Orthopädische Gelenk-Klinik

Orthopädische Gelenk-Klinik

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Klinische Untersuchung von Fußschmerzen

Fußschmerzen und Fersenschmerzen: Was kann ich tun?

  1. Was tun bei Fußschmerzen?
  2. Wann zum Arzt mit Fußschmerzen?
  3. Fuß- und Fersenschmerzen bei aktiven Läufern:
    Achillodynie, Fersensporn, Marschfraktur, Bursitis
  4. Fußschmerzen bei Frauen:
    Morton Neurom, Spreizfuß, Hallux valgus
  5. Fußschmerzen bei Älteren:
    Knick-Senkfuß, Rheumatische Arthritis, Gicht, Fußarthrose
  6. Fußschmerzen bei Kindern und Jugendlichen:
    Wachstumsschmerz, Osteochondrosis dissecans, Coalitiones, Osteochondrom am Talus
  7. Häufig gestellte Fragen zu Fußschmerzen

Wie sollten Sie mit Fußschmerzen umgehen?

Fußschmerzen sind ein biologisch wichtiges Warnsignal, das auf Gefahren für den Fuß hinweist. Für Fußschmerzen gibt es viele mögliche Ursachen: Überanstrengung, Fehlstellungen, Knochenbruch, Erkrankung der Sehnen und Gelenke oder generelle Stoffwechselerkrankungen können akute Fußschmerzen verursachen.

Dabei ist es für eine Diagnose immer wichtig zu wissen, in welcher Situation der Fußschmerz auftritt:

Fußschmerzen können wegen Überlastung, Trainingsfehlern oder Verletzungen auftreten. Es gibt immer auch Erkrankungen des gesamten Organismus, die sich als Fußschmerzen bemerkbar machen, die aber nicht im engeren Sinne orthopädische Ursachen haben.

Anatomie des Fußes Anatomie des Fußes. Fußschmerzen können überall am Fuß auftreten. Das Sprunggelenk verbindet den Fuß mit dem Bein. Das starke Fersenbein trägt das Sprunggelenk. Die Fußwurzel vor dem Sprunggelenk ist - ergänzend zum Sprunggelenk - für einen Teil der vertikalen Beweglichkeit des Fußes zuständig. Aus der Fußwurzel entspringt der Mittelfuß mit den langen Zehenknochen (Metatarsalknochen). Der Bogen von Fersenbein bis zu den Zehenköpfchen bildet das Fuß-Längsgewölbe. Die Zehenköpchen (die beim Abrollen des Fußes die Kraft auf den Boden übertragen) bilden zusammen mit den Zehen den Vorfuß. © Viewmedica

Der Fuß ist dabei in drei Abschnitte zu teilen: Am Rückfuß treten Fersenschmerz oder Schmerzen am Achillessehnenansatz auf. Im Mittelfuß treten Schmerzen an der Fußsohle, oben auf dem Spann und seitlich innen am Fuß auf.

Im Vorfuß tritt Fußschmerz in den Zehen, meist als Folge von Spreizfußfehlstellungen auf.

Wenn Sie akute - plötzlich auftretende - oder chronische Fußschmerzen haben, sollten Sie nicht das Risiko eingehen, so lange zu warten, bis die Schmerzen zu bleibenden Schäden führen. Durch einfache Maßnahmen, häufig auch schon lediglich durch Wechsel der Schuhe oder Änderung von Belastung und Lauftechnik, kann der Fußschmerz schon erfolgreich behandelt werden. Nicht immer muss man mit Fußschmerzen sofort zum Arzt.

Wann sollten Sie mit Fußschmerzen sofort zum Arzt?

  • Wenn Sie ein dauernde schmerzhafte Schwellung am Fuß oder Sprunggelenks haben, die auch nach bis zu fünf Tagen nicht besser wird.
  • Wenn Sie eine offene oder sogar eiternde Wunde am Fuß haben.
  • Wenn Sie stechende Schmerzen haben die so heftig sind, dass Sie den Fuß gar nicht mehr belasten können.
  • Wenn sie Schmerzen haben, die auch nach mehreren Wochen nicht besser werden.
  • Wenn Sie Fußschmerzen haben und zugleich Fieber oder erhöhte Temperatur.
  • Wenn die Form des Fußes, des Fersenbeines oder des Sprunggelenks gestört und stark verändert ist.

Fuß- und Fersenschmerzen bei aktiven Läufern

Bei aktiven Sportlern ist die Ursache für den Fußschmerz meist im orthopädischen Bereich zu suchen. "Orthopädisch" bedeutet: Schmerzursachen an Knochen, Gelenken, Sehnen, Muskeln und Bändern. Die Füße tragen buchstäblich die Hauptlast und die meisten Verletzungsrisiken in Training und Wettkampf. Dabei sind alle Gewebe des Fußes belastet: Sehnen, Knochen, Knorpel und Gleitgewebe (Schleimbeutel). Überlastungen oder Fehlbelastungen können zu Knochenbrüchen, Sehnenentzündungen, Rissen oder zu Entzündungen führen.

Was tun bei Fußschmerzen von Läufern?

Die Achillessehne kann nicht nur durch Trainingsüberlastung, sondern auch durch eine Fehlstellung des Fersenbeines gestresst werden. Die Fehlstellung verändert den Sehnenzug der am Fersenbein befestigten Achillessehne (siehe Abbildung rechts). Die resultierende Verdrillung der Achillessehne führt bei jedem Schritt zur Überlastung von Teilbereichen der Sehne. Die Achillessehne kann nicht nur durch Trainingsüberlastung, sondern auch durch eine Fehlstellung des Fersenbeines überlastet werden. Die Fehlstellung verändert den Sehnenzug der am Fersenbein befestigten Achillessehne (siehe Abbildung rechts). Die resultierende Verdrillung der Achillessehne führt zur Überlastung von Teilbereichen der Sehne. © Dr. Thomas Schneider

Nicht nur für Läufer und Laufsportler, sondern für alle Patienten mit Fußschmerz folgender Rat ganz wichtig: Bei akuten oder chronischen Schmerzen nicht einfach weitermachen. Wichtige Schmerzsignale sollten Sie nicht mit Schmerzmitteln betäuben, sondern die Schmerzursachen klären und behandeln lassen, bevor bleibende Schäden auftreten. Wichtig ist eine sofortige Reduktion der Belastung. Auf keinen Fall sollten Sie bei Sehnenschmerzen entzündungshemmende Schmerzmittel nehmen, ohne die Belastung zu reduzieren. Wettkampf und Training unter Schmerzmitteln sind sehr schädlich für die entzündete Achillessehne.

Erkrankungen der Sehnen: Achillessehnenentzündung (Achillodynie)

Symptome der Achillodynie
  • Stechender Anlaufschmerz.
  • Verdickung 3 cm über dem Sehnenansatz.
  • Rötung und Überwärmung der Haut.
  • Hörbares Knirschen der Sehne (Krepitation).
  • Frühstadium: Belastungsschmerz.
  • Spätstadium: Ruheschmerz / Dauerschmerz.
  • Gefahr der Achillessehnenruptur.

Die Achillessehne ist zur effektiven Kraftübertragung am Fersenbein über die ganze Breite des Knochens verankert und sorgt für die Kraftübertragung von der Wadenmuskulatur zum Rückfuß.

Die Achillodynie tritt stets als stechender Anlaufschmerz im Fersenbereich zu Beginn der Trainingsbelastung auf. Das ist trügerisch: Auch wenn der Schmerz während des Trainings wieder verschwindet, wird die Achillessehne immer anfälliger und brüchiger, je länger die Achillodynie unbehandelt bleibt.

Was tun bei Achillodynie?

Reduzieren Sie Ihre Belastung. Akute Entzündungen können Sie mit schmerzstillenden Antirheumatika (Ibuprofen) behandeln.

  • Ruhe und Entlastung der Achillessehne
  • Entzündungshemmende Behandlung
  • Einlagen für die Schuhe (Absatzerhöhung, Überpronationsschutz)
  • Physiotherapie: Beinachsentraining
  • Exzentrische Dehungsübungen der Wadenmuskulatur
  • Stoßwellentherapie
  • Operative Entfernung von entzündetem Gewebe.
  • Operation nach Achillessehnenruptur: Achillessehnenplastik (Wiederherstellung)

Fersensporn: Ansatzentzündung der Plantarsehne und der Achillessehne am Fersenbein

Symptome des Fersensporns
  • Stechende Schmerzen
  • Anlaufschmerzen
  • Belastungsabhängige Schmerzen.
  • In Ruhe schmerzfrei.
  • Oberer Fersensporn schmerzt über der Ferse.
  • Unterer Fersensporn schmerzt an der Fußsohle vor dem Fersen-Fettpolster

Beim unteren Fersensporn spürt der betroffene Patient stechende, messerstichartige Schmerzen im Fersenbereich an der Fußsohle. Der untere Fersensporn hat seinen Namen auf Grund eines im Röntgenbild häufig sichtbaren Kalksporns am Sehnenansatz der Plantarsehne.

Nach dem Einlaufen nehmen die Fersenschmerzen häufig wieder ab oder verschwinden ganz.

Der Sehnenansatz der Plantarsehne ist bei Fersensporn sehr druckschmerzempfindlich. Die Plantarsehne ist die Sehnenplatte, die vom Fersenbein unter der Fußsohle entlang läuft. Häufig entsteht der untere Fersensporn bei übergewichtigen oder sehr großgewachsenen Menschen. Auch Läufer und Sportler leiden häufig an stechenden Fersenschmerzen an der Fußsohle.

Mit Hilfe der Ultraschalluntersuchung kann der Fußspezialist die krankhafte Verdickung der schmerzenden Plantarsehne direkt nachweisen.

Was tun beim unteren Fersensporn?

Sportler mit Plantarsehnenentzündung sollten ihren Fuß entlasten. Bitte nicht in den Schmerz hineintrainieren. Dehnungsübungen der Plantarsehne beugen dem Fersensporn vor oder unterstützen die Heilung. Schuheinlagen entlasten den Sehenansatz an der Ferse. Die Stoßwellentherapie kann die Heilung beschleunigen.

Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis) verursacht Fußschmerzen am Spann des Fußes

Sehnenscheidenentzündung der Sehnen, vom Scheinbein am Fußrückenentlang in die Zehen hineinlaufen. Sehnenscheidenentzündung der Sehnen, die vom vorderen Schienbein am Fußrücken entlang verlaufen und mit den Zehen verbunden sind. Diese Sehnen können sich durch Überlastung entzünden (Tendovaginitis) und schmerzhaft anschwellen. © Grays Anatomy
Symptome der Tendovaginitis
  • Stechende/ziehende Schmerzen am Spann.
  • Rötung und Überwärmung der Haut.
  • Reibung in den Sehnen (Krepitation)
  • Tastbare Verrdickung der Sehnen.

Manchmal spürt man durch Laufen Fußschmerzen oben am Spann (Rücken) des Fußes: Von den Muskeln vor dem Schienbein laufen eine Reihe von Sehnen über den Spann des Fußes und versorgen jede einzelne Zehe. Mit diesen Sehnen kann man die Zehen nach oben ziehen. Bei Überlastung können sich auch diese Sehnen entzünden.

Der Schmerz oben im Fußspann ist dem Schmerz bei einer Marschfraktur (Ermüdungsfraktur) sehr ähnlich: Der Betroffene spürt stechende Schmerzen beim Abrollen des Fußes. Auch bei der Sehnenscheidenentzündung am Fuß sind ungeeignete, zu enge Schuhe oder Trainingsüberlastung weit verbreitete Ursachen.

Was tun bei Sehnenscheidenentzündung am Fuß?

  • Kühlung
  • Elektrotherapie
  • Physiotherapie
  • Schmerzmittel (Ibuprofen)
  • Ruhigstellung mit Orthesen
  • Operative Entfernung der Entzündung

Stoppen Sie das Training, bis Sie schmerzfrei sind. Zu enge Schuhe sollten ersetzt werden. Nichtsteroidale Schmerzmittel (NSAR) helfen bei der Überwindung der Entzündung und stillen die Schmerzen. Bitte Zeit geben zum Ausheilen, nicht unter Einnahme von Ibuprofen weitertrainieren.

Haglundferse (Haglundexostose): Stechende Schmerzen am Rückfuß

Symptome der Haglundferse
  • Schwellung und Rötung der Ferse.
  • Druckschmerzhaftigkeit.
  • Überwärmung.

Für stechende, durch Druck verstärkte Schmerzen am Rückfuß gibt es neben dem Fersensporn und der Achillodynie noch andere Ursachen. Bei Sportlern können Laufschuhe mit zu engen Fersenkappen durch zu starken Druck auf das obere Fersenbein eine Reihe von Problemen hervorrufen. Ungeeignete Laufschuhe können auch bestehende Probleme zu Tage treten lassen.

Was hilft bei Haglundexostose?

Ist die Fersenkappe des Laufschuhs zu eng oder übt zu viel Druck aus, kann eine schmerzhafte Haglundferse (Haglundexostose) entstehen.

Auch ein zu hohes Trainingspensum kann diese Druckerkrankung im Fersenbereich auslösen. Daher sind besonders viele Patienten mit Haglundferse auch Laufsportler.

  • Fersenpolster
  • Einlagenversorgung
  • Physikalische Therapie
  • Antirheumatische Schmerzmittel
  • Operation (z.B. Schleimbeutel-Entfernung)

Ermüdungsbrüche (Marschfrakturen) an den Mittelfußknochen wegen Überlastung

Symptome der Marschfraktur
  • Stechende Vorfußschmerzen.
  • Schwellung im Vorfuß.

Ist die Trainingsbelastung zu hoch, oder wird der Trainingsumfang zu schnell aufgebaut, können schmerzhafte Marschfrakturen an den Fußknochen entstehen. Überlastungsfrakturen gibt es nicht nur am Fuß. Sie treten immer an besonders stark belasteten Knochen im Mittelfuß auf. So findet man Ermüdungsbrüche der Mittelfußknochen (Metatarsalknochen) am Mittelfuß, vor allem im Bereich der Metatarsale II, dem der Großzehen benachbarten Zehen.

Die Marschfraktur wird häufig als Prellung oder Verstauchung missverstanden. Aber der Mittelfußknochen ist wegen Überlastung in seiner Struktur verletzt, also angebrochen. Bei Belastung spürt man mit einem Ermüdungsbruch im Fuß stechende Schmerzen.

Was tun bei Marschfraktur?

  • Sofortige Entlastung
  • Abschwellende Therapie (ZRT-Matrix-Therapie, Lymphdrainage)
  • Entzündungshemmende Schmerzmittel
  • Schienenruhigstellung bzw. Vorfußentlastung.

Geben Sie Ihrem Fuß sofort Ruhe und beenden Sie bis zur Schmerzfreiheit die Sportbelastung. Entzündungshemmende Schmerzmittel (Antphlogistika) beschleunigen das Abschwellen. Die Entlastung des Vorfußes z.B. durch einen Vorfußentlastungsschuh, unterstützt die Heilung. Die Knochenstücke sind bei der Marschfraktur nicht verschoben, Meist ist nur der Knochenrand - die Kortikalis- beschädigt. Deswegen benötigt man keine völlige Ruhigstellung. Die Knochenheilung dauert bis zu sechs Wochen. Solange sollten Sie sich nach einer Marschfraktur also entlasten.

Schleimbeutelentzündungen (Bursitis) am Rückfuß (Achillobursitis)

Symtome der Achillobursitis
  • Schwellung im Fersenbereich.
  • Überwärmung und Rötung der Haut.
  • Stechende Schmerzen bei jedem Schritt.

Auch schmerzhafte Entzündungen der Schleimbeutel (Bursitis) können zu trainingsbedingten Fußschmerzen beitragen. Schleimbeutel sind flüssigkeitsgefüllte Gewebe, die die Beweglichkeit von Sehnen, Muskeln und Haut gewährleisten. Die Schleimbeutel schützen auch die Weichteile vor Druck und Prellungen.

Die schmerzhafte Entzündung der Schleimbeutel (Bursitis) am Fuß ist sehr häufig für Rückfußschmerzen verantwortlich. Die Achillessehne ist in Ihrem Verlauf über dem Fersenbein zwischen zwei Schleimbeutel gelagert, die bei Druck oder Überlastung entzünden können (Achillobursitis).

Was tun bei Schleimbeutelentzündung am Rückfuß?

  • Entlastung, Kühlung, Ruhigstellung
  • Nichtsteroidale Schmerzmittel (NSAR)
  • Punktion der entzündeten Bursa
  • Operative Entfernung des Schleimbeutels

Schuhe mit zu enger Fersenkappe ersetzen. Den Fersenbereich evtl. durch Einlagen polstern. Mit entzündungshemmenden Schmerzmitteln die Entzündung reduzieren. Sport einschränken, um die Belastung zu reduzieren. In schweren Fällen den Schleimbeutel am Rückfuß operativ entfernen.

Schleimbeutelentzündungen am Vorfuß (Intermetatarsale Bursitis)

Auch am Vorfuß spielt die Bursitis (Schleimbeutelentzündung) häufig eine Rolle bei der Schmerzentstehung. Trainingsüberlastung, aber auch zu enge Laufschuhe mit zu kleinem Zehenraum tragen zur Bursitis am Vorfuß bei. Auch Fußfehlstellungen, vor allem Spreizfuß oder Hallux valgus - können die Schleimbeutel am Vorfuß überreizen, weil bei jedem Schritt zu viel Last auf die Fußsohle unter den Zehenköpfchen gebracht wird.

Häufig von Bursitis betroffen ist der Bereich des Großzehengrundgelenks (metatarsophalangeale Bursa). Dort kann der Schuhdruck noch verstärkt werden durch eine weit verbreitete Fehlstellung der Großzehe im Großzehengrundelenk (Hallux valgus). Der Ballenzeh führt häufig zu Bursitis sowie einer schmerzhaften Schwellung des Großzehengelenks.

Bei sportlicher Überlastung können sich auch die Schleimbeutel zwischen den anderen Mittelfußknochen (Intermetatarsale Bursitis) entzünden. Die intermetatarsalen Schleimbeutel finden sich zwischen den Mittelfußknochen (Metatarsalknochen).

Was hilft bei Bursitis am Vorfuß?

  • Spreizfußeinlagen im Schuh.
  • Nichtsteroidale Schmerzmittel (z.B. Ibuprofen)
  • Operative Entfernung der Schleimbeutel.

Mit Hilfe entzündungshemmender Medikamente kann die Bursitis zum Abschwellen gebracht werden. Die Sportbelastung bitte reduzieren. Spreizfußeinlagen können den Bereich unter den Zehenköpfchen am Vorfuß entlasten.

musculus abductor hallucis longus - Der Muskel der die Großzehe abspreizt Der Musculus abductor hallucis longus - hier aus Sicht von unten (Fußsohle) rot gefärbt - ist dafür verantwortlich, den Goßzehen abzuspreizen. Bei Laufsportlern mit hoher Trainingsbelastung kann sich dieser Muskel entzünden.

Muskuläre Schmerzen im Fuß: Entzündung des Großzehenspreizers (Musculus abductor hallucis)

Symptome der Muskelentzündung am Innenfuß.
  • Stechende Schmerzen am Innenfuß.
  • Schwellung am Innenfuß.
  • Rötung und Überwärmung der Haut innen am Fuß.

Es gibt auch muskuläre Schmerzen im Fuß: Der wichtige Großzehenspreizer (Musculus abductor hallucis) bildet den inneren (medialen) Rand des Fußes. Er kann den Großzehen beugen und abspreizen. Probleme mit diesem Muskel können zu stechenden Schmerzen an der Innenseite des Fußes führen.

Was hilft bei Muskelentzündung des Großzehenspreizers?

  • Schmerzmittel (NSAR)
  • Ruhigstellung
  • Dehnungsübungen

Diese stechenden Schmerzen des Großzehenstreckers können leicht mit Schmerzen an der Plantarsehne oder mit einer Marschfraktur verwechselt werden. Dehnungsübungen helfen, diesen wichtigen Muskel in Form zu halten.

Entzündung oder Riss der Peronealsehne

Symptome der Peronealsehnen-Entzündung
  • Schmerzen im Unterschenkel
  • Schmerz am Außenknöchel
  • Druckschmerzhaftigkeit entlang der Peronealsehne
  • Schwellung, Rötung
  • Manchmal Schnappen der Sehne am Außenknöchel

Die Peronealsehnen verbinden die Unterschenkelmuskulatur (Musculus peroneus brevis / longus) mit den Fußwurzelknochen: dem Os cuneiforme innen am Fuß, und dem Os metarasale außen am Fuß. Die beiden umgeben den Fuß innen (medial) und außen (lateral) wie ein Steigbügel. Die Peronealmuskeln strecken den Fuß nach unten aus (Plantarflexion).

Sprunggelenk mit Peronealsehnen Sprunggelenk mit Peronealsehnen. Die langen Peronealsehnen werden von der tiefliegenden Wadenmuskulatur gesteuert. Sie verlaufen paarig - innen und außen am Sprunggelenk und sind im Bereich der Fußwurzel im Fuß verankert. Bei Überlastung und fehlender Regeneration sind Sehnenscheinentzündungen und Risse der Peronealsehnen möglich. © Bilderzwerg @ fotolia

Meist durch Trainingsüberlastung, fehlendes Aufwärmen oder Fehlstellungen des Fußes kommt es zu einer Entzündung der Peronealmuskeln und der Sehnen (Tendinitis der Peronealsehnen). Sehr kritisch sind plötzliche Änderungen in der Gesamtbelastung: Wer sofort mit hohem Trainingsumfang durchstartet, riskiert schmerzhafte Muskelfaserrisse und Muskelentzündungen in den Peronealmuskeln. Schmerzen durch Peronealmuskel- oder Peronealsehnenentzündung beginnen als Schmerz in der äußeren Wadenmuskulatur, die dann über die Sehnen in den Fuß ausstrahlen können. Vor allem der äußere Knöchel ist davon betroffen. Bei nach außen Kippen des Fußes verstärken sich diese Peronealschmerzen, weil die Sehne weiter gedehnt wird.

Auch im Bereich der Sehnen, die außen und innen seitlich unter Sprunggelenk entlang verlaufen, kann es zu Sehnenentzündungen (Tendinitis) kommen. Eine Konsequenz der Tendinitis der Peronealsehne ist eine schmerzhafte Entzündung mit Schwellung im Sprunggelenksbereich.

Laufschuhe, die zu sehr einengen, oder das Abrollverhalten des Fußes beeinträchtigen können ebenfalls zur schmerzhaften Peronealsehnenentzündungen am Fuß beitragen. Die Unterschenkelmuskulatur wird bei Fehlstellungen nicht mehr angemessen belastet: Es kommt zu schmerzhaften Überlastungen in Teilbereichen.

Die Entzündung kann bis zum Riss der Peronealsehne führen. Die Schwellung der Peronealsehne kann auch zur Einengung von Nerven im Tarsaltunnel des Sprunggelenks führen: Kribbeln, Taubheit und Gefühlsstörungen sind die Folge.

Therapie der Peronealsehnen-Entzündung

  • Entlastung und Ruhe
  • Kühlung akuter Entzündungen
  • Schmerzmittel (Ibuprofen etc.)
  • Physiotherapie, Dehnung der Wadenmuskulatur
  • Einlagenversorgung
  • Operative Naht
  • Operatives Debridement der Peronealsehne.
  • Glättung der knöchernen Umgebung der Peronealsehne

Fußschmerzen, die bei Frauen häufig auftreten

Es gibt keine Arten von Fußschmerzen, die nur bei Frauen auftreten. Es gibt aber Schmerzen, vor allem im Vorfußbereich, die bei Frauen bis zu 10 mal häufiger auftreten, als bei Männern. Ursache für die etwas höhere Fußschmerzneigung bei Frauen, ist das im Vergleich zu Männern weniger stabile Bindegewebe. Hormonelle Veränderungen, zum Beispiel in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren, können das Bindegewebe weiter beeinflussen. Zusätzlich haben Frauen auf Grund weit verbreiteter Schuhvorlieben häufig verkümmerte Fußmuskeln. Wenn mit hohem Absatz häufig auf dem Vorfuß gegangen wird, anstatt den Fuß bei jedem Schritt abzurollen, bilden sich viele Muskeln zurück. Stattdessen wird der Vorfuß in jeder Phase des Ganges bei hohen Absätzen voll mit dem Körpergewicht belastet.

Schmerzen am Fußballen: Metatarsalgie (Mittelfußschmerz) bei Spreizfuß

Symptome der Metatarsalgie
  • Abgesenktes Quergewölbe
  • Verbreiterter Vorderfuß
  • Häufig Knickstellung der Großzehe.
  • Belastungsabhängige Vorfußschmerzen.
  • Druckschwielen unter den Zehenköpfchen ("Hühneraugen")

Bei der Metatarsalgie (Mittelfußschmerzen) tritt der Fußschmerz im Bereich der Zehengrundgelenke in Höhe der Fußballen auf. Die Fußballen liegen direkt hinter den Zehen am Vorfuß. Dieser Bereich des Fußes ist sehr stark belastet. Durch die Spreizfußfehlstellung sinkt das vordere Fußquergewölbe ab: Die Belastung des Fußballens verstärkt sich.

Im Bereich des Fußballens erfolgt die Kraftübertragung des Körpers auf den Boden bei der Abrollbewegung des Fußes. Wichtige Ursachen der Mittelfußschmerzen in unserer Zeit sind schwache Bindegewebe oder untrainierte Füße. Das tägliche Tragen von einengenden Schuhen mit modischen, spitz zulaufenden, engen Zehenräumen, verstärken das Problem.

Kommen noch hohe Absätze dazu, verstärkt sich die Last auf den Zehenballen und den stabilisierenden Bindegeweben weiter. Menschliche Füße sind auf eine solche Gewichtsverteilung von Natur aus nicht eingerichtet. Die Folge nach vielen Jahren des Tragens solcher Schuhe ist häufig ein schmerzhafter und wegen dem abgeflachten Fußgewölbe nicht voll tragfähiger Spreizfuß. An Stelle der gepolsterten Randbereiche werden bei Spreizfuß alle Zehenköpfchen belastet.

Der Mittelfußschmerz bei Morton Neurom ist ein stechender, manchmal brennender Schmerz im Fußballen.

Beim Stehen oder Gehen wird dieser Schmerz schlimmer. Sie spüren das besonders, wenn Sie barfuß auf harten Oberflächen stehen. Bei Entlastung geht der Mittelfußschmerz an den Zehenballen schnell wieder zurück.

Was hilft bei Mittelfußschmerzen?

  • Einlagen zur Stützung des Quergewölbes im Vorfuß
  • Fußübungen und Gymnastik
  • Schuhe mit ausreichend Zehenraum
  • Operation (Weil-Osteotomie: Korrektur des Spreizfußes)

Die empfohlene Behandlung des Spreizfußes hängt von den spezifischen Ursachen Ihres Mittelfußschmerzes ab. Eine Anpassung der Schuhe ist immer sinnvoll. In vielen Fällen helfen fußgymnastische Übungen, die den Vorfuß kräftigen. Bei Spreizfußfehlstellung kann eine Vorfußeinlage mit Polster das Quergewölbe wieder aufrichten und Zehenballenbereich entlasten.

Morton Neurom: Mittelfußschmerzen wegen Nerveneinklemmungen unter der Fußsohle

Das Morton Neurom ist eine entzündliche Verdickung der Hülle des Mittelfußnerven an der Fußsohle. Durch Spreizfuß wird diese von stechenden Schmerzen und tauben oder brennenden Zehen begleitete Erkrankung begünstigt © Dr. Thomas Schneider Das Morton Neurom ist eine entzündliche Verdickung der Hülle des Mittelfußnerven an der Fußsohle. Durch Spreizfuß wird diese von stechenden Schmerzen und tauben oder brennenden Zehen begleitete Erkrankung begünstigt © Dr.Thomas Schneider
Symptome des Morton Neuroms
  • Stechende Schmerzen in Zehen und Vorfuß.
  • Taubheit in den Zehen.
  • Gefühl einer "Erbse im Schuh"
  • Schmerz lässt sofort nach, wenn Schuhe ausgezogen.

Das Morton Neurom ist eine schmerzhafte Schwellung des Nervenhüllgewebens zwischen den Metatarsalknochen. Diese Erkrankung wird durch die Spreizfußfehlstellung begünstigt. Das Absinken des vorderen, quer verlaufenden Fußgewölbes bei der Spreizfußfehlstellung hat Folgen für den gesamten Vorfuß. Die Großzehengrundgelenke liegen dann direkt auf dem Boden. Der Raum zwischen dem Mittelfußknochen (Metatarsalknochen) verengt sich. Der Mittelfußnerv (Nervus medianus) wird beim Gehen von den Metatarsalknochen zusammengedrückt. Als Reaktion darauf schwillt die bindegewebige Hülle des Nerven an: Ein sogenanntes Morton Neurom bildet sich.

Durch die Schwellung der Nervenhülle verstärkt sich der Druck auf den Nerven. Es entstehen stechende Vorfußschmerzen, häufig auch Taubheit oder ein Brennen in den Zehen, also im gesamten Versorgungsgebiet dieses Fußnervs.

Häufig fühlt sich das Morton Neurom für die Betroffenen an, wie eine Erbse oder ein Kieselstein im Schuh.

Was tun bei Morton Neurom?

  • Schuhe mit breitem Zehenraum
  • Fußgymnastik
  • Injektion von Lokalanästhetika
  • Operative Dekompression (Druckverminderung) des Mittelfußnervs
  • Osteotomie (Umstellung) der Metatarsalknochen
  • Herausschneiden des entzündeten Nervs (Neurektomie)

Durch Ausziehen der Schuhe verschwindet der durch Morton Neurom ausgelöste Fußschmerz sofort wieder. Auch durch Tragen von einengenden Skischuhen tritt dieser charakteristische Vorfußschmerz häufig auf.

Im einfachsten Fall kann das Morton Neurom besser werden, wenn man weniger spitz zulaufende Schuhe mit weniger hohen Absätzen trägt. Bei größeren Neuromen muss manchmal sogar eine Operation des Morton Neuroms durchgeführt werden.

Ballenzehen bzw. Schiefzehen (Hallux valgus)

Hallux valgus Symptome
  • Schiefstellung der Großzehe in Richtung Außenseite.
  • Nach innen hervortretender Großzehenballen.
  • Schwellung, Rötung, Überwärmung und Druckschmerzhaftigkeit des Großzehenballens.
  • Häufig auch Mittelfußschmerz (Metatarsalgie).
Der Hallux valgus ist eine Einwärtsdrehung des Großzehens in Richtung der kleineren Zehen. Durch Entzündung der Schleimbeutel am Großzehengrundgelenk und Verschleiß des Großzehengelenks kann der Hallux valgus auch eine schmerzhafte Arthrose auslösen. © Dr. Thomas Schneider Der Hallux valgus entsteht durch eine Auswärtsdrehung des Großzehens in Richtung der kleineren Zehen. Durch Entzündung der Schleimbeutel am Großzehengrundgelenk und Verschleiß des Großzehengelenks kann der Hallux valgus auch eine schmerzhafte Arthrose auslösen. © Dr. Thomas Schneider

Die Knickzehe (Hallux valgus) ist eine typische Frauenkrankheit: 10 mal so viele Frauen wie Männer sind von Hallux valgus betroffen. Beim Hallux valgus entsteht eine schmerzhafte Vergrößerung des Fußballens der Großen Zehe auf der Innenseite des Fußes. Das Großzehengrundgelenk ist geschwollen, häufig gerötet und fühlt sich druckschmerzhaft empfindlich an. Viele Fälle von Hallux valgus sind schmerzfrei.

Wenn aber auch der Schleimbeutel entzündet ist (Bursitis) entstehen bei jedem einzelnen Schritt stechende Schmerzen. Die Belastbarkeit der Großzehe ist deutlich reduziert.

In schweren Fällen kann es wegen der hohen Belastung auf den dafür nicht ausgelegten Kleinzehen auch zu einer Marschfraktur (Überlastungsfraktur) der betroffenen Mittelfußknochen kommen.

Was hilft: Hallux valgus Therapie

Wenn der Schmerz zu stark wird und der gesamte Vorfuß in Mitleidenschaft gezogen wird, ist eine Therapie des Hallux valgus erforderlich. In den meisten Fällen hilft nur noch eine Operation zur Begradigung des Hallux valgus.

Großzehenarthrose (Hallux rigidus)

Symptome des Hallux rigidus
  • Schwellung der Großzehe.
  • Bewegungseinschränkung der Großzehe.
  • Bewegungsabhängige Schmerzen im Großzehengelenk.
  • Reibegeräusche im Gelenk.
  • Druckschmerzhaftigkeit des Großzehengelenks.

Auch das stark belastete Großzehengrundgelenk kann Arthrose bekommen: Man spricht dann von Hallux rigidus (Steifzehe). Eine der Hauptursachen für die Arthrose im Großzehengelenk ist eine Fehlstellung der Großzehe (Hallux valgus). Aber auch Traumata, Verletzungen und Überlastung können Hallux rigidus verursachen.

Die Großzehe wird schmerzhaft und steif, daher der Name Hallux rigidus: Es entsteht eine starke Bewegungseinschränkung. Häufig führt die Gewichtsverlagerung beim Abrollen des Fußes weg von der Großzehe auf die benachbarten Kleinzehen zu einer sog. Transfermetatarsalgie (Mittelfußschmerz wegen Gewichtsverlagerung).

Therapie des Hallux rigidus

Bei der Therapie des Hallux rigidus will man vor allem das Fortschreiten der Arthrose verhindern oder wenigstens verlangsamen. Dabei helfen Schuheinlagen, die das Großzehengrundgelenk entlasten. Durch entzündungshemmende Medikamente (NSAR) kann eine entzündlich aktivierte Arthrose des Hallux rigidus behandelt werden, um den Knorpelverschleiß zu minimieren.

Durch die Arthrose am Großzehengrundgelenk verändert sich das Gelenk: Es kommt durch den erhöhten Druck zu einer Bildung von Knochenspornen rund um das Gelenk. Diese Knochensporne (Osteophyten) beschleunigen den Knorpelverschleiß. Durch eine minimalinvasive Operation des Großzehengrundgelenks (Cheilektomie) können diese Osteophyten operativ abgetragen werden, um die Lebensdauer des Gelenks zu verlängern.

Wenn im Großzehengrundgelenk nach Hallux rigidus der Gelenkknorpel abgenutzt ist, hilft nur noch die Versteifung (Arthrodese) des Großzehengrundgelenks. Der Fußspezialist kann diese Versteifung bei Hallux rigidus ohne Beeinträchtigung der Mobilität oder Sportfähigkeit durchführen.

Schneiderballen (Digitus quintus varus): Knickstellung der Kleinzehe

Symptome des Schneiderballens
  • Knickstellung der Kleinzehe.
  • Druckschmerzen durch Schleimbeutelreizung.
  • Druckstellen an der Fußsohle mit Hornhautbildung (Hühneraugen).
  • Häufig beidseitiges Auftreten.

Der Schneiderballen ist eine dem Hallux valgus vergleichbare Erkrankung der fünften Zehe (quintus digitus): Dabei steht die Kleinzehe nach Innen und überlagert die benachbarten Zehen. Das Großzehengrundgelenk der kleinen Zehe kann sich entzünden und schmerzhaft anschwellen. Ursache des Schneiderballens ist - wie beim Hallux valgus - die Spreizfußstellung des Fußes. Verstärkt wird diese häufig schmerzhafte Schiefstellung der Kleinzehe durch häufiges Tragen hoher Absätze und enge, spitz zulaufender Schuhe.

Was tun bei Schneiderballen?

  • Schuhe mit genügend Zehenraum.
  • Verzicht auf hohe Absätze.
  • Polsterung des Zehenraumes.
  • Operation des Schneiderballens.

Durch Verfügbarkeit von ausreichend Zehenraum in den Schuhen kann das Fortschreiten des Schneiderballens gebremst werden. Die Überlastung des Bindegewebes und der Verfall des vorderen Fußgewölbes werden sofort gebremst, wenn der Fuß wieder physiologisch angemessen belastet wird. Eine Polsterung im Schuh kann bei bestehender Fehlstellung die Entzündung der Gleitgewebe im äußeren Zehenballen reduzieren.

In schweren Fällen kann auch eine begradigende Operation des Schneiderballens weiterhelfen. Durch diese Operation wird die Knickstellung der Kleinzehe beseitigt und der Vorfuß insgesamt wieder schmaler.

Fußschmerzen im mittleren und höheren Alter

Während bei jüngeren Patienten bei der Entstehung von Fußschmerzen Überlastung und Trauma im Vordergrund stehen, kommen bei Patienten ab dem mittleren Alter andere Ursachen ins Blickfeld: Fußfehlstellungen, die bei Jüngeren harmlos sind, machen sich bei älteren Patienten schmerzhaft bemerkbar und führen zu Gelenkversteifung und Arthrose. Der Stoffwechsel ändert sich, häufig auch unter dem Einfluss von Hormonen und Medikamenten. Das kann das für die Funktion des Fußes wichtige muskuläre Gleichgewicht beeinträchtigen. Wichtige Sehnen können Ihre Spannung verlieren. Gelenkverschleiß im Fußgelenk führt zu Arthrose in den Fußgelenken oder in einem der Zehengrundgelenke.

Knick-Senkfuß: Schmerzhafte Abflachung des Fußlängsgewölbes im Röntgenbild. Knick-Senkfuß: Schmerzhafte Abflachung des Fußlängsgewölbes im Röntgenbild. © Gelenk-doktor.de

Fußschmerzen bei Knick-Senkfuß

Symptome des Knick-Senkfußes
  • Schwellung des Innenknöchels
  • Schnelle Ermüdung beim Gehen.
  • Schmerzen am Fußaußenrand.
  • In den Unterschenkel ziehende Schmerzen.
  • Plattfuß
  • Gestörtes Abrollverhalten beim Gehen.
  • Schmerzen beim Abrollen.

Der erworbene Knick-Senkfuß ist eine der häufigsten, häufig auch schmerzhaften Fußfehlstellungen. Der Knick-Fuß ist eine Fehlstellung der Ferse, die nach Außen steht. Der Senkfuß oder Plattfuß ist eine Störung des Fußlängsgewölbes, das dabei zum Boden hin absinkt. Beide Fehlstellungen zusammen ergeben den Knick-Senkfuß oder Knick-Plattfuß.

Das Aufrichten des Fußlängsgewölbes ist eine aktive Muskelleistung der tiefliegenden Wadenmuskulatur. Durch die Tibialis posterior-Sehne wird dieser Muskelzug auf das Fußgewölbe Übertragen. Wird der Muskel zu schwach oder die Tibialis posterior-Sehne instabil, sinkt das Fußlängsgewölbe ab.

Alle Faktoren, die die Leistungsfähigkeit von Muskeln und Sehnen beeinträchtigen, können auch das Fußlängsgewölbe schwächen. Dazu gehören neben Muskelschwäche auch jede Art von Stoffwechselerkrankungen, Rheuma, Gicht, Auswirkungen von Steroidbehandlungen (Kortison) auf die Integrität von Sehnen. Lesen Sie hier weiter über die Ursachen des Knick-Senkfußes (pes planovalgus).

Mit Knick-Senkfuß berichten Patienten häufig über Belastungsschmerzen des Fußes. Die maximale schmerzfreie Gehstrecke ist verkürzt. Der Innenknöchel ist häufig geschwollen. Fußschmerzen ziehen bei der Degeneration der Tibialis posterior Sehne bis in den Unterschenkel. Man sieht die Fehlstellung auch an den Schuhen: Der Schuh ist am Innenrand oft durchgetreten. Das Abrollen über die Großzehe erfolgt nicht, statt dessen rollt der Fuß über den Innenrand ab. Die Zehen stehen eher nach außen.

Therapie bei schmerzhaftem Knick-Senkfuß

Die Knick-Senkfuß-Stellung wird meist nur konservativ behandelt. Muskeltraining und Schmerztherapie sind häufig hinreichend, um die Situation schmerzfrei zu halten. Einlagenversorgung stützt das Fußlängsgewölbe und normalisiert das Gangbild.

Bei einer Insuffizienz oder einem Riss der Tibialis Posterior Sehne kann eine operative Versorgung des Knick-Senkfußes notwendig sein, wenn die Physiotherapie keine Ergebnisse bringt.

Die Tibialis posterior Sehne kann entweder operativ gerafft (verkürzt und vernäht) werden und wird zusätzlich von Entzündung gereinigt.

Sie kann aber auch bei sehr starker Degeneration operativ ersetzt werden durch ein körpereigenes Sehnentransplantat.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, durch knöcherne Eingriffe die Stellung des Fersenbeines zu normalisieren. Das ist bei kontraktem Knick-Senkfuß häufig erforderlich.

Fußwurzelarthrose: Arthrose an der Fußwurzel (Arthrose des Lisfranc-Gelenks)

Bei der Arthrose der Fußwurzelgelenke sind die festen Gelenke zwischen den Tarsalknochen des Fußes betroffen. Fußwurzelarthrose verursacht meist Schmerzen oben am Spann des Fußes. © Dr. Thomas Schneider Bei der Arthrose der Fußwurzelgelenke sind die festen Gelenke zwischen den Tarsalknochen des Fußes betroffen. Fußwurzelarthrose verursacht meist Schmerzen oben am Spann des Fußes. © Dr. Thomas Schneider
Symptome der Fußwurzelarthrose
  • Schmerzen am Fußrücken (Spann).
  • Schwellung udn Druckschmerzten am Spann.
  • Belastungsänderung durch Gang über Seite oder Ferse.
  • Schmerzen beim Abrollen des Fußes.
  • Schmerzverstärkung durch Treppensteigen.
  • Anlaufschmerzen bei den ersten Schritten nach Ruhe.

Die Arthrose an der Fußwurzel schmerzt oben über dem Fußlängsgewölbe am Spann des Fußes. Die Fußwurzelknochen sind die sogenannten Tarsalknochen zwischen dem Mittelfußknochen und dem Sprungbein. Sie bilden den Übergang zwischen der Fußwurzel und den langen Mittelfußknochen: Das sogenannte Lisfranc-Gelenk. Eine Arthrose der Fußwurzelknochen führt zu einem Fußschmerz oben am Spann des Fußes.

Häufig ist dieser Schmerz mit einer Schwellung und Überwärmung des Fußrückens verbunden. Durch eine Tastuntersuchung kann der Arzt die betroffenen Gelenke am Fußrücken ermitteln.

Im frühen Stadium der Fußwurzelarthrose kann der Fußspezialist durch Einlagen therapieren. Das Fußlängsgewölbe wird dadurch gestützt. Wenn die Arthrose im Fußrücken sehr schmerzhaft wird, hilft eine operative Versteifung (Arthrodese) des Lisfranc-Gelenks.

Was tun bei Fußwurzelarthrose?

  • Entzündungshemmende Schmerzmittel
  • Schuheinlagen (Ballonrolle) zur Stützung des Fußlängsgewölbes
  • Arthrodese (Versteifung) des Lisfanc-Gelenks

In leichteren Fällen kann man versuchen, mit Einlagen zu stützen und die Arthrose mit Entzündungshemmern zu therapieren. In schweren Fällen ist die Versteifung des Lisfranc-Gelenks erforderlich. Die Folgen dieser Versteifung sind nicht sehr gravierend für die Funktion des Fußes, weil das Lisfranc-gelenk auf Stabilität angelegt ist. Die Beweglichkeit des Lisfranc-Gelenks spielt eine untergeordnete Rolle. Die Ursache ist häufig traumatisch: Ein vorangegangener Bruch der Fußwurzelknochen kann die Lisfranc-Arthrose begünstigen. Häufig ist die Ursache aber nicht klar. Man spricht dann von idiopathischer Fußwurzelarthrose.

Diabetikerfuß: Diabetische Neuropathie und Durchblutungsstörungen führen zu Fußschmerzen

Symptome des Diabetikerfußes
  • Taubheit der Haut
  • Reduzierte Sensibilität gegen Druck und Wärme/Kälte
  • Schmerzen und Kribbeln in Unterschenkel und Fuß.
  • Verkümmerte Muskeln in Unterschenkel und Fuß.

Viele Arten von Fußschmerz sind zwar an bestimmten Stellen am Fuß zu spüren, sie haben aber keine orthopädischen, sondern stoffwechselbezogene Ursachen.

Diabetes ist einer der Hauptverursacher von Fußschmerzen. Periphere Nervenschmerzen - vor allem Fußschmerzen - sind eine der am weitesten verbreiteten Folgeerkrankungen von Patienten mit Diabetes. Diabetische Neuropathie kann zu zahlreichen Gefühlsstörungen im Fuß führen: Fersenschmerz, Taubheit der Fußsohle, Verlust der Empfindlichkeit für Wärme oder Kälte. Diese Schmerzen und Gefühlsstörungen erhöhen die Gefahr für Fußverletzungen und, weil unbemerkt, nachfolgend Bildung von Geschwüren und Entzündungen am Fuß.

Therapie der diabetischen Polyneuropathie

  • Verbesserte Blutzuckereinstellung
  • Schmerztherapie mit Antidepressiva
  • Vermeidung von Alkohol, Nikotin
  • Durchblutungsfördernde Medikamente

Der neuropathische Fußschmerz wird nicht beim orthopädischen Fußspezialisten, sondern beim Hausarzt oder beim Internisten behandelt. Ganz zentral ist der Abbau von Risikofaktoren: Übergewicht, Rauchen, Alkoholkonsum und Ernährungsfehler.

Störung des Harnsäurestoffwechsels führt zu Gicht und stechenden Fußschmerzen

Wenn Sie wiederkehrende heftige Fußschmerzen haben, die begleitet sind von einer Hautrötung und Druckschmerzempfindlichkeit Ihres Fußes und Ihrer Zehen:dann sollten Sie an Gicht denken.

Gicht beginnt häufig als stechender Fußschmerz an der Basis der Großzehe. Gicht kann plötzlich beginnen. Sie wachen Nachts auf und haben starke Großzehenschmerzen, das Gelenk ist geschwollen und überwärmt.

Gicht entsteht wenn sich Harnsäurekristalle im Gelenk ablagern. Ursache ist also eine Störung des Harnsäurestoffwechsels.

Gicht kann durch Ernährungsanpassung behandelt werden. Reduzieren Sie den Anteil von Fleisch und alkoholischen Getränken an Ihrer Ernährung, dann kann die Harnsäure wieder normal ausgeschieden werden.

Therapie der Gicht (Hyperurikämie)

  • Ernährung: Weniger Fleisch und Alkohol
  • Abbau von Übergewicht
  • Schmerzmittel (NSAR) für akute Gichtanfälle
  • Viel Flüssigkeit aufnehmen - Harnsäureausscheidung fördern
  • Urostatika (Medikamente die die Harnsäurebildung hemmen)

Rheumafuß: Rheumatische Arthritis führt zu schmerzhafter Schwellung und Überwärmung des Fußes

Symptome der Arthritis im Fuß

Rheumatische Arthritis ("Rheuma") ist eine schmerzhafte, entzündliche Erkrankung von Weichteilen und Gelenken, die zu Fußschmerzen führen kann. Auslöser ist stets eine Autoimmunerkrankung, wo sich die Entzündungsreaktion des Körpers gegen das eigene Gewebe richtet. Wie bei der Arthrose ist Knorpelverschleiß die Folge dieser Entzündung: Hier wird der Knorpelabbau jedoch durch die Entzündung vorangetrieben.

Stechende Schmerzen, Schwellung des Fußes oder einzelner Gelenke und Überwärmung ist die Folge von rheumatischer Arthritis. Die Arthritis wird durch Blutuntersuchungen eindeutig festgestellt.

Was tun? Therapie der Rheumatischen Arthritis

  • Medikamente: Entzündungshemmer (NSAR)
  • Physiotherapie
  • Physikalische Therapie
  • Selten: Kortison Injektionen
  • Teufelskralle
  • Omega 3 Fettsäuren
  • Operation von Knick-Senkfuß, Hallux valgus und Hammerzehen.

Mit Hilfe von bildgebenden Verfahren (Ultraschall, Röntgen und MRT) kann die rheumatische Arthritis von anderen Erkrankungen abgegrenzt werden. Die Behandlung rheumatischer Arthritis ist schwierig. Sie erfolgt mit antirheumatischen Medikamenten, die vor allem entzündungshemmend sind. Die Behandlung der Arthritis erfolgt durch spezialisierte Rheumatologen.

Tarsaltunnelsyndrom: Stechende oder brennende hcmerzen und Taubheit im Fuß durch Einklemmung des Tibialisnerven im Sprunggelenk Tarsaltunnelsyndrom: Stechende oder brennende Schmerzen und Taubheit im Fuß durch Einklemmung des Tibialisnerven im Sprunggelenk © Dr. Thomas Schneider

Tarsaltunnelsyndrom: Schmerzen auf der Außenseite des Fußes durch Einklemmung des Tibialisnerven.

Symptome des Tarsaltunnelsyndroms
  • Kribbeln und Taubheit an der vorderen Fußsohle.
  • Brennender Schmerz im Vorfuß.
  • Missempfindung oder brennender Schmerz am Fußrücken.
  • Schmerzen treten als nächtliche Schmerzen und Ruheschmerzen auf.
  • Tarsaltunnel-Schmerzen können auch in den Unterschenkel ziehen.

Das Tarsaltunnelsyndrom wird durch eine Nerveneinklemmung ausgelöst, wie auch das schon weiter oben besprochene Morton Neurom. Dabei wird der aus dem Schienbein in den Fuß verlaufende Tibialisnerv von einem der quer verlaufenden Bänder um das Sprunggelenk eingeklemmt. Brennende Schmerzen, Stechen und Taubheit im Versorgungsgebiet des Nerven ist die Folge. Häufig treten die Schmerzen bei Tarsaltunnel als belastungsunabhängige Ruheschmerzen auf. Viele kennen die Symptome des Tarsaltunnelsyndroms nach dem Tragen von Skischuhen, die auch zu Schmerzen und Taubheit im Fuß führen können, weil die festen Schäfte das Sprunggelenk abschnüren. Häufig steht das Tarsaltunnelsyndrom in Beziehung zu einer Schwellung des Fußes, z.B. bei Diabetikern oder bei der Bildung von Ödemen in Fuß und Sprunggelenk. Dadurch wird der Druck im Gewebe erhöht, und die Bänder können den innen verlaufenden Nerven nicht ausreichend Raum geben.

Was tun bei Tarsaltunnelsyndrom?

  • Schmerzstillende und Entzündungshemmende Medikamente (Antiphlogistika)
  • Physiotherapeutische Mobilisation von Unterschenkel und Sprunggelenk.
  • Manchmal hilft eine Kortisoninjektion.
  • Orthesen (Schienen)
  • Einlagenversorgung der Schuhe können Druck auf den Tibialisnerven reduzieren.
  • Operative Weitung des Tarsaltunnels.

Durch den Nachweis der verminderten elektrischen Leitfähigkeit der Nerven kann ein Tarsaltunnelsyndrom eindeutig nachgewiesen werden.

Mit Hilfe von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) oder Steroiden (Kortison) kann eine konservative Therapie von Tarsaltunnelschmerzen versucht werden.

Durch operative Weitung des Tarsaltunnels kann - ähnlich wie beim Karpaltunnelsyndrom im Handgelenk - zuverlässig eine Entlastung (Dekompression) des Nerven durchgeführt werden. Die Symptome des Tarsaltunnelsyndroms gehen dadurch sehr schnell wieder zurück.

Fußschmerzen bei Kindern und Jugendlichen

Kinder können aus unterschiedlichen Gründen über Fußschmerzen klagen. Häufig sind Verletzungen oder kleine Unfälle die Ursache. Das kann ein Umknicken bis zum Anstoßen der Zehen reichen. Auch Dornwarzen sind an der Fußsohle von Kindern nicht selten.

Wenn Kinder häufiger über Fußschmerzen berichten, prüfen Sie auch ob die Schuhe nicht zu klein oder im Zehenraum zu eng geworden sind. Kinderfüße wachsen manchmal sehr schnell und haben plötzlich wieder eine andere Schuhgröße, als noch vor wenigen Monaten. Aber auch zu große und schlecht sitzende Schuhe tragen zu Fußschmerzen bei.

Wenn das Kind die Schmerzen aber an Knochen, Muskeln und Gelenken verspürt, müssen auch andere Ursachen für kindliche Fußschmerzen in Betracht gezogen werden.

Wenn die Schmerzen aber so stark sind, dass das Kinde den Fuß nicht belasten kann, sollten Sie eine Notaufnahme aufsuchen: Dann sollte durch eine fachärztliche Diagnose ein struktureller Schaden oder ein Knochenbruch am Fuß untersucht werden.

Fußschmerzen auf Grund des Längenwachstums (Apophysitis calcanei)

  • Fersenschmerzen die bei Belastung schlimmer werden.
  • Entlastungshinken nach Belastung
  • Druckschmerzempfindlichkeit der Ferse.
  • Schwellung und Rötung der Ferse.

Fußschmerzen bei Kindern und Jugendlichen haben in den meisten Fällen - außer bei Traumata und Unfällen - keine strukturellen Ursachen an Knochen, Sehnen und Gelenken.

Häufig sind Fußschmerzen mit Dysbalancen zwischen dem Skelettwachstum und der Muskulatur verbunden. Durch das Wachstum entstehen vor allem Sehnenansatzreizungen (Enthesiopathien, Tendinitis, Insertionstendinopythie). Am Fuß ist vor allem der Achillessehnenansatz davon betroffen. Bei Kindern sitzt dort eine aktive Wachstumsfuge, die zusätzlich schmerzhaft werden kann. Vor allem Fersenschmerzen - also Schmerzen an der Insertionsstelle der Achillessehne im Fersenbein bei Kindern sind häufig Wachstumsschmerzen.

Was tun bei wachstumsbedingten Fersenschmerzen?

  • Schonung, Ruhe
  • Fersenpolster
  • Schuheinlagen zur Absatzerhöhung
  • Evtl. Gewichtsreduktion
  • Bei Bedarf Schmerzmittel.

Bei sportlichen Jugendlichen muss bei Fersenschmerzen manchmal auch an eine Haglunderkrankung gedacht werden.

Diese Störungen können nach orthopädischer Diagnose sehr gut mit Hilfe der Physiotherapie und manualtherapeutischen Methoden behandelt werden.

Schmerzen wegen Osteochondrosis dissecans im Sprunggelenk

  • Schmerzen nach Belastung im Sprunggelenk.
  • Einklemmung / Blockaden des Gelenks.
  • Entzündungsschmerzen im Sprunggelenk wegen Synovialitis (Gelenksschleimhaut-Entzündung).

Die Osteochondrosis dissecans (oder OD bzw. Osteochondrose) ist eine Störung des Knochenstoffwechsels im Sprunggelenk direkt unter der Knorpelfläche. Meist sind besonders belastete konvexe Bezirke des Talus (Sprungbeines) von OD betroffen. Häufig trifft die OD besonders sportliche und aktive Kinder und Jugendliche.

Bei der Osteochondrosis dissecans verliert ein Teilbereich des Knochens unter dem Gelenk seine Durchblutung. Der Randbezirk bildet eine stark verknöcherte Grenzschicht aus: Der abgestorbene Bereich sklerosiert: Er verknöchert und wird nicht mehr von Blutgefäßen versorgt, stirbt also ab. Bei abgestorbenen Knochenbezirken spricht man von Nekrose.

Der nekrotische Knochenbezirk kann sich dann aus der Gelenkfläche lösen. Dann können bei jeder Bewegung stechende Gelenkschmerzen im Sprunggelenk auftreten, die je nach Lage des Knochenfragmentes (Gelenkmaus) auch wieder zurückgehen können.

Therapie der Osteochondrosis dissecans bei Jugendlichen

  • Ruhigstellung, Sportverbot
  • Entlastung durch Unterarmgehstützen
  • Unterstützung des Calcium Stoffwechsels mit Vitamin D3
  • Operation: Sprunggelenksarthroskopie
  • Anbohrung der Osteochondrose-Zone
  • Kochentransplantation (Spongiosaplastik)
  • Refixation des gelösten Dissekats

Wenn ein Orthopäde eine Osteochondrosis dissecans diagnostiziert, verordnet er in der Regel eine langfristige Sportpause . Bei vielen Kindern kann sich die Knochennekrose durch Entlastung wieder zurückbilden. Je älter der betroffene Jugendliche mit OD ist, um so geringer sind seine natürlichen Heilungschancen. Patienten mit Osteochondrosis dissecans werden ab dem 18. Lebensjahr auch operiert. Wenn sich das Knochenfragment (dissecat) gelöst hat, ist in jedem Fall eine Operation der Osteocondrosis dissecans erforderlich. Der verlorene Knochen kann mit einem Transplantat (Knochenersatz) aus körpereigenem Knochen aus dem Beckenkamm ersetzt werden.

Fußschmerzen und Fußfehlstellung wegen Knochenverwachsungen im Fuß: Tarsale Koalitionen

  • Häufiges Umknicken.
  • Schmerzhafte Bewegungseinschränkung im Sprunggelenk.
  • Knick-Plattfuß bei kindern

Die Knicksenkfuß oder Plattfuß bei Kindern ist ein ganz normales Entwickliungsstadium der Fußreifung. Eltern interpretieren das manchmal als Fehlstellung und suchen besorgt eine ärztliche Beratung auf. Durch die natürliche Fußreifung richtet sich das Fußlängsgewölbe bei den meisten Kindern bis zum Alter von 4-6 Jahren auf. Durch Herumtoben und Barfußlaufen unterstützen Kinder die Fußreifung.

Ist die Knick-Senkfußstellung aber verbunden mit Fußschmerzen, Muskelkrämpfen im Fuß, die bis in den Unterschenkel ausstrahlen können, dann sollten Eltern aber aktiv werden. Häufig sind diese Schmerzen verbunden mit einer starken Bewegungseinschränkung oder früher Ermüdung der Kinder beim Gehen: Wenn diese Symptome auftauchen, besteht die Gefahr der Verwachsung (Koalition) von Fußknochen, die sich normalerweise getrennt entwickeln. Diese Fußschmerzen wegen Knochenverwachsungen tritt häufig ab dem Alter von 12 Jahren auf. Dem vorangegangen ist meist ein kontrakter Plattfuß (Knicksenkfuß) , der sich auch durch die Fußreifung nicht aufgerichtet hat.

Der menschliche Fuß hat je 26 Fußknochen. Gerade im Rückfuß und in der Fußwurzel sind diese Knochen stabil, aber gelenkig, miteinander verbunden. Wenn in der Entwicklung die Knochen nicht ganz getrennt werden, sondern verwachsen bleiben, kann es zu schweren Störungen der Fußreifung kommen. Es gibt Schätzungen, dass höchstens etwa 1% aller Kinder (wahrscheinlich aber weniger) solche Koalitionen der Fußknochen aufweisen.

Dabei können wir nicht häufig, aber regelmäßig, folgende Verwachsungen (Koalitionen) feststellen:

  • Verwachsung Kahnbein mit dem Sprungbein: talonaviculare Koalition (Coalitin talonavicularis) bei 70% aller Betroffenen
  • Verwachsung Fersenbein mit dem Sprungbein: talokalkaneare Koalition (Coalition talocalcanearis) bei 30% aller Betroffenen
  • Verwachsung des Fersenbeins mit dem Kahnbein: kalkaneonaviculare Koalition (Coalitio calcaneonavicularis)

Die aus den Koalitionen entstehenden Fehlstellungen sind "kontrakt", das heißt: Man kann Sie weder aktiv noch passiv korrigieren.

Die Diagnose subtalarer Koalitionen erfolgt nach der klinischen Untersuchung über Röntgenbilder des Fußes.

Was tun bei der Koalition der Knochen unter dem Sprunggelenk?

  • Operative Therapie zur Trennung der Coalitio
  • Bei Bedarf subtalare Arthrodese zur Herstellung des Fußgewölbes

Die kindlichen Koalitionen der Fußknochen werden operiert. Bei Operation vor der Pubertät bestehen gute Aussichten, die Voraussetzungen eine normale Fußreifung wieder herzustellen.

Bei der Operation werden die zusammengewachsenen Knochen getrennt. Erfolgt die Operation zu spät, also jenseits des Wachstumsalters, kann sich bereits eine Arthrose des unteren Sprunggelenks, oder eine Arthrose der Fußwurzelknochen ausbilden, die dann zusätzliche Fußschmerzen und Fußprobleme verursacht.

Klumpfuß, Sichelfuß und Spitzfuß: Fehlstellung und Fußschmerzen bei Kindern

Der Klumpfuß ist eine angeborene Fehlstellung der Füße. Sie tritt bei etwa 0,1% aller neugeborenen Kinder auf. Der Klumpfuß wird meist wegen seiner charakteristischen Form sofort nach der Geburt sicher diagnostiziert. Die Behandlung erfolgt bereits im Säuglingsalter durch redressierende Verbände aus Gips.

Die Spitzfußfehlstellung ist eine im Sprunggelenk zwanghaft nach unten ausgestreckte Stellung des kindlichen Fußes. Sie tritt häufig zusammen mit dem Klumpfuß auf. Auch der Spitzfuß kann sofort nach der Geburt - oder vorher per Ultraschall - sicher diagnostiziert werden. Häufig wird der Spitzfuß neurologisch verursacht: Nervenschäden im Gehirn oder in der Wadenmuskulatur können den kindlichen Spitzfuß verursachen.

Was tun beim kindlichen Spitzfuß?

Der kindliche Spitzfuß wird meist physiotherapeutisch behandelt.

Kartilaginäre Exostose (Osteochondrom) bei Kindern

Die kartilagonäre Exostose ist ein gutartiger Knochentumor der z.B. an den Wachstumsfugen des Talus wuchert. Das Tumorwachstum endet in der Regel nach der Beendigung der Wachstumsphase. Nur wenn das Osteochondrom Schmerzen verursacht, weil es Nerven oder Blutgefäße verdrängt, ist eine operative Entfernung durch den Fußspezialisten notwendig. ©  Dr.Thomas Schneider Die kartilagonäre Exostose ist ein gutartiger Knochentumor der z.B. an den Wachstumsfugen des Talus wuchert. Das Tumorwachstum endet in der Regel nach der Beendigung der Wachstumsphase. Nur wenn das Osteochondrom Schmerzen verursacht, weil es Nerven oder Blutgefäße verdrängt, ist eine operative Entfernung durch den Fußspezialisten notwendig. © Dr.Thomas Schneider

Das Osteochondrom am Talus ist eine gutartige Wucherung (Tumor) des Knorpelgewebes in der Wachstumsfuge von Fußwurzelknochen. Die Wucherung kann bei Kindern zu Fußschmerzen im Bereich der Fußwurzel am Spann, also oben am Fuß, führen.

Therapie der kartilaginären Exostose

  • Abwarten und Beobachten
  • Wenn Schmerzen auftreten: operative Resektion

Diese kartilagene (aus dem Knorpel stammende) Tumor kann operiert werden, wenn er durch die auf Nerven oder Blutgefäße trifft, oder durch Blockade eines Gelenks an der Fußwurzel Fußschmerzen verursacht.

Häufig gestellte Fragen zu Fußschmerzen

Fußschmerzen an den Zehenballen

Der Zehenballen an der Fußsohle unterstützt und polstert die Grundgelenke der Zehen. Daher sind es zumeist Veränderungen der Zehengrundgelenke oder Ihrer Gleitgewebe (Schleimbeutel), die zu Schmerzen im Fußballen führen.

Fußschmerzen an den innen liegenden Zehenballen werden meist durch eine Fehlstellung der Großzehe, dem Hallux valgus ausgelöst. Durch die Fehlstellung der Großzehe im Großzehengrundgelenk kann sich im Bereich des innenliegenden Zehenballen der Schleimbeutel entzünden: Der entzündete Schleimbeutel am Großzehengelenk schwillt an und wird stark druckschmerzhaft.

Schmerzen an den außen liegenden Zehenballen entstehen häufig durch eine Einwärtsdrehung des außen liegenden Kleinen Zehen: dem sogenannten Schneiderballen (Digitus quintus varus). Der Schneiderballen kann schmerzfrei oder symptomfrei sein, aber auch wie der Hallux valgus zu stechenden Fußschmerzen am Außenrand des Fußes führen.

Auch Stoffwechselstörungen wie Rheuma oder Gicht können zu besonders starken Schmerzen am Fußballen führen.

Nach besonders schweren Belastungen beim Lauftraining oder Wandern können auch Marschfrakturen (Überlastungsfrakturen) der Metatarsalknochen (Zehenknochen des Mittelfußes) zu besonders starken, stechenden Fußschmerzen in den Zehenballen führen.

Was verursacht Fußschmerzen an der Außenseite des Fußes?

Besonders starke Schmerzen an der Außenseite des Fußes können durch Nerveneinklemmungen des Tibialisnervs durch die Bänder im Bereich des Sprunggelenks verursacht werden (Tarsaltunnelsyndrom). Das verursacht brennende oder stechende Schmerzen oder Gefühlsstörungen (Taubheit) jeweils außen am Fuß.

Schmerzen außen am Fuß im Bereich der äußeren Zehenballen können auch durch Fehlstellung des Kleinzehens Schneiderballen verursacht werden.

In vielen Fällen könne schmerzen außen am Fuß durch eine Knicksenkfuß-Fehlstellung ausgelöst werden.

Fußschmerzen am Spann des Fußes (Fußrücken)

Bei Sportlern treten Schmerzen am Fußrücken häufig auf Grund von Sehnenscheidenentzündungen (Tendovaginitis) auf.

Eine weitere Ursache für oben liegende Schmerzen am Spann des Fußes ist die Lisfranc-Arthrose der Fußwurzel. Neben stechenden Schmerzen bei jedem Schritt kann die Fußwurzelarthrose auch zu einer Schwellung oben am Fußrücken führen.

Auch eine Nerveneinklemmung am Sprunggelenk kann zum vorderen Tarsaltunnelsyndrom führen: Auch beim vorderen Tarsaltunnelsyndrom treten stechende Schmerzen am Fußrücken auf.

Bei hoher Gewichtsbelastung oder langem Stehen kann der Schmerz am Fußrücken auch ohne Grunderkrankung situationsabhängig auftreten.

Fußschmerzen innen an Fuß

Fußschmerzen Innen werden häufig als Folge der Fehlstellung der Großzehe (Hallux valgus) beobachtet. Dabei ist der Zehenballen Innen häufig hervortretend und wegen Bursitis entzündlich angeschwollen.

Auch nach langen Läufen oder Wanderungen gibt es spezifische Schmerzen auf der Innenseite: Der auf der Innenseite des Fußes verlaufende Muskel zur Bewegung des Großenzehens (Musculus hallucis longus) kann sich bei fehlender Regeneration entzünden.

Fußschmerzen innen am Fuß werden häufig durch Fußfehlstellungen (Knicksenkfuß) ausgelöst. Durch das Abrollen über die Innenkante des Fußes schwillt das Sprunggelenk innen an und wird druckschmerzhaft.

Fußschmerzen an der Ferse (Fersenschmerzen)

Fersenschmerzen können besonders zahlreiche Ursachen haben.

Fersenschmerz nach einem Unfall oder einem Sturz aus großer Höhe kann auf einer Fraktur des Fersenbeines beruhen.

Stechende Schmerzen am Fersenbein (Fersensporn) unten an der Fußsohle oder oben am Fersenbein können durch eine Sehnenansatzerkrankung verursacht werden. Beim unteren Fersensporn ist es der Ansatz der Plantarsehne am Fersenbein. Beim oberen Fersensporn ist es der Ansatz der starken Achillessehne am Fersenbein.

Stechende Schmerzen oben an der Ferse können aber auch verschiedene Erkrankungen der Achillessehne oder ihrer Gleitgewebe ausgelöst werden.

Wenn ein besonders hervorstehendes Fersenbein den Ansatzpunkt der Achillessehne überlastet, spricht man vom Haglundsyndrom. Häufig werden die schmerzhafte Haglundferse Schwellung und Schmerzen durch eine Entzündung der Schleimbeutel (Bursitis) vor oder hinter der Achillessehne verstärkt.

Fußschmerzen nach Ruhe oder morgens nach dem Aufstehen

Sogenannte Anlaufschmerzen, die immer dann auftauchen , wenn man morgens aufsteht oder nach längerer Ruhe wieder die ersten Schritte macht, haben sehr bestimmte Ursachen.

Anlaufschmerzen am Fuß - wie in allen anderen Gelenken auch - sind kennzeichnend für Arthrose der Fußgelenke oder des Sprunggelenks. Nach einigen Schritten hat sich das Gelenk warmgelaufen und die Schmerzen verschwinden dann zunächst wieder. Erst nach längeren Gehstrecken melden sich die Gelenke wieder auf Grund von Überlastungsschmerzen. Die wichtigste Arthrose am Fuß ist die Arthrose des oberen Sprunggelenks.

Die Arthrose des unteren Sprunggelenks (Calcaneotalares Gelenk) verursacht vor allem Schmerzen beim Gehen auf unebenem Untergrund.

Anlaufschmerzen vor dem Sprungelenk am Fußrücken können durch durch Fußwurzelarthrose (Arthrose des Lisfranc-Gelenks) verursacht werden.

Anlaufschmerzen im Vorfuß werden durch Arthrose im Großzehengrundgelenk (Hallux rigidus) verursacht.

Es gibt aber auch Anlaufschmerzen im Fuß, die auf Entzündungen beruhen. Bei Entzündung von Sehnenansätzen (Enthesiopathie) und Sehnenscheiden (Tenodvaginitis) gibt es häufig nach Ruhe oder zu Beginn des Trainings stechende Schmerzen, die dann rasch wieder zurückgehen., wenn man sich "warmgelaufen" hat. Es ist aber sehr gefährlich, immer wieder durch den Schmerz hindurch in die Belastbarkeit "hineinzulaufen". Besser ist eine Untersuchung und Behandlung der Schmerzursachen.

Schmerzen beim Aufstehen sind zum Beispiel bei Achillodynie häufig.

Auch Schmerzen beim unteren Fersensporn (Plantarfasziitis) geht häufig nach einigen Schritten wieder zurück.

Schmerzen im Fuß beim Abrollen

Häufig sind Fußschmerzen beim Abrollen mit einem nach Innen Knicken (Abrollen) des Fußes verbunden. Dadurch wird die Belastung der Sehnen am Fersenbein (Achillessehne und Plantarsehne) erhöht: Fersensporn entsteht. Stechende Schmerzen bei jedem Schritt sind die Folge.

Stechende Schmerzen zwischen Sprunggelenk und Ferse beim Abrollen können durch Arthrose des unteren Sprunggelenks (USG-Arthrose) auftreten. Das Gelenk zwischen Sprungbein und Fersenbein ist für den Ausgleich von Bodenunebenheiten zuständig.

Schmerzen beim Abrollen unter den Zehenballen sind meist Schmerzen im beim Gehen gewichttragenden Großzehengrundgelenk auf Grund von Arthrose (Hallux rigidus).

Nach langer Trainingsbelastung könne sich auch die Schleimbeutel zwischen den Metatarsalen und den Zehenköpfchen entzünden: Man spricht dann von intermetatarsaler Bursitis. Vor allem beim Abrollen des Fußes werden diese entzündeten Bereiche druckschmerzhaft gereizt.

Schmerzen an der Fußsohle

Eine der am weitesten verbreitete Ursache für Schmerzen an der Fußsohle ist der untere Fersensporn (Plantarfasziitis). Dabei ist der Schwerpunkt des Schmerzes an der Vorderkante des Fersenfettpolsters.

Auch Stoffwechselerkrankungen wie Gicht, Diabetes und Rheuma können Schmerzen an den Fußsohlen verursachen.

Die nerveneinklemmung des nervis medialis - das Morton Neurom verursacht meist Schmerzen an den Zehen. An der Fußsohle fühlt es sich so an, als hätten die Betroffenen einen Stein oder eine Erbse im Schuh. Das ist also eher ein Fremdkörper, als ein starker Schmerz.

Nächtliche Schmerzen an der Fußsohle mit Kribbeln, Brennen oder Taubheit der Füße können ebenfalls durch eine Nerveneinklemmung ausgelöst werden: dem Tarsaltunnelsyndrom.

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