Orthopädische Gelenk-Klinik

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Hüftarthroskopie (Hüftspiegelung): Durchführung

Wie wird eine Hüftarthroskopie (Hüftgelenkspiegelung) durchgeführt?

Hueft-Impingement Das Bild zeigt die knöchernen Anteile des Hüftgelenks und die Instrumente, die bei Hüftarthroksopie zum Einsatz kommen. Die Durchführung der Hüftarthroskopie erfolgt mit minimalinvasiven Zugängen für Instrument und Endoskop (Kamera). Der Patient ist in der Regel wenige Tage nach der Operation wieder mobil. Eine Nachbehandlung ist nicht erforderlich. © Viewmedica

Moderne bildgebende Verfahren wie Magnetresonanzspektrokopie (MRT) ergeben bereits ein genaues Bild der Strukturen des Hüftgelenks. Die Hüftspiegelung ist also viel mehr Operationsmethode, als ein diagnostisches Verfahren: Der operierende Orthopäde kann durch Kamerasicht die erkrankten Strukturen im Hüftgelenk direkt erkennen.

Diagnostische Möglichkeiten durch die Hüftarthroskopie

Dieser über durch die endoskopische Sicht (Kamerasicht durch den Lichtleiter) direkte Einblick in das Hüftgelenk geht weit über die diagnostischen Möglichkeiten durch bildgebende Verfahren (Röntgen, MRT) hinaus. Diese direkte Sicht ist also wesentlich für den Erfolg der Hüftarthroskopie.

Mit einer kleinen Kamera - dem Endoskop - kann der Operateur die Strukturen und die Situation am und im Hüftgelenk direkt feststellen. Das Endoskop ist ein Kameraauge am Ende eines dünnen, lichtleitenden Schlauches. Dieses Endoskop wird durch einen Hautschnitt in das Gelenk eingeführt und überträgt detaillierte Bilder aus dem Hüftgelenk. Diese werden vergrößert auf einen Monitor übertragen, den der Operateur während der Operation einsehen kann.

Eine weitere Sichtkontrolle bietet der während der Operation eingesetzte Bildwandler: Ein mobiles Röntgengerät, das während der Operation bei Bedarf Röntgenaufnahmen erzeugen kann.

Infos zur Hüftarthroskopie
  • Diagnose der Hüftgelenks-Erkrankung durch Befragung, Röntgen und MRT
  • Teilnarkose oder Vollnarkose
  • 2-5 kleinste Hautschnitte für die Instrumente
  • Zug am Bein öffnet den Gelenkspalt
  • Sichtkontrolle durch Endoskop und Röntgenbildwandler
  • Nach der OP etwa 8-14 Tage Sportverzicht, aber Vollbelastung der Hüfte , evtl. Gehstützen
  • Physiotherapeutische Nachbehandlung

Wie wird bei der Hüftarthroskopie operiert?

Über einen zweiten Zugang wird ein weiterer Schlauch eingeführt: ein Zugang für kleinste chirurgische Instrumente. Hochspezialisierte Chirurgen können diese Instrumente fernsteuern und während der Hüftarthroskopie feinste Eingriffe am Hüftgelenk durchführen.

Der Operateur verschafft sich während der Hüftarthroskopie ein detailliertes Bild vom Gelenkspalt zwischen Oberschenkelhalskopf und Gelenkpfanne (Acetabulum). Danach untersucht er den inneren Hüftgelenksbereich. Die Untersuchung erstreckt sich auch auf den Oberschenkelhals, die Hüftgelenkslippe und dem von der Gelenkkapsel umschlossenen äußeren Hüftgelenksbereich.

Narkose während der Hüftarthroskopie

Die Hüftarthroskopie wird unter regionaler Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt. Um den Gelenkspalt für die Hüftarthroskopie zu öffnen, müssen die starken Muskeln, die das Hüftgelenk umgeben, durch einen starken Zug am Bein gedehnt werden. Diese Dehnung wird über eine Vorrichtung ausgeübt, während der Patient auf dem Rücken liegt.

Nachbehandlung

Durch die minimalinvasive Methodik der Hüftarthroskopie - die Durchführung unter kleinsten Hautschnitten - ist die Wundheilung im Vergleich zu offenen Operationen erheblich verkürzt. Die Komplikationsrate nach Hüftarthroskopie ist minimal im Vergleich zu einer offenen Operation. Der Patient ist nach Hüftarthroskopie sehr viel schneller mobil, als nach einem offenen Eingriff an der Hüfte. Nach zwei Tagen erfolgt die Entlassung aus dem Krankenhaus, Vollbelastung des Hüftgelenks ist sofort nach der Operation möglich.

Coxarthrose, Hüftarthrose, Hüftschmerzen, Hüftprothese, Hüft-TEP, Totalendoprothese, Arthroskopie, McMinn-Prothese  Die bindegewebige Gelenkkapsel umgibt das innere und das äußere Hüftgelenk. © Viewmedica

Stellenwert des Hüftimpingements bei der Diagnose der Ursachen der Hüftarthrose

Noch vor wenigen Jahren wurden viele der konkreten Ursachen der Hüftarthrose noch nicht verstanden. Viele verschiedene Krankheitsursachen, die zu Hüftarthrose führten, wurden als sogenannte primäre Hüftarthrose zusammengefasst. Als "primäre Hüftarthrose" bezeichnete man schlicht Hüftarthrosen, die sich ohne einen den Arzt verständlichen Grund entwickelten: Das waren "weiße Flecken" auf der orthopädischen Landkarte.

Erst nach bahnbrechenden orthopädischen Erkenntnissen im vergangenen Jahrzehnt konnte in vielen Fällen die Formstörung des Hüftgelenks (Hüftimpingement) als mechanische Ursache der Hüftarthrose ermittelt werden.

Was kann eine Hüftarthrose verursachen?

  • Einklemmungen des Labrums (Knorpellippe der Hüftpfanne)
  • Abweichungen der Größe der Hüftgelenkspfanne von der Größe des Oberschenkelkopfes
  • Verletzungen der Hüftgelenkslippe (Labrumriss)
  • Ablösungen der Hüftgelenksepiphyse, der Wachstumszone des Oberschenkelknochens

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