Orthopädische Gelenk-Klinik

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Kreuzschmerzen und Rückenschmerzen an der Lendenwirbelsäule (Lumbalsyndrom)

 

Der untere Rücken (die Lendenwirbelsäule) ist am häufigsten von akuten Rückenschmerzen (Lumbago) oder chronischen Rückenschmerzen (Lumbalgie) betroffen. Meist sind Abnützungserscheinungen oder degenerative Änderungen der Lendenwirbelsäule zu beobachten. Nur wenn die bildgebende Untersuchung (Röntgen und MRT) keine Strukturveränderungen darstellen, sind psychosomatische Einflüsse, Verspannung oder Stoffwechselstörungen als Ursache der Rückenschmerzen zu vermuten.

Ursachen der Kreuzschmerzen (Lumboischialgie)

Die Lendenwirbel, vor allem der 4. und 5. Lendenwirbel (L4/L5) sind die am stärksten belasteten Wirbel der Wirbelsäule. entsprechend sind sie am häufigsten von Degeneration (Arthrose) und Rückenschmerzen betroffen. Neben Abnutzung der Wirbelsäule und der Facettengelenke ist vor allem die Situation der umgebenden Muskeln im Rücken, Glutäus (Gesäss) und Oberschenkelbereich ausschlaggebend für die Entstehung von Kreuzschmerzen. Daher ist familiärer und beruflicher Stress besonders häufig mit Kreuzschmerzen verbunden.

Untersuchung und Diagnose der Kreuzschmerzen?

Beachtenswert sind vor allem lokale Schmerzen im Kreuzbereich. Strahlen die Schmerzen in den Oberschenkelbereich aus, sieht der Orthopäde darin Hinweise auf eine mögliche Blockade der Nerven. Diese Nervenblockade kann zum Beispiel durch eine Bandscheibenvorfall oder Degeneration der Wirbelkörper mit Bildung von Knochenfortsätzen (Osteophyten bzw Spondylophyten) ausgelöst werden.Neurologische Ausfälle, wie plötzliche Taubheit, Brennen, Ameisenlaufen, Muskelschwäche, Bewegungstörungen bis hin zu Lähmungen, Inkontinenz (Blasenschwäche) und Störung der Darmentleerung weisen recht sicher auf eine Nervenbeteiligung hin.

Werden degenerative Änderungen und Abnützung der Wirbelsäule vermutet, kann der Arzt mit bildgebenden Verfahren (Röntgen und MRT) den Befund bestätigen. Bandscheibenvorfälle können sehr genau mit Hilfe von MRT gezeigt werden.

Behandlung der Kreuzschmerzen

Wie bei allen Wirbelsäulen-Erkrankungen steht auch bei Kreuzschmerzen die konservative Behandlung im Vordergrund und ist zumeist ausreichend. Bewegungstherapie, Muskelentspannung und Kräftigung und Anwendungen aus der physikalischen Therapie (Wärme, Kälte, Vibration) beeinflussen Kreuzschmerzen günstig und ermöglichen meist bei konsequenter Beachtung ein schmerzfreies Leben.

Behandlung des lumbalen Bandscheibenvorfalls

Lumbale Nervenwurzel-Syndrome

  • Ausstrahlung der Rückenschmerzen ins Bein
  • Lokale Taubheit (Reithosensyndrom)
  • Mastdarmstörung
  • Blasenstörung
  • Patellarsehnenreflex vermindert
  • Achillsessehnenreflex vermindert
  • Schmerzbedingte Skoliotische Fehlhaltung
  • Muskelschwäche
  • Asymmetrische Reflexe
Starke neurologische Smyptome und Ausfälle sind jedoch bedrohlich und erfordern meist eine rasche Beseitigung der Nervenblockade durch eine Bandscheibenoperation (Dekompression durch Nukleotomie). Bei dieser Operation wird durch Entfernung der ausgetretenen Bandscheibensubstanz der Druck auf den Nerven vermindert. Wird der Nerv entlastet, können Dauerschäden durch den Bandscheibenvorfall vorgebeugt werden.

Die Lähmungs- und Schmerzsymptomatik lässt dann rasch nach. Auch nach operativer Bandscheibendekompression (Nukleotomie) ist ein physiotherapeutischer Aufbau der Muskeln und der Haltung erforderlich, um dem Patienten eine langfristig gute Prognose zu verschaffen und Rückfällen vorzubeugen.

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