Orthopädische Gelenk-Klinik

Orthopädische Gelenk-Klinik

Alte Bundesstr. 58, 79194 Gundelfingen

Tel: (0761) 79117 0

kontakt@gelenk-doktor.de

Termin anfragen

Arthrose

Arthrose ist volkstümlich Gelenkverschleiß. Medizinisch wird bei Arthrose ein Abbau des Gelenkknorpels beobachtet. Ohne Gelenkknorpel sind Gelenke nicht mehr schmerzfrei beweglich: Gelenke versteifen. Arthrose führt zur Einschränkung der Gelenkfunktion (Beweglichkeit und Belastbarkeit) nach Abbau des Knorpels. Arthrose kann viele Ursachen haben.

Was ist Arthrose? Ursachen, Verlauf und Behandlung

Arthrose ist die oft schmerzhafte Versteifung eines Gelenks. Von Arthrose spricht man, wenn die schmerzhafte Versteifung durch krankhaften und vorzeitigen Abbau des Knorpels eintritt.

Der elastische Knorpel sorgt für gleitfähige, gut geschmierte Gelenke. Der Verlust des Gelenkknorpels zieht den Verlust der Gleitfähigkeit der Gelenkflächen nach sich.

Arthrose kann viele Ursachen haben. Ursachen von Arthrose sind Fehlstellungen der Gelenke, Überlastung etwa durch Sport und Sportverletzungen, Übergewicht, altersbedingte Abnutzung und Bewegungsmangel.

Arthrose im Sprunggelenk gelenkerhaltend therapieren

Sprungelenk Röntgenbild eines gesunden rechten Sprunggelenks. © Wikipedia

An Fuß und Sprunggelenk findet der Orthopäde die komplizierteste knöcherne Situation vor. Der Fuß und das Sprunggelenk bestehen aus 30 kleinen Knochen die untereinander 38 Gelenke bilden. Diese komplizierte Konstruktion des Sprunggelenks muss die vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten des Menschen berücksichtigen. Trotz des hohen Druckes und der kleinen Gelenkfläche im Sprunggelenk ist Arthrose im Sprunggelenk aber relativ selten.

Hüftarthrose (Coxarthrose): Die Hüfte erhalten oder ersetzen?

Knochensporne (Osteophyten) beschleunigen den Knorpelabrieb bei Hüftarthrose Abb. 1: Hüftarthrose geht häufig mit der Aufrauung der Gelenkflächen einher. © Viewmedica

Die Hüfte ist eines der am häufigsten orthopädisch behandelten Gelenke: Fehlstellung, Durchblutungstörung und Knochen-Nekrose im Hüftgelenk (Sterben des Knochens), Bruch des Oberschenkels und Osteoporose (Knochenschwund). Manchmal wird eine Hüfte durch Hüftarthrose sogar völlig unbeweglich. Hüftschmerzen und Hüftarthrose (Coxarthrose) müssen ein aktives und selbstbestimmtes Leben heutzutage nicht mehr beenden. Zunehmend setzen sich auch gelenkerhaltende Therapien bei Hüftarthrose durch. Je mehr wir über die Ursachen wissen, um so häufiger wird ein Hüftgelenk bei rechtzeitigem Therapiebeginn auch erhalten bleiben.

Hallux rigidus: Beweglichkeit der Großzehe bei Arthrose erhalten oder versteifen?

Hallux rigidus ist eine degenerative Gelenkerkrankung (Arthrose) am Grundgelenk der großen Zehe. Der Knorpel in diesem Großzehengrundgelenk nutzt sich bei Hallux rigidus also zunehmend ab. Es treten die arthrosetypischen Gelenkveränderungen auf: Gelenkspaltverengung, Osteophyten, Knorpelabrieb, Entzündung des Großzehengrundgelenks.

Die operative Versorgung des endgradigen Hallux rigidus (Arthrose des Großzehengrundgelenks) war bisher nicht ohne Bewegungseinschränkungen möglich: Die als Standardbehandlung angesehene Versteifung des Großzehengrundgelenks (Metatarsophalangealgelenk bzw. MTP-Gelenk) reduziert dauerhaft die Beweglichkeit der Großzehe. Prothesen waren bisher nicht sehr haltbar. Eine Hemiprothese (Teilprothese) in Form eines dauerhaft eingebrachten synthetischen Knorpelersatzes ermöglicht nun eine beweglichkeitserhaltende Versorgung bei Hallux rigidus. © Cartiva Inc. Die operative Versorgung des hallux rigidus war bisher nicht ohne Bewegungseinschränkungen möglich. Mit Hilfe eines neuen Knorpelersatzimplantates kann eine haltbare, stabile Versorgung eines endgradigen Hallux valgus durchgeführt werden. © Orthovosion

Schulterschmerzen Symptome: Verletzung, Sehnenruptur, Arthrose oder Entzündung?

Schulterschmerzen werden häufig durch akute Verletzungen (Trauma) ausgelöst: Ein Sturz oder ein Aufprall kann Sehnen und Weichteilgewebe der Schulter verletzen. Häufig ist nicht nur eine Struktur betroffen. Sehnen, Schleimbeutel, Gelenkkapsel und Muskeln rund um das Schultergelenk können überdehnen oder reißen. Auch knöcherne Verletzungen können auftreten: Eine Fraktur des Oberarmkopfes oder des Schultereckgelenks (AC-Gelenks) kann langwierige Folgen haben und sogar bis zur Arthrose der Schulter führen.

Das Schultergelenk ist ein komplexes Gebilde aus Bändern, Sehnen und der Gelenkkapsel. Bei Verletzungen, Zerrung oder Überlastung können diese bindegewebigen Strukturen überdehnen, zerren oder sogar reißen. Jede Verletzung der Schulter führt zu einem langwierigen Heilungsprozess: Entzündungen, Blutergüsse, schmerzhafte Schwellungen führen zu stechenden Schulterschmerzen und Bewegungseinschränkungen. Das Schultergelenk ist ein komplexes Gebilde aus Bändern, Sehnen und der Gelenkkapsel.© Sebastian Kaulitzki / fotolia

Schulterschmerzen: Ursachen, Diagnose, Übungen und Therapie der Schulter

anatomie des Schultergelenks: Akrmioklavikulargelenk, Glenohumeralgelenk, Supraspinatussehne, Schlüsselbein und Schulterblatt Das Schultergelenk ist eigentlich aus zwei Gelenken aufgebaut. Das Gelenk zwischen Oberarmkopf und Schulterblatt (Glenohumeralgelenk) ist für alle Bewegungsrichtungen der Schulter verantwortlich. Der Oberarmkopf wird von mehreren Sehnen der Rotatorenmanschette umfasst, die für seine Position und Beweglichkeit zuständig sind. Am wichtigsten und klinisch auffälligsten ist dabei die von oben kommende Supraspinatussehne, welche zwischen dem Akromion und dem Oberarmknochen verläuft. Das Gelenk zwischen Schlüsselbein (Clavicula) und dem Schulterdach (Akromion) des Schulterblatts (Akromioklaviculargelenk oder AC-Gelenk) ist ebenfalls für die Beweglichkeit des Schultergelenks verantwortlich. © bilderzwerg / fotolia

Das Schultergelenk ist das beweglichste Gelenk im menschlichen Körper. Ob wir uns kämmen, einen Ball werfen, eine juckende Stelle am Rücken kratzen, oder einen Gegenstand ergreifen: Die differenzierte Bewegung entsteht durch die fein aussteuerbare Motorik der Schulter. Das Schultergelenk hält eine schwierige Balance aus feinmotorischer Steuerung und Kraftübertragung aus dem Rumpf in die vordere Extremität (den Arm). Fast jeder von uns bekommt im Laufe des Lebens Schulterschmerzen. Der Grund dafür ist die besondere, komplexe Anatomie der Schulter.

Welche Behandlungsmethoden für Arthrose gibt es?

Rechtzeitig angewendet können Physiotherapie, Muskeltraining und Einsatz orthopädischer Hilfsmittel (Orthesen) den Bewegungsablauf korrigieren und das Gelenk entlasten. Physiotherapie hilft bei Arthrose Arthrose kann sich relativ schmerzfrei bis zu einem sehr fortgeschrittenen Stadium entwickeln. Deshalb ist es für Patienten nicht ratsam, Besserung abzuwarten oder gar eine Selbstbehandlung zu beginnen. Vielmehr kann der Orthopäde mit seinen Patienten die besten Resultate erzielen, je früher die Behandlung beginnt. Der Orthopäde hat folgende Behandlungsmöglichkeiten.

Hüftarthroskopie kann bei Hüftarthrose das Hüftgelenk vor Arthrose retten

Unter endoskopischer Sicht mit einer kleinen Kamerasonde kann der erfahrene Orthopäde Schädigungen des Hüftgelenks erkennen und mit kleinsten Instrumenten, die über Schläuche eingeführt werden, gleich beheben. Hüftarthroskopie unter endoskopischer Sicht

Die Hüftarthroskopie oder Hüftgelenksspiegelung ist die minimalinvasive Operation des Hüftgelenks. Minimalinvasiv bedeutet: Mit dieser Schüssellochoperation werden kleinste Instrumente in das Hüftgelenk eingeführt. Die minimalinvasive Beseitigung von Gelenkblockaden und mechanischen Störungen scheint ein geeignetes Mittel, Hüftarthrose und Prothesenoperationen vorzubeugen. Aber in welches Fällen kann die Hüftarthroskopie bei Hüftschmerzen helfen?

Sprunggelenksprothese: Gangbilderhaltende Versorgung der Arthrose im Sprunggelenk

Moderne Sprunggelenksprothese Moderne Sprunggelenksprothese aus drei Komponenten: Die obere und untere Metallkappe überziehen Schienbein, Wadenbein und Sprungbein. Dazwischen befindet sich als bewegliches Element ein stabiler Kunststoffkern aus Polyethylen. Die moderne Prothese des Sprunggelenks unterstützt durch den frei beweglichen PE-Kern die natürliche Beweglichkeit des Sprunggelenks. © Artiqo

Die Sprunggelenksprothese wird immer häufiger zur Behandlungsmöglichkeit der ersten Wahl bei schwerer Arthrose des Sprunggelenks. Gegenüber der Versteifung (Arthrodese) des Sprunggelenks hat die Sprunggelenksprothese durch Erhaltung des natürlichen Gangbildes und besserer Sportfähigkeit zahlreiche Vorteile.

Durch unser in den letzten Jahren deutlich verbessertes Verständnis des Sprunggelenks können wir immer häufiger Arthrose-Patienten mit einer bewegungserhaltenden Sprunggelenks-Prothese versorgen. Durch die bessere Diagnose und die besseren Operationstechniken erreichen wir immer längere Standzeiten der Prothesen. Revisionsoperationen (Wechseloperationen) der Sprunggelenksprothese werden daher immer seltener.

Seiten

Folgen Sie der Gelenk-Klinik auf Facebook oder Twitter

MVZ Gelenk-Klinik

Informationen zu Untersuchung und stationärem Aufenthalt in der orthopädischen Gelenk Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum (EPZ) und Zentrum für Sprung- und Fußgelenk (ZFS)

Spezialisierung:

  • Orthopädie
  • Arthrosetherapie
  • Unfallchirurgie
  • Endoprothesen
  • Neurochirurgie
  • Rehabilitative Medizin

Tel: (0761) 79117 0

anfrage@gelenk-klinik.de

Virtueller Rundgang

360° Virtueller Rundgang: Ansicht der Ambulanz