Orthopädische Gelenk-Klinik

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Impingement

Ein Impingement (engl: to impinge = anschlagen, anstoßen) ist eine oft schmerzhafte Bewegungseinschränkung eines Gelenks. Impingements gibt es vor allem an Schulter, Hüfte und Sprunggelenk. Das Impingement kann an einer Fehlform des Gelenks liegen. Beim Hüftimpingement ist häufig eine Fehlform des Hüftkopfes oder der Hüftpfanne die Ursache. beim Schulterimpingement führen Weichteilveränderungen (Rotatorenmanchette) zu einem Höhertreten des Oberarmkopfes unter dem Schulterdach. Ein Impingement kann auch durch Knochensporne (Osteophyten), durch Weichteileinklemmungen innerhalb der Gelenkkapsel oder durch Blockaden der Gelenkkapsel verursacht werden. Das ist beim Impingement des Sprunggelenks häufig zu beobachten.

Hüftimpingement: Gelenkblockade durch Störungen der knöchernen Form des Hüftgelenks

Hueft-Impingement Anatomie des hüftgelenks mit Pincer-Impingement (Beißzangenimpingement) und CAM Impingement (Nockenwellen-Impingement) © Istockphotos

Hüftimpingements ("Anschlagen der Hüftknochen") entstehen aus nicht vollständig passenden Formen der Gelenkpfanne (Acetabulum) und des Hüftkopfes (Femur). Patienten mit Hüftimpingement haben bewegungsabhängige Hüftschmerzen, wenn die Knochen die Bewegung blockieren.

Dort, wo sich die Knochen des Hüftgelenks berühren, entstehen Knorpelschäden am Hüftgelenk, die langfristig zu einer Hüftarthrose führen können.

Impingement des Sprunggelenks: Bewegungsabhängige Schmerzen und Blockaden

Os trigonum, dorsales Sprunggelenks-Impingement Seitliche Darstellung eines Os trigonum in der diagnostischen Bildgebung. Das Os trigonum ist ein überzähliger Knochen hinter (dorsal) dem Talus. In der normalen Entwicklung verschmilzt er mit dem Sprungbein (Talus). Fußballer, Ballett-Tänzer und Läufer können auf Grund des Os trigonum schmerzhafte Rückfußbeschwerden entwickeln. © Dr. Thomas Schneider

Das Impingement des Sprunggelenks bezeichnet ganz allgemein eine mechanische Bewegungsblockade der vollständigen Beweglichkeit des Sprunggelenks. Dabei ist der normale, vollständige Bewegungsablauf im Gelenk mechanisch blockiert (engl: to impinge).

Die Patienten erleben dieses Impingement des Sprunggelenks als stechenden Schmerz in Rückfuß oder im Sprunggelenk.

Meistens tritt der Schmerz bei bestimmten Bewegungen oder Streckungen des Fußes oder Sprunggelenks auf. Dieses Impingement kann durch eine Vielzahl von Ursachen aus dem Weichteilbereich oder der Knochen ausgelöst werden. Sprunggelenksimpingements, die durch Bindegewebe verursacht werden, treten meist als Folge von Traumata und Unfällen auf.

Auch ein akzessorischer (überflüssiger) Knochen wie das Os trigonum kann zu einem dorsalen (hinteren) Sprunggelenksimpingement führen.

Schulterschmerzen: Ursachen, Diagnose, Übungen und Therapie der Schulter

Das Schultergelenk ist das beweglichste Gelenk im menschlichen Körper. Ob wir uns kämmen, einen Ball werfen, eine juckende Stelle am Rücken kratzen, oder einen Gegenstand ergreifen: Die differenzierte Bewegung entsteht durch die fein aussteuerbare Motorik der Schulter. Das Schultergelenk hält eine schwierige Balance aus feinmotorischer Steuerung und Kraftübertragung aus dem Rumpf in die vordere Extremität (den Arm). Fast jeder von uns bekommt im Laufe des Lebens Schulterschmerzen. Der Grund dafür ist die besondere, komplexe Anatomie der Schulter.

anatomie des Schultergelenks: Akrmioklavikulargelenk, Glenohumeralgelenk, Supraspinatussehne, Schlüsselbein und Schulterblatt Das Schultergelenk ist eigentlich aus zwei Gelenken aufgebaut. Das Gelenk zwischen Oberarmkopf und Schulterblatt (Glenohumeralgelenk) ist für alle Bewegungsrichtungen der Schulter verantwortlich. Der Oberarmkopf wird von mehreren Sehnen der Rotatorenmanschette umfasst, die für seine Position und Beweglichkeit zuständig sind. Am wichtigsten und klinisch auffälligsten ist dabei die von oben kommende Supraspinatussehne, welche zwischen dem Akromion und dem Oberarmknochen verläuft. Das Gelenk zwischen Schlüsselbein (Clavicula) und dem Schulterdach (Akromion) des Schulterblatts (Akromioklaviculargelenk oder AC-Gelenk) ist ebenfalls für die Beweglichkeit des Schultergelenks verantwortlich. © bilderzwerg / fotolia

Hüftschmerzen: Was tun bei Schmerzen in Hüfte oder Leiste?

Hüftschmerzen könne in vielen Situationen auftreten: Nach dem Sport, nach Unfällen, im höheren Alter als Gelenkverschleiß oder als Ausdruck anderer Erkrankungen. © yodiyim @ fotolia Hüftschmerzen könne in vielen Situationen auftreten: Nach dem Sport, nach Unfällen, im höheren Alter als Gelenkverschleiß oder als Ausdruck anderer Erkrankungen. © yodiyim @ fotolia

Hüftschmerzen lassen Patienten in jedem Alter den Arzt aufsuchen: Viele Faktoren können Hüftschmerzen verursachen.

Dabei ist es immer wichtig zu wissen, wo, unter welchen Umständen und in welcher Schmerzqualität die Hüftschmerzen auftreten. Im engeren Sinne ist der Orthopäde für Hüftschmerzen zuständig, die mit dem Hüftgelenk selbst zu tun haben. Dazu gehören alle Gelenkblockaden (Hüftimpingement), Formstörungen des Hüftgelenks, Knorpelschaden am Hüftgelenk, Hüftarthrose sowie Störungen der Gleitgewebe (Schleimbeutel und Weichteile) der Muskeln uns Sehnen rund um das Hüftgelenk.

Häufig sind Hüftschmerzen auch Folgen anderer Erkrankungen oder Veränderungen des Stoffwechsels: So sind Hüftschmerzen bei Schwangerschaft nicht selten.

Hüftarthrose (Coxarthrose): Die Hüfte erhalten oder ersetzen?

Knochensporne (Osteophyten) beschleunigen den Knorpelabrieb bei Hüftarthrose Abb. 1: Hüftarthrose geht häufig mit der Aufrauung der Gelenkflächen einher. © Viewmedica

Die Hüfte ist eines der am häufigsten orthopädisch behandelten Gelenke: Fehlstellung, Durchblutungstörung und Knochen-Nekrose im Hüftgelenk (Sterben des Knochens), Bruch des Oberschenkels und Osteoporose (Knochenschwund). Manchmal wird eine Hüfte durch Hüftarthrose sogar völlig unbeweglich. Hüftschmerzen und Hüftarthrose (Coxarthrose) müssen ein aktives und selbstbestimmtes Leben heutzutage nicht mehr beenden. Zunehmend setzen sich auch gelenkerhaltende Therapien bei Hüftarthrose durch. Je mehr wir über die Ursachen wissen, um so häufiger wird ein Hüftgelenk bei rechtzeitigem Therapiebeginn auch erhalten bleiben.

Schulterarthrose (Omarthrose)

Die Schulter des Menschen ist mit Ihrem komplexen Apparat aus Bändern, Muskeln und Schleimbeuteln sehr sensibel: Auskugelungen, Arthrose und Impingement Schulterarthrose führt immer zu krankhaftem Knorpelabrieb und damit zu einem Verlust der biologischen Gleitfläche im Schultergelenk. © viewmedica

Die Schulter ist das beweglichste Gelenk im menschlichen Körper. Bei großer Kraft und Beweglichkeit hat die Schulter besondere orthopädische Schwachstellen: Knochen, Bänder, Knorpel, Sehnen und Schleimbeutel. Von großer Bedeutung ist die Führung des Schultergelenks durch Muskeln und Sehnen. Wenn der Oberarmkopf nicht genau in der Gelenkspfanne zentriert ist, dann droht die Entwicklung von Schulterarthrose. Anders als bei der Kniearthrose oder Hüftarthrose, wird ein Schultergelenk dennoch recht selten durch eine Endoprothese ersetzt. Meist helfen uns konservative Therapieverfahren weiter. Bei vollständigem, nicht mehr konservativ therapierbarem Knorpelverschleiß kann die OPEration einer Schulterprothese das Gelenk beweglich erhalten.

Hüftarthroskopie kann bei Hüftarthrose das Hüftgelenk vor Arthrose retten

Unter endoskopischer Sicht mit einer kleinen Kamerasonde kann der erfahrene Orthopäde Schädigungen des Hüftgelenks erkennen und mit kleinsten Instrumenten, die über Schläuche eingeführt werden, gleich beheben. Hüftarthroskopie unter endoskopischer Sicht

Die Hüftarthroskopie oder Hüftgelenksspiegelung ist die minimalinvasive Operation des Hüftgelenks. Minimalinvasiv bedeutet: Mit dieser Schüssellochoperation werden kleinste Instrumente in das Hüftgelenk eingeführt. Die minimalinvasive Beseitigung von Gelenkblockaden und mechanischen Störungen scheint ein geeignetes Mittel, Hüftarthrose und Prothesenoperationen vorzubeugen. Aber in welches Fällen kann die Hüftarthroskopie bei Hüftschmerzen helfen?

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