyme
Fibulare Bandruptur, Desmorrhexis, Bänderriss im Sprunggelenk, Bandruptur, Außenbandruptur, Fibulare Kapselbandruptur, Riss des Ligamentum fibulotalare anterius, Ligamentum fibulotalare posterius, Ligamentum fibulocalcaneare, OSG-Distorsion, Supinationstrauma, Bänderdehnung, Banddistorsion, Varus Fehlstellung, valgus Fehlstellung, Aussenbandplastik, Syndesmoseband, Syndesmosetrauma

1. Außenbandriss am Sprunggelenk: Instabilität nach Bänderriss

Fußgelenk (Sprunggelenk) mit Aussenbändern, Sprungelenksarthrose, Aussenbandriss, Bänderdehnung, Impingement des Sprungelenks, Sprunggelenks-Arthrose, Sprunggelenks-Prothese
Anatomische Abbildung eines Sprunggelenks 1. Aussenbänder ziehen an die Ferse 2. Syndesmosebänder verbinden Schienbein und Wadenbein 3. Innenbänder des Sprunggelenks sind nicht zu sehen. ©Grays Anatomy

Sprunggelenksverletzungen sind die häufigsten Sportverletzungen überhaupt. Typischerweise entsteht diese Verletzung durch Umknicken im Sprunggelenk. Etwa 20% aller Sportverletzungen sind Bandverletzungen des oberen Sprunggelenkes. 1% aller Sprunggelenksverletzungen sind Verletzungen des Syndesmosenbandes.

Wenn diese Bandinstabilität nicht fachgerecht behandelt wird, kann sie bereits bei geringen Anlässen zum Umknicken im Sprunggelenk führen. Bei Drehbelastung kommt es dann zu einem deutlich beschleunigten Gelenkverschleiß. Auch am Sprunggelenk entsteht durch eine Außenbandschwäche eine gefährliche Mehrbeweglichkeit. Diese belastet den Knorpel mehr als üblich und kann ihn auf die Dauer schädigen - bis hin zu Sprunggelenksarthrose.

Die Stabilität des Sprunggelenks ist von größter Bedeutung: die Sportfähigkeit eines Athleten hängt unmittelbar davon ab. Aber auch für die Belastung des normalen Alltags ist ein stabiles Sprunggelenk bei allen Bewegungsabläufen von nicht zu unterschätzender Bedeutung.

Die Ballack-Verletzung vor der WM 2010

Riss des Syndesmosenbandes schwächt das Sprunggelenk

Das Syndesmosenband verbindet zwei Knochen zu einer Gabel. Diese Gabel wird gebildet aus Schienbein und Wadenbein.
Wenn Wadenbein und Schienbein nicht mehr stabil verbunden sind, wird das Sprunggelenk instabil. © Dr Thomas Schneider

Der Verletzungshergang bei Michael Ballack war typisch für eine Verletzung des Syndesmosenbandes. Durch den mit großer Wucht erfolgten Tritt von Kevin Boateng wurde ein erheblicher Druck in der Srunggelenksgabel erzeugt. Diese Gabel wird gebildet aus Schienbein und Wadenbein. Sind sie nicht mehr durch die Syndesmosenbänder verbunden, wird das Sprunggelenk instabil.

Diese aus 2 verbundenen Knochen gebildete Gabel ist von größter Bedeutung für die Funktion des Sprunggelenks, und damit für die Sportfähigkeit eines Fußballers.

Die Spunggelenksgabel wird durch die Syndesmosenbänder stabil zusammengehalten. Außerdem sorgen die Bänder für eine stabile Lagerung des oberen Sprunggelenks (OSG) aus Wadenbein und Schienbein auf dem Sprungbein des Fußes. Durch übermäßigen Druck können die Bänder reißen. Der Heilungsprozess durch Ruhigstellung benötigt 6-8 Wochen.

Diese Themen zu Sprunggelenk und Bandrekonstruktion gehören zum orthopädischen Spezialgebiet von Dr. Schneider. Die hier besprochenen Untersuchungen und Verfahren werden in der Gelenk-Klinik durchgeführt.
Senden Sie Ihre medizinische Anfrage hier zu Dr. Schneider.

2. Diagnose des Bänderrisses am Sprunggelenk

Bei einer Außenbandverletzung oder Innenbandverletzung knickt das Sprunggelenk nach außen oder innen (Distorsion). Typischerweise ist ein Bänderriss als schmerzhafte Schwellung im Knöchel sichtbar. Durch Zerreissen der Hautvenen kann auch noch ein Bluterguss hinzukommen. Eine genaue Diagnose ist wichtig: wenn ein gefährlicher Bänderriss als harmlose Bänderdehnung eingeschätzt wird, kann die Fehlbehandlung langfristig die Sportfähigkeit des Patienten gefährden.

Die Grade der Bandschädigung am Sprunggelenk

Für die richtige Diagnose des Bänderrisses ist eine gehaltene Röntgenaufnahme - das heißt unter Belastung des Sprunggelenks - entscheidend: wenn die Schmerzen nicht zu groß sind, lässt sich das Sprunggelenk nach Außenbandabriss aufklappen.
Gehaltene Röntgenaufnahme des Sprunggelenks: Nach Bänderriss lässt sich das Sprunggelenk, wie hier deutlich sichtbar, aufklappen. © Dr Thomas Schneider

Weitere Anzeichen für Bänderriss sind Schmerzen. Der Fuß ist nicht belastbar. Der Orthopäde kann das Sprunggelenk auch von Hand prüfen. Nach Verlust der Bandfunktion lässt es sich im Schubladentest aufklappen: Die Gelenkflächen lassen sich nach Verlust der Außenbandfunktion voneinander entfernen, wenn der Orthopäde den Unterschenkel bei fixiertem Fuß Richtung Ferse drückt.

Im Stadium direkt nach dem Unfall kann auf Grund der Schwellung, Bluterguss und der Schmerzen der Grad der Verletzung oft nicht genau beurteilt werden.

Für die richtige Diagnose des Bänderrisses ist eine gehaltene Röntgenaufnahme unter Belastung des Sprunggelenks entscheidend: wenn die Schmerzen nicht zu groß sind, lässt sich das Sprunggelenk aufklappen. Die Gelenkflächen lassen sich durch den Verlust der Außenbandfunktion voneinander entfernen, wenn man den Fuß nach innen dreht bzw. den Unterschenkel bei fixiertem Fuß Richtung Ferse drückt.

Als Sofortmaßnahmen sollten Sie sofort das betroffene Bein entlasten, hoch lagern, schienen und mit Eis kühlen.

3 Grade der OSG-Distorsion werden unterschieden

  1. Überdehnung
  2. Teilruptur
  3. Komplette Ruptur

Bei Syndesmosenrupturen ist die Schwellung anders: sie ist oberhalb der Sprunggelenkslinie sichtbar. Oft ist auch eine Druckschmerzhaftigkeit in diesem Bereich vorhanden.

3. Therapie des Außenbandriss: Konservative Behandlung des Sprunggelenks durch Ruhigstellung

Eine konservative Therapie - ohne Operation - durch Ruhigstellung in einer speziellen Gehschiene (Orthese) ist in den meisten Fällen möglich. Ruhigstellung nach Bänderriss am Sprunggelenk führt zu sehr guten Ergebnissen. Besonders eine Seitwärtskippung des Sprunggelenks durch Umknicken im Knöchel ist nach Außenbandriss oder Syndesmosenriss unbedingt zu vermeiden.

Gerade Bewegungen des Sprunggelenks - ohne Außendrehung im Gelenk - sind aber weiterhin möglich und sogar erforderlich: das verhindert Muskel-Abbau und Verklebungen durch Ruhigstellung in der Heilungsphase der Syndesmosenbänder. Der Fuß ist also belastbar, soweit die Schmerzen es zulassen. Die Heilung dauert etwa acht bis zwölf Wochen. Sie sollten für etwa zwei bis vier Monate keinen Sport treiben. Ärztliche Kontrollen sind zunächst 8 Wochen nach Außenband-Verletzung, und dann wieder sechs Monate nach Verletzung erforderlich, um einen regulären Heilungsverlauf abzusichern.

Fußgelenk (Sprunggelenk) mit Aussenbändern, Sprungelenksarthrose, Aussenbandriss, Bänderdehnung, Impingement des Sprungelenks, Sprunggelenks-Arthrose, Sprunggelenks-Prothese
Rehabilitation nach Aussenbandabriss durch Übungen mit dem Balance Board. © istockphoto
Rehabilitation des Sprunggelenks mit dem "Balance Board"

Das Balance Board ist unverzichtbar für die Sprunggelenks-Rehabilitation nach Außenbandabriss. Der ruhiggestellte Knöchel versteift, die Muskulatur in Fuß und Unterschenkel schwächt sich in der Heilungsphase ab. Die wichtigen Peronealmuskeln - sie verlaufen hinter dem Wadenbein und verhindern ein Umknicken nach außen - werden durch eine Außenbandruptur beschädigt und durch die Ruhigstellung bei der konservativen Ausheilung weiter geschwächt.

Die Rehabilitation mit dem Balance Board verstärkt die Muskulatur und Beweglichkeit des Sprunggelenk. Die Propriozeption - die Körperkontrolle und Wahrnehmung des Bodens sowie die Integration der Bewegungen - wird gestärkt. Durch die verbesserte Trittsicherheit wird das erneute Auftreten von Sprunggelenksverletzungen reduziert. Die Bandführung und Stabilität des Sprunggelenks wird gestärkt. Auch bei vielen Leistungssportlern gehört die Arbeit mit dem Balance Board inzwischen zum Trainingsprogramm.

Balance Board Training dient der Verbesserung der Koordination und vermeidet Verletzungen bei Laufsportarten. Eine bereits vorhandene Schädigung des Sprunggelenks nach Außenbandabriss kann nur durch intensives Üben auf dem Balance Board verbessert werden.

4. Therapie des Bänderriss: Operation der Bänder am Sprunggelenk und Bandrekonstruktion

Lange Zeit wurden fast alle Bandrupturen konservativ behandelt. Doch vor allem nach Komplettrupturen - vollständiges Abreißen der Bänder - sind die Grenzen der rein konservativen Ausheilung deutlich geworden. Vor allem bei Sportlern mit erhöhtem Belastungsanspruch wird vermehrt zu einer operativen Wiederherstellung des Bandes geraten. Instabilität und andauernde Beschwerden können durch operative Bandrekonstruktion deutlich vermindert werden.

Operation nach Außenbandriss oder Innenbandriss:
Der Orthopäde muß die eingetretenen Verletzungen und Knochenbrüche nach Außenbandabriss genau beurteilen. Wenn das Verletzungsmuster gravierend genug ist, werden abgebrochene Knöchel- bzw. abgerissene Knorpelteile mit einer Schraube befestigt. Gerissene Bänder werden genäht. Stark beschädigte oder durchgerissene Bänder können durch Verpflanzung körpereigener Sehnen wieder hergestellt werden (Bandrekonstruktion.) Nach einer Operation wird das Bein für etwa sechs Wochen ruhig gestellt.

Für die richtige Diagnose des Bänderrisses ist eine gehaltene Röntgenaufnahe unter Belastung des Sprunggelenks entscheidend: wenn die Schmerzen nicht zu groß sind, lässt sich das Sprunggelenk aufklappen.
Hier schematisch (grün) eingefärbt die Trennung der Knochenpartner, die die Sprunggelenksgabel bilden. Bei einer Syndesmosenverletzungen wird die Knochengabel entscheidend geschwächt. Das Sprungbein im Fuß wird nicht mehr stabil und belastbar umfasst. © Dr Thomas Schneider

Operation der Sprunggelenksgabel nach Syndesmosenbandriss:
Hier muß der Orthopäde den Grad der Sprunggelenkssprengung beurteilen. Es ist wichtig, Frakturen zu identifizieren. Liegt eine deutliche Mehrbeweglichkeit der Sprunggelenksgabel vor oder sind deutliche Frakturen erfolgt, kann eine Schraube oberhalb des Knöchels eine stabile Verbindung zwischen Schien- und Wadenbein wieder herstellen. Das sorgt für die normale Spannung in der Sprunggelenksgabel, bis die Syndesmosebänder diese Funktion wieder übernehmen. Die Syndesmosebänder können zusätzlich genäht werden. Die Schraube kann etwa 8 Wochen nach dem Einsetzen in einer weiteren Operation wieder entfernt werden.

Der erfahrene Orthopäde kann die natürliche Belastungslinie des Fußes mit modernen Operationen zur  Bandrekonstruktion aus körpereigenem Gewebe wieder herstellen.
© Gelenk-doktor.de, Dr. Thomas Schneider
Wenn eine Bandruptur übersehen wird, verzieht sich die Belastungslinie des Fußes im Laufe weniger Jahre zu einem Knickfuß. Diese Fehlstellung im Sprunggelenk kann durch die veränderten Belastungslinien zu Arthrose und Sprunggelenksschädigung führen. Die Korrektur der Fehlstellung kann das Gelenk wieder entlasten. Der erfahrene Orthopäde kann die natürliche Belastungslinie des Fußes mit modernen Operationen zur Bandrekonstruktion aus körpereigenem Gewebe wieder herstellen.

 

5. Varusfehlstellung nach Bänderriss kann durch Bandinstabilität zu einer Sprunggelenksarthrose führen

Bei Außenbandriss und Bandverletzung nach Sprunggelenksdistorsion treten trotz ausreichender Ruhigstellung oder bei nicht ausreichender Ruhigstellung bei 10%-20%dauerhafte Bandinstabilitäten auf. Vor allem bei Bandverletzung des vorderen Aussenbandes (ligamentum fibiotalare) oder des unteren Aussenbandes (ligamentum tibiocalcaneare) tritt diese Instailität auf. Bei dieser Instabilität weicht das unten liegende Sprungbein nach vorne und außen aus. Diese Fehlstellung führt zu einer stark vermehrten Belastung auf der Innenseite des Sprunggelenks. Diese sogenannte Varus-Fehlstellung wird im Laufe der Zeit durch die zunehmende Knorpelschädigung des Sprunggelenkknorpels auf der Innenseite noch verstärkt.

Bandinstabilität und Gefahr der Sprunggelenksarthrose durch Varusfehlstellung

Anterolateralen Verschiebung nach Bandverletzung im Sprunggelenk.
Anterolaterale Verschiebung des Sprunggelenks nach Bänderriss (Links): Das Sprungbein - das die untere Gelenkfläche des Sprunggelenks bildet - wird nach vorne und nach außen geschoben. © Gelenk-doktor.de, Dr. Thomas Schneider
Vor allem bei Bandverletzung des vorderen Aussenbandes (ligamentum fibiotalare) oder des unteren Aussenbandes (ligamentum tibiocalcaneare) tritt eine Fehlstellung des Sprunggelenks auf. Dabei wird das Sprungbein - das die untere Gelenkfläche des Sprunggelenks bildet - nach vorne und nach außen geschoben. Man spricht hier von einer anterolateralen Verschiebung des Sprunggelenks. Sprunggelenksarthrose kann die Folge sein. Um das zu vermeiden gibt es folgende Eingriffsmöglichkeiten für den Orthopäden.

 

  • Bandplastik am Sprunggelenkzur Herstellung natürlicher Belastungslinien.
  • Fersenbeinumstellung zur Veränderung des Achillessehnenzuges auf das Obere Sprunggelenk
  • Umstellung der Belastungslinie im Sprunggelenk (Intraartikuläre Umstellungsoperation)
Die Analyse der Belastugslinien im Sprunggelenk ist in jedem Fall erforderlich - auch wenn bereits nach schwerer Schädigung des Sprunggelenks eine Sprunggelenksprothese geplant ist.

In einigen Fällen können wir durch eine Wiederherstellung der natürlichen Belastungslinien im Sprunggelenk sogar Patienten, denen bereits eine Sprungelenksversteifung oder Sprunggelenskprothese empfohlen wurde, ihr natürliches Gelenk retten. Aber auch bei feststehender Diagnose zur Operation der Sprunggelenksprothese ist die genaue Betrachtung und das Verständnis der Statik des Sprunggelenks eine Voraussetzung für gute Ergebnisse und Haltbarkeit einer Sprunggelenksprothese.

 

6. Wie sind die Aussichten nach Bänderriss?

Bei 10-20% der Patienten finden sich nach Bänderriss im Sprunggelenk auch noch Schäden an der Gelenkfläche und des Gelenkknorpels. Verletzungen der Gelenkknorpel können zu Restbeschwerden, Belastungsschmerzen und einem Gefühl der Instabilität nach Belastung führen. Der Orthopäde muss diese Schäden sorgfältig abwägen. Knorpelschäden müssen in manchen Fällen arthroskopisch behandelt werden, um eine Sprunggelenksarthrose zu vermeiden.

Schutz des Sprunggelenks vor Umknicken ist ein wichtiger Teil der Nachbehandlung. Frühestens nach 4-5 Monaten kann wieder mit Leistungssport begonnen werden.

Bei guter Aufarbeitung der eingetretenen Schäden und konsequenter Nachbehandlung kann der Sportler zuverlässig damit rechnen, nach Sprunggelenks-Distorsion wieder Leistungen auf höchstem Niveau erbringen zu können.

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