Orthopädische Gelenk-Klinik

Orthopädische Gelenk-Klinik

Alte Bundesstr. 58, 79194 Gundelfingen

Tel: (0761) 55 77 58 0

kontakt@gelenk-doktor.de

Termin anfragen
Klinische Untersuchung von Fußschmerzen

Fußschmerzen und Fersenschmerzen: Was kann ich tun?

Inhalte

  1. Was tun bei Fußschmerzen?
  2. Wann zum Arzt mit Fußschmerzen?
  3. Fuß- und Fersenschmerzen bei aktiven Läufern:
    Achillodynie, Fersensporn, Marschfraktur, Bursitis
  4. Fußschmerzen bei Frauen:
    Morton Neurom, Spreizfuß, Hallux valgus
  5. Fußschmerzen bei Älteren:
    Knick-Senkfuß, Rheumatische Arthritis, Gicht, Fußarthrose
  6. Fußschmerzen bei Kindern und Jugendlichen:
    Wachstumsschmerz, Osteochondrosis dissecans, Coalitiones, Osteochondrom am Talus
  7. Häufig gestellte Fragen zu Fußschmerzen

Fußschmerzen sind ein wichtiges Warnsignal, das auf Gefahren für den Fuß hinweist. Für akute Fußschmerzen gibt es viele mögliche Ursachen: Überanstrengung, Fehlstellungen, Knochenbruch, Erkrankung der Sehnen und Gelenke oder generelle Stoffwechselerkrankungen. Dabei ist es für eine Diagnose immer wichtig zu wissen, in welcher Situation der Fußschmerz auftritt: Fußschmerzen können wegen Überlastung, Trainingsfehlern oder Verletzungen auftreten. Zudem gibt es Erkrankungen des gesamten Organismus, die sich als Fußschmerzen bemerkbar machen, die aber nicht im engeren Sinne orthopädische Ursachen haben.

Wie sollten Sie mit Fußschmerzen umgehen?

Wenn Sie akute - plötzlich auftretende - oder chronische Fußschmerzen haben, sollten Sie nicht das Risiko eingehen, so lange zu warten, bis die Schmerzen zu bleibenden Schäden führen.

Der Fuß ist dabei in drei Abschnitte zu teilen: Am Rückfuß treten Fersenschmerz oder Schmerzen am Achillessehnenansatz auf. Im Mittelfuß treten Schmerzen an der Fußsohle, oben auf dem Spann und seitlich innen am Fuß auf.

Im Vorfuß tritt Fußschmerz in den Zehen, meist als Folge von Spreizfußfehlstellungen auf.

Durch einfache Maßnahmen, häufig auch schon lediglich durch Wechsel der Schuhe oder Änderung von Belastung und Lauftechnik, kann der Fußschmerz schon erfolgreich behandelt werden. Nicht immer muss man mit Fußschmerzen sofort zum Arzt.

Anatomie des Fußes Anatomie des Fußes. Fußschmerzen können überall am Fuß auftreten. Das Sprunggelenk verbindet den Fuß mit dem Bein. Das starke Fersenbein trägt das Sprunggelenk. Die Fußwurzel vor dem Sprunggelenk ist –- ergänzend zum Sprunggelenk – für einen Teil der vertikalen Beweglichkeit des Fußes zuständig. Aus der Fußwurzel entspringt der Mittelfuß mit den langen Zehenknochen (Metatarsalknochen). Der Bogen vom Fersenbein bis zu den Zehenköpfchen bildet das Fußlängsgewölbe. Die Zehenköpfchen (sie übertragen beim Abrollen des Fußes die Kraft auf den Boden) bilden zusammen mit den Zehen den Vorfuß. © Viewmedica

Wann sollten Sie mit Fußschmerzen sofort zum Arzt?

  • Wenn eine dauernde schmerzhafte Schwellung am Fuß oder Sprunggelenk auftritt, die auch nach bis zu fünf Tagen nicht besser wird.
  • Wenn Sie eine offene oder sogar eiternde Wunde am Fuß haben.
  • Wenn Sie aufgrund von heftigen stechenden Schmerzen den Fuß gar nicht mehr belasten können.
  • Wenn die Fußschmerzen in bestimmten Situationen immer wiederkehren.
  • Wenn sie Schmerzen haben, die auch nach mehreren Wochen nicht besser werden.
  • Wenn Sie neben Fußschmerzen Fieber oder erhöhte Temperatur haben.
  • Wenn die Form des Fußes, des Fersenbeins oder des Sprunggelenks stark verändert ist.

Fuß- und Fersenschmerzen bei aktiven Läufern

Bei aktiven Sportlern ist die Ursache für Fußschmerzen meist im orthopädischen Bereich zu suchen. "Orthopädisch" bedeutet: Schmerzursachen an Knochen, Gelenken, Sehnen, Muskeln und Bändern. Die Füße tragen buchstäblich die Hauptlast und die meisten Verletzungsrisiken in Training und Wettkampf. Dabei sind alle Gewebe des Fußes belastet: Sehnen, Knochen, Knorpel und Gleitgewebe (Schleimbeutel). Überlastungen oder Fehlbelastungen können zu Knochenbrüchen, Sehnenentzündungen, Rissen oder Entzündungen führen.

Was tun bei Fußschmerzen von Läufern?

Nicht nur exzessives Training, sondern auch eine Fehlstellung des Fersenbeins kann die Achillessehne überlasten. Die Fehlstellung verändert den Sehnenzug der am Fersenbein befestigten Achillessehne (siehe Abbildung rechts). Die resultierende Verdrillung (Verdrehung) führt zur Überlastung von Teilbereichen der Sehne. Nicht nur exzessives Training, sondern auch eine Fehlstellung des Fersenbeins kann die Achillessehne überlasten. Die Fehlstellung verändert den Sehnenzug der am Fersenbein befestigten Achillessehne (siehe Abbildung rechts). Die resultierende Verdrillung (Verdrehung) führt zur Überlastung von Teilbereichen der Sehne. © Dr. Thomas Schneider

Nicht nur für Läufer, sondern für alle Patienten mit Fußschmerz ist folgender Rat ganz wichtig: bei akuten oder chronischen Schmerzen nicht einfach weitermachen. Schmerzsignale sollten Sie nicht mit Schmerzmitteln betäuben, sondern die Schmerzursachen klären und behandeln lassen, bevor bleibende Schäden auftreten. Wichtig ist eine sofortige Reduktion der Belastung. Auf keinen Fall sollten Sie bei Sehnenschmerzen entzündungshemmende Schmerzmittel nehmen, ohne die Belastung zu reduzieren. Wettkampf und Training unter Schmerzmitteln sind sehr schädlich für die entzündete Achillessehne.

Erkrankungen der Sehnen: Achillessehnenentzündung (Achillodynie)

Symptome der Achillodynie
  • Stechender Anlaufschmerz.
  • Verdickung 3 cm über dem Sehnenansatz.
  • Rötung und Überwärmung der Haut.
  • Hörbares Knirschen der Sehne (Krepitation).
  • Frühstadium: Belastungsschmerz.
  • Spätstadium: Ruheschmerz / Dauerschmerz.

Die Achillessehne ist über die ganze Breite des Fersenbeins verankert und sorgt für die Kraftübertragung von der Wadenmuskulatur zum Rückfuß.

Die Achillodynie tritt stets als stechender Anlaufschmerz im Fersenbereich zu Beginn der Trainingsbelastung auf. Das ist trügerisch: Auch wenn der Schmerz während des Trainings wieder verschwindet, wird die Achillessehne immer anfälliger und brüchiger, je länger die Achillodynie unbehandelt bleibt. Eine Ruptur (Riss) der Achillessehne kann auftreten.

Was tun bei Achillodynie?

Reduzieren Sie Ihre Belastung. Akute Entzündungen können Sie mit schmerzstillenden Antirheumatika (z. B. Ibuprofen) behandeln.

  • Ruhe und Entlastung der Achillessehne
  • Entzündungshemmende Behandlung
  • Einlagen für die Schuhe (Absatzerhöhung, Überpronationsschutz)
  • Physiotherapie: Beinachsentraining
  • Exzentrische (passiv durch das Körpergewicht verursachte) Dehungsübungen der Wadenmuskulatur
  • Stoßwellentherapie
  • Operative Entfernung von entzündetem Gewebe.
  • Operation nach Achillessehnenruptur: Achillessehnenplastik (Wiederherstellung)

Fersensporn: Ansatzentzündung der Plantarsehne und der Achillessehne am Fersenbein

Symptome des Fersensporns
  • Stechende Schmerzen
  • Anlaufschmerzen
  • Belastungsabhängige Schmerzen.
  • Schmerzfreiheit in Ruhe.
  • Oberer Fersensporn: Schmerzen über der Ferse.
  • Unterer Fersensporn: Schmerzen an der Fußsohle vor dem Fersen-Fettpolster

Beim unteren Fersensporn spürt der betroffene Patient messerstichartige Schmerzen im Fersenbereich an der Fußsohle. Der untere Fersensporn hat seinen Namen auf Grund eines im Röntgenbild häufig sichtbarer Kalksporn am Sehnenansatz der Plantarsehne.

Nach dem Einlaufen zu Trainingsbeginn nehmen die Fersenschmerzen häufig wieder ab oder verschwinden ganz.

Der Sehnenansatz der Plantarsehne ist bei Fersensporn sehr druckschmerzempfindlich. Die Plantarsehne ist die Sehnenplatte, die vom Fersenbein unter der Fußsohle entlang läuft. Häufig entsteht der untere Fersensporn bei übergewichtigen oder sehr großgewachsenen Menschen. Auch Läufer und Sportler leiden häufig an stechenden Fersenschmerzen an der Fußsohle.

Im Gegensatz dazu verspürt der Patient beim oberen Fersensporn Schmerzen im Bereich der Ferse. Der Ansatz der Achillessehne ist entzündet und verursacht häufig Druckschmerzen beim Tragen von Schuhen.

Mit der Ultraschalluntersuchung kann der Fußspezialist die krankhafte Verdickung der schmerzenden Plantar- oder Achillessehne direkt nachweisen.

Was tun beim Fersensporn?

Sportler mit Plantarsehnenentzündung sollten ihren Fuß entlasten. Bitte nicht in den Schmerz hineintrainieren. Dehnungsübungen der Plantarsehne beugen dem Fersensporn vor oder unterstützen die Heilung. Schuheinlagen entlasten den Sehenansatz an der Ferse. Die Stoßwellentherapie kann die Heilung beschleunigen.

Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis) verursacht Fußschmerzen am Spann des Fußes

Sehnenscheidenentzündung der Sehnen, vom Scheinbein am Fußrückenentlang in die Zehen hineinlaufen. Sehnenscheidenentzündung der Sehnen, die vom vorderen Schienbein am Fußrücken entlang verlaufen und mit den Zehen verbunden sind. Diese Sehnen können sich durch Überlastung entzünden (Tendovaginitis) und schmerzhaft anschwellen. © Grays Anatomy
Symptome der Tendovaginitis
  • Stechende/ziehende Schmerzen am Spann
  • Rötung und Überwärmung der Haut
  • Reibung in den Sehnen (Krepitation)
  • Tastbare Verrdickung der Sehnen

Manchmal spürt man beim Laufen Fußschmerzen oben am Spann (Rücken) des Fußes. Von den Schienbeinmuskeln laufen eine Reihe von Sehnen über den Spann des Fußes und versorgen jede einzelne Zehe. Diese Sehnen ziehen die Zehen nach oben. Bei Überlastung können sie sich entzünden.

Der Schmerz oben im Fußspann ist dem Schmerz bei einerMarschfraktur (Ermüdungsfraktur) sehr ähnlich: Der Betroffene spürt stechende Schmerzen beim Abrollen des Fußes. Der Betroffene spürt stechende Schmerzen beim Abrollen des Fußes. Auch bei der Sehnenscheidenentzündung am Fuß sind ungeeignete, zu enge Schuhe oder Trainingsüberlastung weit verbreitete Ursachen.

Was tun bei Sehnenscheidenentzündung am Fuß?

  • Kühlung
  • Elektrotherapie
  • Physiotherapie
  • Schmerzmittel (Ibuprofen)
  • Ruhigstellung mit Orthesen
  • Operative Entfernung der Entzündung

Stoppen Sie das Training, bis Sie schmerzfrei sind. Zu enge Schuhe sollten ersetzt werden. Nichtsteroidale Schmerzmittel (NSAR) wie z. B. Ibuprofen helfen bei der Überwindung der Entzündung und stillen die Schmerzen. Bitte geben Sie der Sehne Zeit zum Ausheilen und trainieren Sie nicht unter Einnahme von Ibuprofen weiter.

Haglundferse (Haglundexostose): Stechende Schmerzen am Rückfuß

Symptome der Haglundferse
  • Schwellung und Rötung der Ferse.
  • Druckschmerz
  • Überwärmung, Rötung

Für stechende, durch Druck verstärkte Schmerzen am Rückfuß gibt es neben dem Fersensporn und der Achillodynie noch andere Ursachen. Für stechende, durch Druck verstärkte Schmerzen am Rückfuß gibt es neben dem oberen Fersensporn und der Achillodynie noch andere Ursachen. Bei Sportlern können Laufschuhe mit zu engen Fersenkappen einen zu starken Druck auf das obere Fersenbein ausüben und so eine Reihe von Problemen hervorrufen. Ungeeignete Laufschuhe können auch bestehende Probleme zutage treten lassen. So führt der Hohlfuß häufig zu einer Fehlstellung sowie stärkerem Hervortreten der Knochen des Fersenbeines. Der Hohlfuß erhöht daher die Anfälligkeit für das Haglundsyndrom.

Was hilft beim Haglundsyndrom?

Vor allem Laufsportler leiden häufig an einer Haglundferse. Der Patient sollte das Training nicht fortsetzen, sondern den Fuß entlasten. Folgende Maßnahmen helfen zudem bei einer Haglundferse:

  • Fersenpolster
  • Einlagenversorgung
  • Physikalische Therapie
  • Antirheumatische Schmerzmittel
  • Operation (z.B. Schleimbeutel-Entfernung)

Ermüdungsbrüche (Marschfrakturen) an den Mittelfußknochen wegen Überlastung

Symptome der Marschfraktur
  • Stechende Vorfußschmerzen
  • Schwellung im Vorfuß

Ist die Trainingsbelastung zu hoch, oder wird der Trainingsumfang zu schnell aufgebaut, können schmerzhafte Marschfrakturen an den Fußknochen entstehen. Überlastungsfrakturen gibt es aber nicht nur am Fuß, sondern sie treten generell an stark belasteten Knochen auf. Da der Fuß das gesamte Körpergewicht tragen muss, ist er besonders häufig betroffen. So findet man Ermüdungsbrüche der Mittelfußknochen (Metatarsalknochen) am Mittelfuß vor allem im Bereich der Metatarsale II, dem der Großzehen benachbarten Zehen.

Die Marschfraktur wird häufig als Prellung oder Verstauchung missverstanden. Aber der Mittelfußknochen ist wegen Überlastung in seiner Struktur verletzt, also angebrochen. Mit einem Ermüdungsbruch spürt man bei Belastung im Fuß stechende Schmerzen.

Was tun bei Marschfraktur?

  • Sofortige Entlastung
  • Abschwellende Therapie (ZRT-Matrix-Therapie, Lymphdrainage)
  • Entzündungshemmende Schmerzmittel
  • Ruhigstellung mittels Schiene bzw. Vorfußentlastung

Geben Sie Ihrem Fuß sofort Ruhe und beenden Sie die Sportbelastung, bis Sie wieder schmerzfrei sind. Entzündungshemmer(Antiphlogistika) beschleunigen das Abschwellen. Die Entlastung des Vorfußes, z. B. durch einen Vorfußentlastungsschuh, unterstützt die Heilung. Die Knochenstücke sind bei der Marschfraktur nicht verschoben. Meist ist nur der Knochenrand – die Kortikalis – beschädigt. Deswegen benötigt man keine völlige Ruhigstellung. Die Knochenheilung dauert bis zu sechs Wochen. Solange sollten Sie Ihren Fuß nach einer Marschfraktur also entlasten.

Schleimbeutelentzündungen (Bursitis) am Rückfuß (Achillobursitis)

Symptome der Achillobursitis
  • Schwellung im Fersenbereich
  • Überwärmung und Rötung der Haut
  • Stechende Fersenschmerzen bei jedem Schritt

Auch schmerzhafte Entzündungen der Schleimbeutel (Bursitis) können zu trainingsbedingten Fußschmerzen beitragen. Schleimbeutel sind flüssigkeitsgefüllte Gewebe, die die Beweglichkeit von Sehnen, Muskeln und Haut gewährleisten. Sie schützen die Weichteile vor Druck und Prellungen.

Die schmerzhafte Entzündung der Schleimbeutel (Bursitis) am Fuß ist sehr häufig für Rückfußschmerzen verantwortlich. Die Achillessehne ist in ihrem Verlauf über dem Fersenbein zwischen zwei Schleimbeutel gelagert, die bei Druck oder Überlastung entzünden können (Achillobursitis). Eine solche Achillobursitis löst sehr häufig Schmerzen am Rückfuß aus.

Was tun bei Schleimbeutelentzündung am Rückfuß?

  • Entlastung, Kühlung, Ruhigstellung
  • Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR, wie z. B. Ibuprofen)
  • Punktion der entzündeten Bursa (Schleimbeutel)
  • Operative Entfernung des Schleimbeutels

Schuhe mit zu enger Fersenkappe sollten Sie ersetzen und den Fersenbereich evtl. durch Einlagen polstern. Entzündungshemmende Schmerzmitteln reduzieren die Entzündung. Um den Fuß zu entlasten, sollten Sie nur eingeschränkt Sport treiben. In schweren Fällen entfernt man den Schleimbeutel am Rückfuß operativ.

Schleimbeutelentzündungen am Vorfuß (Intermetatarsale Bursitis)

Auch am Vorfuß spielt die Bursitis (Schleimbeutelentzündung) häufig eine Rolle bei der Schmerzentstehung. Trainingsüberlastung, aber auch zu enge Laufschuhe mit zu kleinem Zehenraum tragen zur Bursitis am Vorfuß bei. Auch Fußfehlstellungen – vor allem ein Spreizfuß oder Hallux valgus – können die Schleimbeutel am Vorfuß überreizen, weil bei jedem Schritt zu viel Last auf die Fußsohle unter den Zehenköpfchen gebracht wird.

Häufig von Bursitis betroffen ist der Bereich des Großzehengrundgelenks (metatarsophalangeale Bursa). Dort kann der Schuhdruck noch verstärkt werden durch eine weit verbreitete Fehlstellung der Großzehe (Hallux valgus). Der Ballenzeh führt häufig zur Bursitis sowie einer schmerzhaften Schwellung des Großzehengelenks. Bei sportlicher Überlastung können sich auch die Schleimbeutel zwischen den anderen Mittelfußknochen (Intermetatarsale Bursitis) entzünden.

Was hilft bei Bursitis am Vorfuß?

  • Spreizfußeinlagen im Schuh.
  • Nichtsteroidale Schmerzmittel (z.B. Ibuprofen)
  • Operative Entfernung der entzündeten Schleimbeutel.

Entzündungshemmende Medikamente können die Bursitis zum Abschwellen bringen. Die Sportbelastung sollte der Patient unbedingt reduzieren. Spreizfußeinlagen können den Bereich unter den Zehenköpfchen am Vorfuß entlasten.

musculus abductor hallucis longus - Der Muskel der die Großzehe abspreizt Der Musculus abductor hallucis – hier aus Sicht von unten (Fußsohle) rot gefärbt – ist dafür verantwortlich, den Großzehen abzuspreizen. Bei Laufsportlern mit hoher Trainingsbelastung kann sich dieser Muskel entzünden. © Grays Anatomy

Muskuläre Schmerzen im Fuß: Entzündung des Großzehenspreizers (Musculus abductor hallucis)

Symptome der Muskelentzündung am Innenfuß.
  • Stechende Schmerzen am Innenfuß.
  • Schwellung am Innenfuß
  • Rötung und Überwärmung der Haut innen am Fuß

Es gibt auch muskuläre Schmerzen im Fuß: Der wichtige Großzehenspreizer (Musculus abductor hallucis) bildet den inneren (medialen) Rand des Fußes. Er kann den Großzehen beugen und abspreizen. Probleme mit diesem Muskel können zu stechenden Schmerzen an der Innenseite des Fußes führen.

Was hilft bei Muskelentzündung des Großzehenspreizers?

  • Schmerzmittel (NSAR)
  • Ruhigstellung
  • Dehnungsübungen

Stechende Schmerzen des Großzehenstreckers können leicht mit Schmerzen an der Plantarsehne (Sehne an der Fußsohle) oder mit einer Marschfraktur (Ermüdungsbruch) verwechselt werden. Dehnungsübungen helfen, diesen wichtigen Muskel in Form zu halten.

Entzündung oder Riss der Peronealsehne

Symptome der Peronealsehnen-Entzündung
  • Schmerzen im Unterschenkel
  • Schmerzen am Außenknöchel
  • Druckschmerz entlang der Peronealsehne
  • Schwellung, Rötung
  • Manchmal "Schnappen" der Sehne am Außenknöchel

Die Peronealsehnen verbinden die Unterschenkelmuskulatur (Musculus peroneus brevis/Musculus peroneus longus) mit den Fußwurzelknochen: dem Os cuneiforme innen am Fuß und dem Os metatarsale außen am Fuß. Die beiden Knochen umgeben den Fuß innen (medial) und außen (lateral) wie ein Steigbügel. Die Peronealmuskeln strecken den Fuß nach unten aus (Plantarflexion).

Sprunggelenk mit Peronealsehnen Sprunggelenk mit Peronealsehnen: Die langen Peronealsehnen werden von der tiefliegenden Wadenmuskulatur gesteuert. Sie verlaufen paarig – innen und außen am Sprunggelenk – und sind im Bereich der Fußwurzel im Fuß verankert. Bei Überlastung und fehlender Regeneration sind Sehnenscheidenentzündungen und Risse der Peronealsehnen möglich. © Bilderzwerg @ fotolia

Die Peronealmuskeln und -sehnen entzünden sich meist durch Trainingsüberlastung, fehlendes Aufwärmen oder Fehlstellungen des Fußes (Tendinitis der Peronealsehnen). Sehr kritisch sind plötzliche Änderungen in der Gesamtbelastung: Wer sofort mit hohem Trainingsumfang durchstartet, riskiert schmerzhafte Muskelfaserrisse und Muskelentzündungen der Peronealmuskeln. Schmerzen durch Peronealmuskel- oder Peronealsehnenentzündung beginnen als Schmerz in der äußeren Wadenmuskulatur, die über die Sehnen in den Fuß ausstrahlen können. Vor allem der äußere Knöchel ist davon betroffen. Beim Kippen des Fußes nach außen verstärken sich diese Peronealschmerzen, weil die Sehne weiter gedehnt wird. Auch im Bereich der Sehnen, die außen und innen seitlich unter dem Sprunggelenk entlang verlaufen, können Sehnenentzündungen (Tendinitis) entstehen. Eine Konsequenz der Tendinitis der Peronealsehne ist eine schmerzhafte Entzündung mit Schwellung im Sprunggelenksbereich.

Auch im Bereich der Sehnen, die außen und innen seitlich unter dem Sprunggelenk entlang verlaufen, können Sehnenentzündungen (Tendinitis) entstehen. Eine Konsequenz der Tendinitis der Peronealsehne ist eine schmerzhafte Entzündung mit Schwellung im Sprunggelenksbereich.

Laufschuhe, die zu sehr einengen oder das Abrollverhalten des Fußes beeinträchtigen, können ebenfalls zur schmerzhaften Peronealsehnenentzündung beitragen. Die Unterschenkelmuskulatur wird bei Fehlstellungen nicht mehr angemessen belastet. Es kommt zu schmerzhaften Überlastungen in Teilbereichen des Fußes.

Die Entzündung kann bis zum Riss der Peronealsehne führen. Zudem kann eine geschwollene Peronealsehne Nerven im Tarsaltunnel des Sprunggelenks einengen: Kribbeln, Taubheit und Gefühlsstörungen sind die Folge.

Therapie der Peronealsehnen-Entzündung

  • Entlastung und Ruhe
  • Kühlung akuter Entzündungen
  • Schmerzmittel (z.B. Ibuprofen)
  • Physiotherapie, Dehnung der Wadenmuskulatur
  • Einlagenversorgung
  • Operative Naht
  • Operatives Debridement (Reinigung der Entzündung) der Peronealsehne
  • Glättung der knöchernen Umgebung der Peronealsehne

Häufige Fußschmerzen bei Frauen

Es gibt keine Arten von Fußschmerzen, die nur bei Frauen auftreten. Es gibt aber Schmerzen, vor allem im Vorfußbereich, die bei Frauen bis zu 10-mal häufiger auftreten als bei Männern. Ursache für die etwas höhere Fußschmerzneigung bei Frauen ist das im Vergleich zu Männern weniger stabile Bindegewebe. Hormonelle Veränderungen, zum Beispiel in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren, können das Bindegewebe weiter beeinflussen. Zusätzlich haben Frauen aufgrund weit verbreiteter Schuhvorlieben häufig verkümmerte Fußmuskeln. Wenn Frauen mit hohem Absatz häufig auf dem Vorfuß laufen, anstatt den Fuß bei jedem Schritt abzurollen, bilden sich viele Muskeln zurück. Stattdessen lastet bei hohen Absätzen in jeder Phase des Ganges das volle Körpergewicht auf dem Vorfuß.

Schmerzen am Fußballen: Metatarsalgie (Mittelfußschmerz) bei Spreizfuß

Symptome der Metatarsalgie
  • Abgesenktes Quergewölbe am Vorfuß
  • Verbreiterter Vorfuß
  • Häufig Knickstellung der Großzehe.
  • Belastungsabhängige Vorfußschmerzen.
  • Druckschwielen unter den Zehenköpfchen ("Hühneraugen")

Tritt der Fußschmerz im Bereich der Zehengrundgelenke in Höhe der Fußballen auf, spricht man von einer Metatarsalgie (Mittelfußschmerzen). Die Fußballen liegen direkt hinter den Zehen am Vorfuß. Dieser Bereich des Fußes ist sehr stark belastet. Durch den Spreizfuß sinkt das vordere Fußquergewölbe ab. Die Belastung des Fußballens unter den Zehenköpchen verstärkt sich.

Bei der Abrollbewegung des Fußes erfolgt die Kraftübertragung des Körpers auf den Boden über den Fußballen. Wichtige Ursachen der Mittelfußschmerzen in unserer Zeit sind schwaches Bindegewebe oder untrainierte Füße. Trägt man täglich einengende Schuhe mit modischen, spitz zulaufenden, engen Zehenräumen, verstärkt sich das Problem.

Kommen noch hohe Absätze dazu, wächst die Last auf den Zehenballen und das stabilisierende Bindegewebe weiter. Menschliche Füße sind auf eine solche Gewichtsverteilung von Natur aus nicht eingerichtet. Nach vielen Jahren des Tragens solcher Schuhe ist die Folge häufig ein schmerzhafter und wegen des abgeflachten Fußgewölbes nicht voll tragfähiger Spreizfuß. Anstelle der vom Strukturfett der Fußssohle gut gepolsterten Randbereiche unter der Großzehe und der Kleinzehe werden bei einem Spreizfuß alle Zehenköpfchen stärker belastet.

Was hilft bei Mittelfußschmerzen?

  • Einlagen zur Stützung des Quergewölbes im Vorfuß
  • Fußübungen und Gymnastik
  • Flache Schuhe mit ausreichend Zehenraum
  • Operation (Weil-Osteotomie: Korrektur des Spreizfußes)

Die empfohlene Behandlung des Spreizfußes hängt von den spezifischen Ursachen Ihres Mittelfußschmerzes ab. Eine Anpassung der Schuhe ist immer sinnvoll. In vielen Fällen helfen fußgymnastische Übungen, die den Vorfuß kräftigen. Bei Spreizfußfehlstellung kann eine Vorfußeinlage mit Polster das Quergewölbe wieder aufrichten und den Zehenballenbereich entlasten.

Morton Neurom: Mittelfußschmerzen wegen Nerveneinklemmungen unter der Fußsohle

Das Morton Neurom ist eine entzündliche Verdickung der Hülle des Mittelfußnerven an der Fußsohle. Ein Spreizfuß begünstigt diese von stechenden Schmerzen und tauben oder brennenden Zehen begleitete Erkrankung. © Dr. Thomas Schneider Das Morton Neurom ist eine entzündliche Verdickung der Hülle des Mittelfußnerven an der Fußsohle. Ein Spreizfuß begünstigt diese von stechenden Schmerzen und tauben oder brennenden Zehen begleitete Erkrankung. © Dr.Thomas Schneider
Symptome des Morton Neuroms
  • Stechende Schmerzen in Zehen und Vorfuß.
  • Taubheit in den Zehen.
  • Gefühl einer "Erbse im Schuh"
  • Nachlassen des Schmerzes nach Ausziehen der Schuhe

Das Morton Neurom st eine schmerzhafte Schwellung der Nervenhülle zwischen den Metatarsalknochen (Mittelfußknochen). Eine Spreizfußfehlstellung begünstigt diese Erkrankung. Das Absinken des vorderen, quer verlaufenden Fußgewölbes bei einem Spreizfuß hat Folgen für den gesamten Vorfuß. Das Großzehengrundgelenk liegt dann direkt auf dem Boden. Der Raum zwischen den Mittelfußknochen (Metatarsalknochen) verengt sich. Der Mittelfußnerv (Nervus medianus) wird beim Gehen von den Metatarsalknochen zusammengedrückt. Als Reaktion darauf schwillt die bindegewebige Hülle des Nerven an: Ein sogenanntes Morton Neurom bildet sich.

Die Schwellung der Nervenhülle verstärkt den Druck auf den Nerven. Es entstehen stechende Vorfußschmerzen, häufig auch Taubheit oder ein Brennen in den Zehen. Das gesamte Versorgungsgebiet des Fußnervs ist also betroffen.

Häufig fühlt sich das Morton Neurom für die Betroffenen an, wie eine Erbse oder ein Kieselstein im Schuh.

Was tun bei Morton Neurom?

  • Flache Schuhe mit breitem Zehenraum
  • Fußgymnastik
  • Injektion von Lokalanästhetika
  • Operative Dekompression (Druckverminderung) des Mittelfußnervs
  • Osteotomie (Umstellung) der Metatarsalknochen
  • Herausschneiden des entzündeten Nervs (Neurektomie)

Zieht der Patient die Schuhe aus, verschwindet der durch das Morton Neurom ausgelöste Fußschmerz sofort wieder. Auch einengende Skischuhe können diesen charakteristischen Vorfußschmerz häufig auslösen.

Im einfachsten Fall kann das Morton Neurom besser werden, wenn man weniger spitz zulaufende Schuhe mit weniger hohen Absätzen trägt. m einfachsten Fall bessert sich das Morton Neurom, wenn man weniger spitz zulaufende Schuhe mit flachen Absätzen trägt. Ist der Nerv großflächig entzündet und verdickt, hilft in manchen Fällen nur eine Operation des Morton Neuroms.

Hallux valus (Ballenzehen bzw. Schiefzehen)

Symptome des Hallux valgus
  • Schiefstellung der Großzehe in Richtung Außenseite
  • Nach innen hervortretender Großzehenballen
  • Schwellung, Rötung, Überwärmung und Druckschmerzhaftigkeit des Großzehenballens
  • Häufig auch Mittelfußschmerz (Metatarsalgie)
Der Hallux valgus entsteht durch eine Auswärtsdrehung des Großzehs in Richtung der kleineren Zehen. Durch Entzündung der Schleimbeutel am Großzehengrundgelenk und Gelenkverschleiß kann der Hallux valgus auch eine schmerzhafte Arthrose auslösen. © Dr. Thomas Schneider Der Hallux valgus entsteht durch eine Auswärtsdrehung des Großzehs in Richtung der kleineren Zehen. Durch Entzündung der Schleimbeutel am Großzehengrundgelenk und Gelenkverschleiß kann der Hallux valgus auch eine schmerzhafte Arthrose auslösen. © Dr. Thomas Schneider

Der Hallux valgus ist eine typische Frauenkrankheit: 10-mal so viele Frauen wie Männer sind von Hallux valgus betroffen. Beim Hallux valgus entsteht eine schmerzhafte Vergrößerung des Fußballens der Großen Zehe auf der Innenseite des Fußes. Das Großzehengrundgelenk ist geschwollen, häufig gerötet und schmerzt bei Belastung. Viele Fälle von Hallux valgus verlaufen aber auch schmerzfrei. Wenn allerdings der Schleimbeutel entzündet ist (Bursitis), entstehen bei jedem einzelnen Schritt stechende Schmerzen. Die Belastbarkeit der Großzehe ist deutlich reduziert.

Wenn aber auch der Schleimbeutel entzündet ist (Bursitis) entstehen bei jedem einzelnen Schritt stechende Schmerzen. Die Belastbarkeit der Großzehe ist deutlich reduziert.

In schweren Fällen kann es wegen der hohen Belastung auf die dafür nicht ausgelegten Kleinzehen zu einer Überlastungsfraktur der betroffenen Mittelfußknochen kommen.

Was hilft: Hallux valgus Therapie

Wenn der Schmerz zu stark wird und der gesamte Vorfuß betroffen ist, ist eine Therapie erforderlich. In den meisten Fällen hilft nur noch eine Operation des Hallux valgus zur Begradigung der Großzehenfehlstellung.

Großzehenarthrose (Hallux rigidus)

Symptome des Hallux rigidus
  • Schwellung der Großzehe.
  • Bewegungseinschränkung der Großzehe
  • Bewegungsabhängige Schmerzen im Großzehengelenk
  • Reibegeräusche im Gelenk
  • Druckschmerzhaftigkeit des Großzehengelenks

Auch das stark belastete Großzehengrundgelenk kann Arthrose bekommen. Man spricht dann von Hallux rigidus (Steifzehe). Eine der Hauptursachen für die Arthrose im Großzehengelenk ist die Fehlstellung der Großzehe (Hallux valgus). Aber auch Traumata, Verletzungen und Überlastung können Hallux rigidus verursachen.

Die Großzehe wird schmerzhaft und steif, daher der Name Hallux rigidus. Der Patient ist in seiner Bewegung stark eingeschränkt. Um die Großzehe zu schonen, verlagert er sein Gewicht beim Abrollen des Fußes auf die benachbarten Kleinzehen. Eine sog. Transfermetatarsalgie (Mittelfußschmerz wegen Gewichtsverlagerung) entsteht.

Therapie des Hallux rigidus

Die Therapie des Hallux rigidus soll vor allem das Fortschreiten der Arthrose verhindern oder wenigstens verlangsamen. Dabei helfen Schuheinlagen, die das Großzehengrundgelenk entlasten. Entzündungshemmende Medikamente (NSAR) können eine entzündlich aktivierte des Hallux rigidus behandeln, um den Knorpelverschleiß zu minimieren.

Durch die Arthrose im Großzehengrundgelenk verändert sich das Gelenk: Durch den erhöhten Druck bilden sich Knochensporne rund um das Gelenk. Diese Knochensporne (Osteophyten) beschleunigen den Knorpelverschleiß. In einer minimalinvasiven Operation des Großzehengrundgelenks (Cheilektomie) können diese Osteophyten operativ abgetragen werden, um die Lebensdauer des Gelenks zu verlängern.

Wenn nach einem Hallux rigidus der Gelenkknorpel ganz abgenutzt ist, hilft nur noch die die Versteifung (Arthrodese) des Großzehengrundgelenks. Der Fußspezialist kann diese Versteifung bei Hallux rigidus ohne nennenswerte Beeinträchtigung der Mobilität oder Sportfähigkeit durchführen. Auch Leistungssport ist mit einem versteiften Großzehengrundgelenk wieder möglich.

Schneiderballen (Digitus quintus varus): Knickstellung der Kleinzehe

Symptome des Schneiderballens
  • Knickstellung der Kleinzehe
  • Druckschmerzen durch Schleimbeutelreizung
  • Druckstellen an der Fußsohle mit Hornhautbildung (Hühneraugen)
  • Häufig beidseitiges Auftreten

Der Schneiderballen ist eine dem Hallux valgus vergleichbare Erkrankung der fünften Zehe (Digitus Quintus): Dabei steht die Kleinzehe nach Innen und überlagert die benachbarten Zehen. Das Grundgelenk der kleinen Zehe kann sich entzünden und schmerzhaft anschwellen. Ursache des Schneiderballens ist – wie beim Hallux valgus – die Spreizfußstellung des Fußes. Häufiges Tragen hoher Absätze und enger, spitz zulaufender Schuhe verstärkt diese schmerzhafte Fehlstellung der Kleinzehe.

Was tun bei Schneiderballen?

  • Schuhe mit flachen Absätzen und genügend Zehenraum
  • Verzicht auf hohe Absätze
  • Polsterung des Zehenraumes
  • Operation des Schneiderballens

Ausreichend Zehenraum in den Schuhen kann das Fortschreiten des Schneiderballens bremsen. Belastet der Patient den Fuß wieder physiologisch angemessen, werden die Überlastung des Bindegewebes und der Verfall des vorderen Fußgewölbes sofort gestoppt. Eine Polsterung im Schuh kann bei bestehender Fehlstellung die Entzündung der Gleitgewebe im äußeren Zehenballen reduzieren.

In schweren Fällen kann auch eine begradigende Operation des Schneiderballens weiterhelfen. Diese Osteotomie beseitigt die Knickstellung der Kleinzehe, wodurch der Vorfuß insgesamt wieder schmaler wird.

Fußschmerzen im mittleren und höheren Alter

Während bei jüngeren Patienten Fußschmerzen vor allem durch Überlastung und Trauma entstehen, kommen bei Patienten ab dem mittleren Alter andere Ursachen ins Blickfeld: Fußfehlstellungen, die bei Jüngeren harmlos sind, machen sich bei älteren Patienten schmerzhaft bemerkbar und führen zu Gelenkversteifung und Arthrose. Grund dafür ist unter anderem eine Änderung des Stoffwechsels, häufig auch unter dem Einfluss von Hormonen und Medikamenten. Dies kann das für die Funktion des Fußes wichtige muskuläre Gleichgewicht beeinträchtigen. Wichtige Sehnen können Ihre Spannung verlieren. Gelenkverschleiß im Fußgelenk führt zu Arthrose in den Fußgelenken oder in einem der Zehengrundgelenke.

Knick-Senkfuß: Schmerzhafte Abflachung des Fußlängsgewölbes im Röntgenbild. Knick-Senkfuß: schmerzhafte Abflachung des Fußlängsgewölbes im Röntgenbild.© Gelenk-doktor.de

Fußschmerzen bei Knick-Senkfuß

Symptome des Knick-Senkfußes
  • Schwellung des Innenknöchels
  • Schnelle Ermüdung beim Gehen
  • Schmerzen am Fußaußenrand
  • In den Unterschenkel ziehende Schmerzen
  • Plattfuß
  • Gestörtes Abrollverhalten beim Gehen
  • Schmerzen beim Abrollen des Fußes

Der erworbene Knick-Senkfuß ist eine der häufigsten, meist auch schmerzhaften, Fußfehlstellungen. Er beschreibt zwei grundlegende Fehlstellungen, die zusammen auftreten: Der Knickfuß ist eine Fehlstellung der Ferse, die nach außen steht. Der Senk- oder Plattfuß betrifft das Fußlängsgewölbe, das zum Boden hin absinkt.

Das Aufrichten des Fußlängsgewölbes ist eine aktive Muskelleistung der tiefliegenden Wadenmuskulatur. Die Tibialis posterior-Sehne (Sehne, die den hinteren Schienbeinmuskel mit dem Fuß verbindet) überträgt diesen Muskelzug auf das Fußgewölbe. Ist der Muskel zu schwach oder die Tibialis posterior-Sehne instabil, sinkt das Fußlängsgewölbe ab.

Alle Faktoren, die die Leistungsfähigkeit von Muskeln und Sehnen beeinträchtigen, können auch das Fußlängsgewölbe schwächen. Dazu gehören neben Muskelschwäche auch jede Art von Stoffwechselerkrankungen, Rheuma, Gicht, Auswirkungen von Steroidbehandlungen (Kortison) und die Integrität der Sehnen. Lesen Sie hier weiter über die Ursachen des Knick-Senkfußes (pes planovalgus).

Patienten mit Knick-Senkfuß berichten häufig über Belastungsschmerzen des Fußes. Die maximale schmerzfreie Gehstrecke ist verkürzt, der Innenknöchel häufig geschwollen. Fußschmerzen ziehen bei der Degeneration der Tibialis posterior-Sehne bis in den Unterschenkel. Man sieht die Fehlstellung auch an den Schuhen: Der Schuh ist am Innenrand oft abgelaufen. Der Patient rollt nicht über die Großzehe ab, sondern über den Innenrand des Fußes. Die Zehen stehen eher nach außen.

Therapie bei schmerzhaftem Knick-Senkfuß

Die Knick-Senkfuß-Stellung wird meist nur konservativ behandelt. Muskeltraining und Schmerztherapie sind häufig ausreichend, um Schmerzfreiheit zu erreichen. Einlagen stützen das Fußlängsgewölbe und normalisieren das Gangbild.

Bei einer Insuffizienz (Schwäche) oder einem Riss der Tibialis Posterior-Sehne kann eine operative Versorgung des Knick-Senkfußes notwendig sein, wenn die Physiotherapie keine Ergebnisse bringt.

Die Tibialis posterior-Sehne wird dabei operativ gerafft (verkürzt und vernäht) und zusätzlich von Entzündungen gereinigt.

Sie kann aber auch bei sehr starker Degeneration durch ein körpereigenes Sehnentransplantat operativ ersetzt werden.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, durch knöcherne Eingriffe die Stellung des Fersenbeins zu normalisieren. Das ist bei kontraktem (versteiftem) Knick-Senkfuß häufig erforderlich.

Fußwurzelarthrose: Arthrose an der Fußwurzel (Arthrose des Lisfranc-Gelenks)

Eine Arthrose der Fußwurzelgelenke betrifft die festen Gelenke zwischen den Tarsalknochen (Fußwurzelknochen). Fußwurzelarthrose verursacht meist Schmerzen oben am Spann des Fußes. © Dr. Thomas Schneider Eine Arthrose der Fußwurzelgelenke betrifft die festen Gelenke zwischen den Tarsalknochen (Fußwurzelknochen). Fußwurzelarthrose verursacht meist Schmerzen oben am Spann des Fußes. © Dr. Thomas Schneider
Symptome der Fußwurzelarthrose
  • Schmerzen am Fußrücken (Spann).
  • Schwellung und Druckschmerzen am Spann.
  • Belastungsänderung durch Gang über Außenseite oder Ferse
  • Schmerzen beim Abrollen des Fußes
  • Schmerzverstärkung durch Treppensteigen
  • Anlaufschmerzen bei den ersten Schritten nach Ruhe.

Die Die Arthrose der Fußwurzel schmerzt oben über dem Fußlängsgewölbe am Spann des Fußes. Die Fußwurzelknochen (Tarsalknochen) liegen zwischen den Mittelfußknochen und dem Sprungbein. Sie bilden den Übergang zwischen der Fußwurzel und den langen Mittelfußknochen. Man nennt diesen Übergang auch Lisfranc-Gelenk.

Die Ursache einer Fußwurzelarthrose ist häufig traumatisch: Ein vorangegangener Bruch der Fußwurzelknochen kann diese begünstigen. Häufig ist die Ursache aber nicht klar. Man spricht dann von einer idiopathischen Fußwurzelarthrose.

Häufig ist der Schmerz bei einer Arthrose der Fußwurzelknochen mit einer Schwellung und Überwärmung des Fußrückens verbunden. In einer Tastuntersuchung ermittelt der Arzt die betroffenen Gelenke am Fußrücken.

Im frühen Stadium kann der Fußspezialist die Fußwurzelarthrose durch Einlagen therapieren. Diese stützen das Fußlängsgewölbe. Wenn die Arthrose im Fußrücken sehr schmerzhaft wird, hilft eine operative Versteifung (Arthrodese) des Lisfranc-Gelenks.

Was tun bei Fußwurzelarthrose?

  • Entzündungshemmende Schmerzmittel
  • Schuheinlagen (Ballonrolle) zur Stützung des Fußlängsgewölbes
  • Arthrodese (Versteifung) des Lisfanc-Gelenks

In leichteren Fällen kann man versuchen, mit Einlagen zu stützen und die Arthrose mit Entzündungshemmern zu therapieren. In schweren Fällen ist die Versteifung des Lisfranc-Gelenks erforderlich. Die Folgen dieser Versteifung sind nicht sehr gravierend für die Funktion des Fußes, weil das Lisfranc-Gelenk auf Stabilität ausgelegt ist. Die reduzierte Beweglichkeit des Lisfranc-Gelenks spielt nach der Versteifungs-operation eine untergeordnete Rolle.

Diabetikerfuß: Fußschmerzen durch diabetische Neuropathie und Durchblutungsstörungen

Symptome des Diabetikerfußes
  • GEfühlstaubheit der Haut
  • Reduzierte Sensibilität gegen Druck und Wärme/Kälte
  • Schmerzen und Kribbeln in Unterschenkel und Fuß
  • Verkümmerte Muskeln in Unterschenkel und Fuß

Viele Arten von Fußschmerz sind zwar an bestimmten Stellen am Fuß zu spüren, sie haben aber keine orthopädischen, sondern stoffwechselbezogene Ursachen.

Diabetes ist einer der Hauptverursacher von Fußschmerzen. Periphere Nervenschmerzen – vor allem Fußschmerzen – sind eine der am weitesten verbreiteten Folgeerkrankungen von Patienten mit Diabetes. Diabetische Neuropathie (Nervenschädigung) kann zahlreiche Gefühlsstörungen im Fuß verursachen: Fersenschmerz, Taubheit der Fußsohle oder Verlust der Empfindlichkeit für Wärme oder Kälte. Diese Schmerzen und Gefühlsstörungen erhöhen die Gefahr für Fußverletzungen. Gefährlich ist vor allem auch die nachfolgende Bildung von Geschwüren und Entzündungen am Fuß, da diese häufig unbemerkt verläuft.

Therapie der diabetischen Polyneuropathie

  • Verbesserte Blutzuckereinstellung
  • Schmerztherapie mit Antidepressiva
  • Vermeidung von Alkohol, Nikotin
  • Durchblutungsfördernde Medikamente

Den neuropathischen Fußschmerz behandelt nicht der orthopädische Fußspezialist, sondern der Hausarzt oder Internist. Zentral ist der Abbau von Risikofaktoren: Übergewicht, Rauchen, Alkoholkonsum und Ernährungsfehler.

Störung des Harnsäurestoffwechsels führt zu Gicht und stechenden Fußschmerzen

Wenn Sie an wiederkehrenden heftigen Fußschmerzen leiden, die begleitet sind von einer Hautrötung und Druckschmerzempfindlichkeit des Fußes und der Zehen, könnte eine Gicht dahinterstecken.

Gicht beginnt häufig als plötzlicher, stechender Fußschmerz an der Basis der Großzehe. Meist wachen Patienten nachts auf und haben starke Großzehenschmerzen und das Gelenk ist geschwollen und überwärmt.

Gicht entsteht, wenn sich Harnsäurekristalle im Gelenk ablagern. Ursache ist also eine Störung des Harnsäurestoffwechsels.

Man kann die Stoffwechselstörung sehr gut durch Ernährungsanpassung behandeln. Reduzieren Sie Fleisch und alkoholische Getränke, dann kann die Harnsäure wieder normal ausgeschieden werden.

Therapie der Gicht (Hyperurikämie)

  • Ernährung: Weniger Fleisch und Alkohol
  • Abbau von Übergewicht
  • Schmerzmittel (NSAR) für akute Gichtanfälle
  • Viel Flüssigkeit aufnehmen - Harnsäureausscheidung fördern
  • Urostatika (Medikamente die die Harnsäurebildung hemmen)

Man kann die Stoffwechselstörung durch Ernährungsanpassung behandeln. Reduzieren Sie Fleisch und alkoholische Getränke, dann kann die Harnsäure wieder normal ausgeschieden werden.

Der Rheumafuß: Rheumatische Arthritis führt zu schmerzhafter Schwellung und Überwärmung des Fußes

Symptome der Arthritis im Fuß

Rheumatische Arthritis ("Rheuma") ist eine schmerzhafte, entzündliche Erkrankung von Weichteilen und Gelenken, die zu Fußschmerzen führen kann. Auslöser ist stets eine Autoimmunerkrankung, bei der sich die Entzündungsreaktion des Körpers gegen das eigene Gewebe richtet. Wie bei der Arthrose ist Knorpelverschleiß die Folge.

Stechende Schmerzen, Schwellung des Fußes oder einzelner Gelenke und Überwärmung sind die Folge von rheumatischer Arthritis. Die Arthritis wird durch Blutuntersuchungen eindeutig festgestellt.

Was tun? Therapie der Rheumatischen Arthritis

  • Medikamente: Entzündungshemmer (Nichsteroidale Antirheumatika-NSAR)
  • Physiotherapie
  • Physikalische Therapie
  • Selten: Kortison-Injektionen
  • Afrikanische Teufelskralle (Heilpflanze)
  • Omega-3-Fettsäuren
  • Operation von Knick-Senkfuß, Hallux valgus und Hammerzehen.

Mit Hilfe von bildgebenden Verfahren (Ultraschall, Röntgen und MRT) kann die rheumatische Arthritis von anderen Erkrankungen abgegrenzt werden. Die Behandlung rheumatischer Arthritis ist schwierig. Sie erfolgt mit antirheumatischen Medikamenten, die vor allem entzündungshemmend sind. Die Behandlung der Arthritis erfolgt durch spezialisierte Rheumatologen. Bei schweren Fehlstellungen können die rheumatisch deformierten Fußgelenke auch vom Fußchirurgen operativ korrigiert werden.

Tarsaltunnelsyndrom: stechende oder brennende Schmerzen und Taubheit im Fuß durch Einklemmung des Tibialisnerven (Schienbeinnerv) im Sprunggelenk Tarsaltunnelsyndrom: stechende oder brennende Schmerzen und Taubheit im Fuß durch Einklemmung des Tibialisnerven (Schienbeinnerv) im Sprunggelenk. © Dr. Thomas Schneider

Tarsaltunnelsyndrom: Schmerzen auf der Außenseite des Fußes durch Einklemmung des Tibialisnerven.

Symptome des Tarsaltunnelsyndroms:
  • Kribbeln und Taubheit an der vorderen Fußsohle
  • Brennender Schmerz im Vorfuß
  • Missempfindung oder brennender Schmerz am Fußrücken
  • Nächtliche Schmerzen und Ruheschmerzen
  • Ausbreitung der Schmerzen bis in den Unterschenkel

Das Tarsaltunnelsyndrom wird durch eine Nerveneinklemmung ausgelöst, ebenso wie auch das schon weiter oben besprochene Morton Neurom. Dabei klemmt eins der quer verlaufenden Bänder um das Sprunggelenk den aus dem Schienbein in den Fuß verlaufenden Tibialisnerv ein. Brennende Schmerzen, Stechen und Taubheit im Versorgungsgebiet des Nerven sind die Folge. Häufig treten die Schmerzen beim Tarsaltunnelsyndrom als belastungsunabhängige Ruheschmerzen auf. Viele kennen die Symptome des Tarsaltunnelsyndroms nach dem Tragen von Skischuhen.

Viele kennen die Symptome des Tarsaltunnelsyndroms nach dem Tragen von Skischuhen. Schmerzen und Taubheit im Fuß treten auf, weil die festen Schäfte das Sprunggelenk abschnüren. Häufig lösen Schwellungen des Fußes das Tarsaltunnelsyndrom aus, z. B. bei Diabetikern oder bei der Bildung von Ödemen in Fuß und Sprunggelenk. Dadurch erhöht sich der Druck im Gewebe und die Bänder können den innen verlaufenden Nerven nicht ausreichend Raum geben.

Durch den Nachweis der verminderten elektrischen Leitfähigkeit der Nerven kann ein Tarsaltunnelsyndrom neurologisch eindeutig nachgewiesen werden.

Was tun bei Tarsaltunnelsyndrom?

  • Schmerzstillende und Entzündungshemmende Medikamente (Antiphlogistika)
  • Physiotherapeutische Mobilisation von Unterschenkel und Sprunggelenk.
  • Eventuell eine Kortisoninjektion
  • Orthesen (Schienen)
  • Einlagenversorgung der Schuhe
  • Operative Weitung des Tarsaltunnels (Dekompression)

Mithilfe von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) oder Steroiden (Kortison) strebt man zunächst eine konservative Therapie der Tarsaltunnelschmerzen an.

Eine operative Weitung des Tarsaltunnels kann – ähnlich wie beim Karpaltunnelsyndrom im Handgelenk - zuverlässig eine Entlastung (Dekompression) des Nerven durchgeführt werden. Die Symptome des Tarsaltunnelsyndroms gehen dadurch sehr schnell wieder zurück.

Fußschmerzen bei Kindern und Jugendlichen

Kinder klagen aus unterschiedlichen Gründen über Fußschmerzen. Häufig sind Verletzungen oder kleine Unfälle, wie Umknicken oder Anstoßen der Zehen, die Ursache. Auch Dornwarzen sind an der Fußsohle von Kindern nicht selten.

Wenn das Kind die Schmerzen an Knochen, Muskeln und Gelenken verspürt, muss man andere Ursachen in Betracht ziehen.

Wenn das Kind die Schmerzen aber an Knochen, Muskeln und Gelenken verspürt, müssen auch andere Ursachen für kindliche Fußschmerzen in Betracht gezogen werden.

Sind die Schmerzen so stark, dass das Kinde den Fuß nicht belasten kann, sollten Sie eine Notaufnahme aufsuchen. In einer fachärztlichen Diagnose wird der Fuß auf einen strukturellen Schaden oder einen Knochenbruch untersucht.

Fußschmerzen auf Grund des Längenwachstums (Apophysitis calcanei)

  • Fersenschmerzen, die bei Belastung schlimmer werden
  • Entlastungshinken bei Belastung
  • Druckschmerz an der Ferse
  • Schwellung und Rötung der Ferse

Fußschmerzen bei Kindern und Jugendlichen haben in den meisten Fällen – außer bei Traumata und Unfällen – keine strukturellen Ursachen an Knochen, Sehnen und Gelenken.

Häufig sind Fußschmerzen mit Dysbalancen zwischen dem Skelettwachstum und der Muskulatur verbunden. Durch das Wachstum entstehen oftmals Sehnenansatzreizungen (Enthesiopathien, Tendinitis, Insertionstendinopythie). Am Fuß ist vor allem der Achillessehnenansatz davon betroffen. Bei Kindern sitzt dort eine aktive Wachstumsfuge, also eine Fuge im Knochen, in der das Längenwachstum erfolgt. Diese kann zusätzlich schmerzen. Vor allem Fersenschmerzen – also Schmerzen am Ansatz der Achillessehne im Fersenbein – sind bei Kindern häufig Wachstumsschmerzen.

Was tun bei wachstumsbedingten Fersenschmerzen?

  • Schonung, Ruhe
  • Fersenpolster
  • Schuheinlagen zur Absatzerhöhung
  • Evtl. Gewichtsreduktion
  • Bei Bedarf Schmerzmittel

Bei sportlichen Jugendlichen muss bei Fersenschmerzen manchmal auch an eine Haglundferse gedacht werden.

Diese Störungen können nach orthopädischer Diagnose sehr gut mittels Physiotherapie und manualtherapeutischen Methoden (Behandlung des Bewegungsapparates mit den Händen) behandelt werden.

Schmerzen wegen Osteochondrosis dissecans (Zerstörung des Knochens unterhalb des Gelenkknorpels) im Sprunggelenk

  • Schmerzen nach Belastung im Sprunggelenk.
  • Einklemmung/Blockaden des Gelenks
  • Entzündungsschmerzen im Sprunggelenk wegen Synovialitis (Entzündung der Gelenksschleimhaut)

Die Osteochondrosis dissecans (oder OD bzw. Osteochondrose) ist eine Störung des Knochenstoffwechsels direkt unter der Knorpelfläche. Meist sind besonders belastete konvexe Bezirke des Talus (Sprungbeins) von OD betroffen. Daher tritt die OD häufig bei sehr sportlichen und aktiven Kindern und Jugendlichen auf.

Bei der Osteochondrosis dissecans verliert ein Teilbereich des Knochens unter dem Gelenk seine Durchblutung. Der Randbezirk bildet eine stark verknöcherte Grenzschicht aus: Der abgestorbene Bereich sklerosiert: Er verknöchert und wird nicht mehr von Blutgefäßen versorgt, stirbt also ab. Bei abgestorbenen Knochenbezirken spricht man von Nekrose.

Der nekrotische Knochenbezirk kann sich aus der Gelenkfläche lösen. Dann können bei jeder Bewegung stechende Gelenkschmerzen im Sprunggelenk auftreten, die je nach Lage des Knochenfragmentes (Gelenkmaus) auch wieder zurückgehen können.

Therapie der Osteochondrosis dissecans bei Jugendlichen

  • Ruhigstellung, Sportverbot
  • Entlastung durch Unterarmgehstützen
  • Unterstützung des Calcium-Stoffwechsels mit Vitamin D3
  • Operation: Sprunggelenksarthroskopie
  • Operative Anbohrung der Osteochondrose-Zone im Knochen
  • Kochentransplantation (Spongiosaplastik)
  • Refixation des gelösten Dissekats

Wenn ein Orthopäde eine Osteochondrosis dissecans diagnostiziert, verordnet er in der Regel eine langfristige Sportpause. Bei vielen Kindern bildet sich die Knochennekrose durch Entlastung wieder zurück. Je älter der betroffene Jugendliche mit OD ist, umso geringer sind seine natürlichen Heilungschancen. Patienten mit Osteochondrosis dissecans werden ab dem 18. Lebensjahr operiert. Wenn sich das Knochenfragment (Dissekat) gelöst hat, ist in jedem Fall eine Operation der Osteocondrosis dissecans erforderlich. Ein Transplantat (Knochenersatz) aus körpereigenem Knochen aus dem Beckenkamm (Hüftknochen) kann den verlorenen Knochen ersetzen.

Fußschmerzen und Fußfehlstellung wegen Knochenverwachsungen im Fuß: tarsale Koalitionen

  • Häufiges Umknicken
  • Schmerzhafte Bewegungseinschränkung im Sprunggelenk
  • Knick-Plattfuß bei Kindern

Die ist ein ganz normales Entwicklungsstadium der Fußreifung. Eltern interpretieren das manchmal als Fehlstellung und suchen besorgt eine ärztliche Beratung auf. Durch die natürliche Fußreifung richtet sich das Fußlängsgewölbe bei den meisten Kindern bis zum Alter von 4–6 Jahren auf. Herumtoben und Barfußlaufen unterstützt die Fußreifung.

Ist die Knick-Senkfußstellung aber verbunden mit Fußschmerzen oder Muskelkrämpfen im Fuß, die bis in den Unterschenkel ausstrahlen können, dann sollten Eltern aktiv werden. Häufig kommt es durch die Schmerzen zu einer starken Bewegungseinschränkung oder früher Ermüdung der Kinder beim Gehen: Wenn diese Symptome auftauchen, besteht die Gefahr der Verwachsung (Koalition) von Fußknochen, die sich normalerweise getrennt entwickeln. Die Fußschmerzen wegen Knochenverwachsungen treten häufig ab einem Alter von 12 Jahren auf. Dem vorangegangen ist meist ein kontrakter (versteifter) Plattfuß (Knick-Senkfuß), der sich durch die Fußreifung nicht aufgerichtet hat.

Der menschliche Fuß besteht aus je 26 Fußknochen. Gerade im Rückfuß und in der Fußwurzel sind diese Knochen stabil, aber gelenkig miteinander verbunden. Wenn während der Entwicklung die Knochen nicht ganz getrennt werden, sondern verwachsen bleiben, kann es zu schweren Störungen der Fußreifung kommen. Schätzungen zufolge weisen höchstens 1 % aller Kinder (wahrscheinlich aber weniger) solche Koalitionen der Fußknochen auf.

Dabei können wir nicht häufig, aber regelmäßig, folgende Verwachsungen (Koalitionen) feststellen:

Die aus den Koalitionen entstehenden Fehlstellungen sind "kontrakt", das heißt man kann sie weder aktiv noch passiv korrigieren.

Die Diagnose subtalarer (unter der Ferse gelegener) Koalitionen erfolgt nach der klinischen Untersuchung über Röntgenbilder des Fußes. Mit Hilfe einer digitalen Volumentomographie (DVT) kann mit Hilfe von Röntgenstrahlen ein 3-dimensionales Bild der Fußknochen erzeugt werden, dass besonders gut geeignet ist, eine Coalitio zu diagnostizieren.

Was tun bei der Koalition der Knochen unter dem Sprunggelenk?

  • Operation zur Trennung der Coalitio
  • Bei Bedarf subtalare Arthrodese zur Herstellung des Fußlängsgewölbes

Die kindlichen Koalitionen der Fußknochen kann man operieren. Bei einer Operation vor der Pubertät bestehen gute Aussichten, die Voraussetzungen einer normalen Fußreifung wiederherzustellen.

Bei der Operation werden die zusammengewachsenen Knochen getrennt. Erfolgt die Operation zu spät, also jenseits des Wachstumsalters, kann sich eine Arthrose des unteren Sprunggelenks, oder eine Arthrose der Fußwurzelknochen ausbilden. Diese verursacht zusätzliche Fußschmerzen und Fußprobleme.

Klumpfuß, Sichelfuß und Spitzfuß: Fehlstellung und Fußschmerzen bei Kindern

Der Klumpfuß ist eine angeborene Fehlstellung der Füße. Sie tritt bei etwa 0,1 % aller neugeborenen Kinder auf. Er wird meist wegen seiner charakteristischen Form sofort nach der Geburt sicher diagnostiziert. Die Behandlung erfolgt bereits im Säuglingsalter durch redressierende Verbände (Korrektur der Fehlstellung durch Fixation) aus Gips.

Die Spitzfußfehlstellung ist eine im Sprunggelenk zwanghaft nach unten ausgestreckte Stellung des kindlichen Fußes. Sie tritt häufig zusammen mit dem Klumpfuß auf. Auch der Spitzfuß kann sofort nach der Geburt – oder vorher per Ultraschall – sicher diagnostiziert werden. Häufig stecken neurologische Ursachen dahinter: Nervenschäden im Gehirn oder in der Wadenmuskulatur können den kindlichen Spitzfuß verursachen.

Was tun beim kindlichen Spitzfuß?

Der kindliche Spitzfuß wird meist physiotherapeutisch behandelt.

Kartilaginäre Exostose/Osteochondrom (gutartiger Knochentumor) bei Kindern

Die kartilaginäre Exostose ist ein gutartiger Knochentumor, der z. B. an den Wachstumsfugen des Talus (Ferse) wuchert. Das Tumorwachstum endet in der Regel nach der Wachstumsphase. Nur wenn das Osteochondrom Schmerzen verursacht, weil es Nerven oder Blutgefäße verdrängt, ist eine operative Entfernung durch den Fußspezialisten notwendig. ©  Dr.Thomas Schneider Die kartilaginäre Exostose ist ein gutartiger Knochentumor, der z. B. an den Wachstumsfugen des Talus (Ferse) wuchert. Das Tumorwachstum endet in der Regel nach der Wachstumsphase. Nur wenn das Osteochondrom Schmerzen verursacht, weil es Nerven oder Blutgefäße verdrängt, ist eine operative Entfernung durch den Fußspezialisten notwendig. © Dr.Thomas Schneider

Das Osteochondrom am Talus ist eine gutartige Wucherung (Tumor) des Knorpelgewebes in der Wachstumsfuge der Fußwurzelknochen. Die Wucherung kann bei Kindern zu Fußschmerzen im Bereich der Fußwurzel am Spann, also oben am Fuß, führen. Die Wucherung kann bei Kindern zu Fußschmerzen im Bereich der Fußwurzel am Spann, also oben am Fuß, führen. Dann sollte sie auch operativ entfernt werden.

Therapie der kartilaginären Exostose

  • Abwarten und Beobachten
  • Wenn Schmerzen auftreten: operative Resektion

Diese kartilagene (aus dem Knorpel stammende) Tumor kann operiert werden, wenn er durch die auf Nerven oder Blutgefäße trifft, oder durch Blockade eines Gelenks an der Fußwurzel Fußschmerzen verursacht.

Häufig gestellte Fragen zu Fußschmerzen

Fußschmerzen an den Zehenballen

Der Zehenballen an der Fußsohle unterstützt und polstert die Grundgelenke der Zehen. Daher sind es meist Veränderungen der Zehengrundgelenke oder Ihrer Gleitgewebe (Schleimbeutel), die zu Schmerzen im Fußballen führen.

Fußschmerzen an den innenliegenden Zehenballen werden oft durch eine Fehlstellung der Großzehe, dem Hallux valgus ausgelöst. Durch die Fehlstellung kann sich im Bereich der innenliegenden Zehenballen der Schleimbeutel entzünden. Der entzündete Schleimbeutel am Großzehengelenkschwillt an und wird stark druckschmerzhaft.

Schmerzen an den außen liegenden Zehenballen entstehen häufig durch eine Einwärtsdrehung des außen liegenden kleinen Zehen. Man spricht auch von einem Schneiderballen (Digitus quintus varus). Der Schneiderballen kann schmerzfrei oder symptomfrei sein, aber auch wie der Hallux valgus zu stechenden Fußschmerzen führen.

Auch Autoimmunerkrankungen wie Rheuma oder Stoffwechselstörungen wie Gicht können starke Schmerzen am Fußballen verursachen.

Nach besonders schweren Belastungen beim Lauftraining oder Wandern können auch Marschfrakturen (Überlastungsfrakturen) der Metatarsalknochen (Mittelfußknochen) zu starken, stechenden Fußschmerzen in den Zehenballen führen.

Was verursacht Fußschmerzen an der Außenseite des Fußes?

Einklemmungen des Tibialisnervs (Schienbeinnerv) durch die Bänder im Bereich des Sprunggelenks können brennende Schmerzen oder Gefühlsstörungen (Taubheit) an der Fußaußenseite verursachen (Tarsaltunnelsyndrom). Das verursacht brennende oder stechende Schmerzen oder Gefühlsstörungen (Taubheit) jeweils außen am Fuß.

Auch eine Fehlstellung des Kleinzehs Schneiderballenkann ursächlich für Schmerzen im Bereich der äußeren Zehenballen sein.

In vielen Fällen können Schmerzen außen am Fuß auch durch eine Knicksenkfuß-Fehlstellung ausgelöst werden.

Fußschmerzen am Spann des Fußes (Fußrücken)

Bei Sportlern treten Schmerzen am Fußrücken häufig auf Grund von Sehnenscheidenentzündungen (Tendovaginitis) auf.

Eine weitere Ursache für Schmerzen am Spann des Fußes ist die Lisfranc-Arthrose der Fußwurzel. Neben stechenden Schmerzen bei jedem Schritt kann die Fußwurzelarthrose auch zu einer Schwellung am Fußrücken führen.

Eine Nerveneinklemmung am Sprunggelenk kann zum vorderen Tarsaltunnelsyndrom führen: Auch hierbei treten stechende Schmerzen am Fußrücken auf.

Bei hoher Gewichtsbelastung oder langem Stehen kann der Schmerz am Fußrücken auch ohne Grunderkrankung situationsabhängig auftreten.

Fußschmerzen innen an Fuß

Fußschmerzen innen beobachtet man häufig als Folge der Fehlstellung der Großzehe (Hallux valgus) beobachtet.Dabei tritt der Zehenballen innen häufig hervor und ist wegen einer Bursitis (Schleimbeutelentzündung) entzündlich geschwollen.

Auch nach langen Läufen oder Wanderungen entstehen spezifische Schmerzen auf der Innenseite. Der auf der Innenseite des Fußes verlaufende Muskel zur Bewegung des Großzehs (Musculus hallucis longus) kann sich bei fehlender Regeneration entzünden.

Auch Fußfehlstellungen wie der Knicksenkfußlösen häufig Fußschmerzen an der Fußinnenseite aus. Durch das Abrollen über die Innenkante des Fußes schwillt das Sprunggelenk innen an und wird druckschmerzhaft. Durch das Abrollen über die Innenkante des Fußes schwillt das Sprunggelenk innen an und wird druckschmerzhaft.

Fußschmerzen an der Ferse (Fersenschmerzen)

Fersenschmerzen können besonders zahlreiche Ursachen haben.

Bei Fersenschmerz nach einem Unfall oder einem Sturz aus großer Höhe kann eine Fraktur des Fersenbeines vorliegen.

Eine Sehnenansatzerkrankung kann stechende Schmerzen am Fersenbein(Fersensporn) unten an der Fußsohle oder oben am Fersenbein auslösen. Beim unteren Fersensporn ist der Ansatz der Plantarsehne (Sehne an der Fußsohle) am Fersenbein betroffen. Beim oberen Fersensporn ist es der Ansatz der starken Achillessehne am Fersenbein.

Stechende Schmerzen oben an der Ferse können aber auch auf verschiedene Erkrankungen der Achillessehne oder ihrer Gleitgewebe hindeuten.

Wenn ein besonders hervorstehendes Fersenbein den Ansatzpunkt der Achillessehne überlastet, spricht man vom Haglundsyndrom. Häufig verstärkt eine Entzündung der Schleimbeutel (Bursitis) vor oder hinter der Achillessehne die schmerzhafte Haglundferse.

Fußschmerzen nach Ruhe oder morgens nach dem Aufstehen

Sogenannte Anlaufschmerzen, die immer dann auftreten, wenn man morgens aufsteht oder nach längerer Ruhe die ersten Schritte macht, haben sehr bestimmte Ursachen. Anlaufschmerzen am Fuß sind – wie in allen anderen Gelenken auch – kennzeichnend für eine Arthrose. Diese betrifft häufig die Fuß- oder Sprunggelenke. Nach einigen Schritten hat sich das Gelenk warmgelaufen und die Schmerzen verschwinden zunächst wieder. Erst nach längeren Gehstrecken treten sie aufgrund von Überlastungen erneut auf. Die häufigste Arthrose am Fuß ist die Arthrose des oberen Sprunggelenks.

Die Arthrose des unteren Sprunggelenks (Calcaneotalares Gelenk) verursacht vor allem Schmerzen beim Gehen auf unebenem Untergrund.

Anlaufschmerzen vor dem Sprungelenk am Fußrücken können durch durch Fußwurzelarthrose (Arthrose des Lisfranc-Gelenks) verursacht werden.

Anlaufschmerzen im Vorfuß werden durch Arthrose im Großzehengrundgelenk (Hallux rigidus) verursacht.

Es gibt aber auch Anlaufschmerzen im Fuß, die auf Entzündungen beruhen. Bei Entzündungen von Sehnenansätzen (Enthesiopathie) und Sehnenscheiden (Tendovaginitis) treten häufig nach Ruhe oder zu Beginn des Trainings stechende Schmerzen auf, die nach dem Warmlaufen rasch wieder zurückgehen. Allerdings ist es sehr gefährlich, immer wieder durch den Schmerz hindurch in die Belastbarkeit "hineinzulaufen". Besser ist eine Untersuchung und Behandlung der Schmerzursachen.

Schmerzen beim Aufstehen treten außerdem bei einer Achillodynie häufig auf.

Ebenso Schmerzen des unteren Fersensporns (Plantarfasziitis) (Plantarfasziitis), die meist nach einigen Schritten wieder zurückgehen.

Schmerzen im Fuß beim Abrollen

Häufig sind Fußschmerzen beim Abrollen mit einem Abknicken des Fußes nach innen verbunden. Dadurch erhöht sich die Belastung der Sehnen am Fersenbein (Achillessehne und Plantarsehne): Ein Fersensporn entsteht. Stechende Schmerzen bei jedem Schritt sind die Folge.

Eine Arthrose des unteren Sprunggelenks (USG-Arthrose) kann stechende Schmerzen zwischen Sprunggelenk und Ferse beim Abrollen verursachen. Das Gelenk zwischen Sprungbein und Fersenbein ist für den Ausgleich von Bodenunebenheiten zuständig.

Treten unter den Zehenballen Schmerzen beim Abrollen auf, ist meist das gewichttragende Großzehengrundgelenk betroffen. Das Gelenk könnte durch eine Arthrose (Hallux rigidus) beschädigt sein. Nach langer Trainingsbelastung können sich auch die Schleimbeutel zwischen den Metatarsalen (Mittelfußknochen) und den Zehenköpfchen entzünden: Man spricht dann von intermetatarsaler Bursitis. Vor allem beim Abrollen des Fußes reagieren diese entzündeten Bereiche druckschmerzhaft.

Schmerzen an der Fußsohle

EEs handelt sich dabei um eine Reizung der Plantarsehne an der Fußsohle. Der Schwerpunkt des Schmerzes sitzt an der Vorderkante des Fersenfettpolsters.

Auch Erkrankungen wie Gicht, Diabetes und Rheuma können Schmerzen an den Fußsohlen verursachen.

Die Einklemmung des Plantarnervs verursacht meist Schmerzen an den Zehen (Morton Neurom). An der Fußsohle fühlt es sich so an, als hätten die Betroffenen einen Stein oder eine Erbse im Schuh. Die Patienten beschreiben eher einen Fremdkörper als einen starken Schmerz.

Nächtliche Schmerzen an der Fußsohle mit Kribbeln, Brennen oder Taubheit der Füße können aber ebenfalls durch die Einklemmung eines anderen Nervs ausgelöst werden, dem Tibialisnerv (Schienbeinnerv). Man spricht dann vom Tarsaltunnelsyndrom.

Eigene Bewertung: 
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 3.8 (22 Stimmen)
Folgen Sie der Gelenk-Klinik auf Facebook oder Twitter

Seminar "Gesunde Füße"

Stabilisierende Übung zur Kräftigung der Aussenbänder

Halbtageskurs für Patienten - Aktivprogramm für schmerzfreie Füße.

"Fehlbelastungen selbst beheben."

Termin

  • 11. Oktober 2018
  • 13. Dezember 2018

  • Zeit:
    9:00-13:00 Uhr

    Wählen Sie ein Gelenk

    Für eine medizinische Fragestellung - Coxarthrose, Arthrose, Gonarthrose, Sprungelenksarthrose, Hüftprothese, Hüftgelenks-TEP, Karpaltunnel-Syndrom, Facettengelenksarthrose etc klicken Sie auf ein Gelenk der orthopädischen Abbildung oben: Sie gelangen dann zu allen wichtigen Informationen Schulter, Sehnenverkalkung, Frozen Shoulder, Auskugelungen, Schultergelenks-Arthrose, Omarthrose, Schleimbeutel, Rotatorenmanschette Taube Hände, Karpaltunnelsyndrom, Medianus Neurolyse minimalinvasiv durchführen Huefte, Coxarthrose, Cox-Arthrose, Hueft-TEP, künstliches Hüftgelenk, Hüftprothese, Hüftschmerzen, Hüftnekrose, Ellenbogen-Gelenk Handgelenk: taube Hände und das Karpaltunnelsyndrom, Medianus Neurolyse minimalinvasiv durchführen knie Haglundferse, Fersensporn, Morton Neurom, Metatarsalgie,  Fuss, Zehen, Hallux Valgus, Hallux Rigidus, Schiefe Zehen, Hammerzehe, Krallenzehe, Korrektur Sprunggelenk, Sprunggelenksprothese, Knöchel, Fussgelenk, Sprunggelenk-Arthrose, Sprunggelenk-Prothese, Sprungelenksarthroskopie, Knorpeltransplantation, Chondrozytentransplantation Wirbelsäule, Bandscheibe, Lendenwirbelsäule, Halswirbelsäule, Bandscheibenvorfall, Rückenschmerzen

    Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkschirurgie (ZFS)

    Facharzt für Orthopädie

    Dr. med. Martin Rinio
    Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

     
    Facharzt für Orthopädie Dr. med. Thomas Schneider Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
     
    Termin telefonisch vereinbaren:
    0761-55 77 58 0

    MVZ Gelenk-Klinik

    Informationen zu Untersuchung und stationärem Aufenthalt in der orthopädischen Gelenk Klinik

    MVZ Gelenk-Klinik
    EndoProthetikZentrum (EPZ) und Zentrum für Sprung- und Fußgelenk (ZFS)

    Spezialisierung:

    • Orthopädie
    • Arthrosetherapie
    • Unfallchirurgie
    • Endoprothesen
    • Neurochirurgie
    • Rehabilitative Medizin

    Tel: (0761) 55 77 58 0

    praxis@gelenk-doktor.de

    Virtueller Rundgang

    360° Virtueller Rundgang: Ansicht der Ambulanz