Orthopädische Gelenk-Klinik

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Arthrose

Arthrose ist volkstümlich Gelenkverschleiß. Medizinisch wird bei Arthrose ein Abbau des Gelenkknorpels beobachtet. Ohne Gelenkknorpel sind Gelenke micht mehr schmerzfrei beweglich: Gelenke versteifen. Arthrose führt zur Einschränkung der Gelenksfunktion (Beweglichkeit und Belastbarkeit) nach Abbau des Knorpels. Arthrose kann viele Ursachen haben.

Sprunggelenksfraktur: Chronische Schmerzen und Arthrose als Spätfolge

Einteilung nach Weber
  • Weber-A-Fraktur:
    Fraktur des OSG unterhalb der Syndesmose.
  • Weber-B-Fraktur:
    Fraktur auf Höhe der Syndesmose, sie ist daher häufig mitverletzt.
  • Weber-C-Fraktur:
    Fraktur oberhalb der Syndesmose, sie ist daher stets mitverletzt.

Unter einer Sprunggelenksfraktur versteht man Frakturen der Knöchelregion: Es kommen sowohl isolierte Frakturen des Außenknöchels oder des Innenknöchels vor. Die Mehrzahl aller Frakturen betrifft aber den Außenknöchel (Fibula oder Wadenbein genannt). Auch Kombinationsverletzungen beider Knöchel sind möglich. Man spricht dann von einer bimalleolären Fraktur des Sprunggelenks, wenn Fibula (Wadenbein, außen) und Tibia (Schienbein, innen) betroffen sind.

Die Einteilung der Sprunggelenksfrakturen erfolgt systematisch anhand der Lage der Fraktur an Innen- und Außenknöchel.

Wichtige Strukturen am Sprunggelenk Wichtige Strukturen am Sprunggelenk © By Dr. FO.Tn (Own work) via Wikimedia Commons

Hüftschmerzen: Was tun bei Schmerzen in Hüfte oder Leiste?

Hüftschmerzen könne in vielen Situationen auftreten: Nach dem Sport, nach Unfällen, im höheren Alter als Gelenkverschleiß oder als Ausdruck anderer Erkrankungen. © yodiyim @ fotolia Hüftschmerzen könne in vielen Situationen auftreten: Nach dem Sport, nach Unfällen, im höheren Alter als Gelenkverschleiß oder als Ausdruck anderer Erkrankungen. © yodiyim @ fotolia

Hüftschmerzen lassen Patienten in jedem Alter den Arzt aufsuchen: Viele Faktoren können Hüftschmerzen verursachen.

Dabei ist es immer wichtig zu wissen, wo, unter welchen Umständen und in welcher Schmerzqualität die Hüftschmerzen auftreten. Im engeren Sinne ist der Orthopäde für Hüftschmerzen zuständig, die mit dem Hüftgelenk selbst zu tun haben. Dazu gehören alle Gelenkblockaden (Hüftimpingement), Formstörungen des Hüftgelenks, Knorpelschaden am Hüftgelenk, Hüftarthrose sowie Störungen der Gleitgewebe (Schleimbeutel und Weichteile) der Muskeln uns Sehnen rund um das Hüftgelenk.

Häufig sind Hüftschmerzen auch Folgen anderer Erkrankungen oder Veränderungen des Stoffwechsels: So sind Hüftschmerzen bei Schwangerschaft nicht selten.

Was ist Arthrose? Ursachen, Verlauf und Behandlung

Arthrose ist die oft schmerzhafte Versteifung eines Gelenks. Von Arthrose spricht man, wenn die schmerzhafte Versteifung durch krankhaften und vorzeitigen Abbau des Knorpels eintritt.

Der elastische Knorpel sorgt für gleitfähige, gut geschmierte Gelenke. Der Verlust des Gelenkknorpels zieht den Verlust der Gleitfähigkeit der Gelenkflächen nach sich.

Arthrose kann viele Ursachen haben. Ursachen von Arthrose sind Fehlstellungen der Gelenke, Überlastung etwa durch Sport und Sportverletzungen, Übergewicht, altersbedingte Abnutzung und Bewegungsmangel.

Welche Behandlungsmethoden für Arthrose gibt es?

Rechtzeitig angewendet können Physiotherapie, Muskeltraining und Einsatz orthopädischer Hilfsmittel (Orthesen) den Bewegungsablauf korrigieren und das Gelenk entlasten. Physiotherapie hilft bei Arthrose Arthrose kann sich relativ schmerzfrei bis zu einem sehr fortgeschrittenen Stadium entwickeln. Deshalb ist es für Patienten nicht ratsam, Besserung abzuwarten oder gar eine Selbstbehandlung zu beginnen. Vielmehr kann der Orthopäde mit seinen Patienten die besten Resultate erzielen, je früher die Behandlung beginnt. Der Orthopäde hat folgende Behandlungsmöglichkeiten.

Hüftarthrose (Coxarthrose): Die Hüfte erhalten oder ersetzen?

Knochensporne (Osteophyten) beschleunigen den Knorpelabrieb bei Hüftarthrose Abb. 1: Hüftarthrose geht häufig mit der Aufrauung der Gelenkflächen einher. © Viewmedica

Die Hüfte ist eines der am häufigsten orthopädisch behandelten Gelenke: Fehlstellung, Durchblutungstörung und Knochen-Nekrose im Hüftgelenk (Sterben des Knochens), Bruch des Oberschenkels und Osteoporose (Knochenschwund). Manchmal wird eine Hüfte durch Hüftarthrose sogar völlig unbeweglich. Hüftschmerzen und Hüftarthrose (Coxarthrose) müssen ein aktives und selbstbestimmtes Leben heutzutage nicht mehr beenden. Zunehmend setzen sich auch gelenkerhaltende Therapien bei Hüftarthrose durch. Je mehr wir über die Ursachen wissen, um so häufiger wird ein Hüftgelenk bei rechtzeitigem Therapiebeginn auch erhalten bleiben.

Arthrose im Sprunggelenk gelenkerhaltend therapieren

Sprungelenk Röntgenbild eines gesunden rechten Sprunggelenks. © Wikipedia

An Fuß und Sprunggelenk findet der Orthopäde die komplizierteste knöcherne Situation vor. Der Fuß und das Sprunggelenk bestehen aus 30 kleinen Knochen die untereinander 38 Gelenke bilden. Diese komplizierte Konstruktion des Sprunggelenks muss die vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten des Menschen berücksichtigen. Trotz des hohen Druckes und der kleinen Gelenkfläche im Sprunggelenk ist Arthrose im Sprunggelenk aber relativ selten.

Sprunggelenksprothese: Die gangbilderhaltende Versorgung der Sprunggelenksarthrose

  1. Übersicht Sprunggelenksprothese
  2. Was ist eine Sprunggelenksprothese?
  3. Warum muss ein Sprunggelenk durch eine Prothese ersetzt werden?
  4. Sprunggelenksprothese oder Versteifung?
  5. Kann die Versteifungsperation später zu einer Sprunggelenksprothese "revidiert" werden?
  6. Planung, Vorbereitung und Operation der Sprunggelenksprothese
  7. Rehabilitation, Sport und Alltag mit dem künstlichen Sprunggelenk
  8. Revision (Ersatz) des künstlichen Sprunggelenks
Hintegra Sprunggelenskprothese Die Sprunggelenksprothese schafft ein belastbares Gelenk zwischen dem Unterschenkel (Tibia und Fibula) und dem Fuß (Talus oder Sprungbein) © Dr. Thomas Schneider

Die Sprunggelenksprothese wird immer häufiger zur Behandlungsmöglichkeit der ersten Wahl bei schwerer Arthrose des Sprunggelenks. Gegenüber der Versteifung (Arthrodese) des Sprunggelenks hat die Sprunggelenksprothese durch Erhaltung des natürlichen Gangbildes und besserer Sportfähigkeit zahlreiche Vorteile.

Durch unser in den letzten Jahren deutlich verbessertes Verständnis des Sprunggelenks können wir immer häufiger Arthrose-Patienten mit einer bewegungserhaltenden Sprunggelenks-Prothese versorgen. Durch die bessere Diagnose und die besseren Operationstechniken erreichen wir immer längere Standzeiten der Prothesen. Revisionsoperationen (Wechseloperationen) der Sprunggelenksprothese werden daher immer seltener.

Osteochondrosis Dissecans im Talus (Sprunggelenk) oder Kniegelenk

Synonyme

osteo = Knochen
chondros = Knorpel
dissecare=abstoßen
Knochennekrose, aseptische Knochennekrose, Osteonekrose, Dissekat, dissezierende Osteochondrose
Osteochondrale Läsion

Osteochondrosis dissecans (OD) oder Osteochondrale Läsion im Sprunggelenk oder Knie ist eine Erkrankung der Gelenkfläche. Der Begriff "Osteochondrosis dissecans" ist eigentlich veraltet, man spricht heutzutage eher von "Osteochondraler Läsion" der Gelenk-Fläche. 75% aller Erkrankungen betreffen das Knie, aber auch Sprunggelenk und Hüfte können betroffen sein. Bei sehr fortgeschrittenen Erkrankungen löst sich ein Teil des Knochens unterhalb der Gelenkfläche ab. Die Gelenkfläche wird uneben, ein Fremdkörper bildet sich im Gelenk, der Arthrose auslösen kann.

Die Patienten sind meist jugendlich, junge Erwachsene oder sportlich sehr aktiv. Der Krankheitsverlauf bei Kindern und bei Erwachsenen ist sehr unterschiedlich.

Hüftarthroskopie kann bei Hüftarthrose das Hüftgelenk vor Arthrose retten

Unter endoskopischer Sicht mit einer kleinen Kamerasonde kann der erfahrene Orthopäde Schädigungen des Hüftgelenks erkennen und mit kleinsten Instrumenten, die über Schläuche eingeführt werden, gleich beheben. Hüftarthroskopie unter endoskopischer Sicht

Die Hüftarthroskopie oder Hüftgelenksspiegelung ist die minimalinvasive Operation des Hüftgelenks. Minimalinvasiv bedeutet: Mit dieser Schüssellochoperation werden kleinste Instrumente in das Hüftgelenk eingeführt. Die minimalinvasive Beseitigung von Gelenkblockaden und mechanischen Störungen scheint ein geeignetes Mittel, Hüftarthrose und Prothesenoperationen vorzubeugen. Aber in welches Fällen kann die Hüftarthroskopie bei Hüftschmerzen helfen?

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