Orthopädische Gelenk-Klinik

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Knorpel

Gleitfähige Substanz umhüllt Knochen vor allem an den Gelenken und sorgt für schmerzfreie Beweglichkeit. Verlust oder Beschädigung des Knorpels führt zu Arthrose.

Ellenbogenschmerzen: Warum schmerzt mein Ellenbogen?

Im sehr komplexen Ellenbogengelenk sind drei Knochen gelenkig miteinander verbunden. Der Oberarm (Humerus) ist verbunden mit Elle (ulna) und Speiche (radius) des Unterarms. Häufig wird der unten herausstehende Fortsatz der Elle (Olecrannon) als Ellenbogen bezeichnet. Der Oberarm (Humerus) ist verbunden mit Elle (ulna) und Speiche (radius) des Unterarms. Häufig wird der unten herausstehende Fortsatz der Elle (Olecranon) als Ellenbogen bezeichnet. © Viewmedica

Der Ellenbogen ist bei jeder Bewegung des Armes beteiligt: Alltägliche Bewegungen wie Greifen, Werfen, Stützen, Schlagen, Heben sind ohne gesunde Ellenbogen nicht vorstellbar. Ellenbogenschmerzen greifen daher tief in den Alltag, die Sport - und Arbeitsfähigkeit der betroffenen Personen ein. Der Ellenbogen ist kein einfach aufgebautes Gelenk: Der Ellenbogen bewegt sich wie ein Scharnier gleichzeitig auf und ab. Aber er bewegt sich auch rotierend um die eigene Achse. So ist der Ellenbogen stets bei fast allen koordinierten Bewegungen der Hand beteiligt. Der Ellenbogen ist aus drei Knochen aufgebaut: Dem Oberarmknochen (humerus) und den beiden Unterarmknochen Elle ( lat.: ulna) und Speiche (lat.: radius). Was kann alles passieren mit diesem komplex aufgebauten Gelenk?

Kreuzbandriss und Kreuzbandplastik - Wiederherstellung des Kreuzbandes

Innen- und Aussenmeniskus von oben gesehen Der Riss der vorderen Kreuzbänder © Medidesign Der Riss des vorderen Kreuzbandes ist meist Folge einer Sportverletzung. Wird eine operative Stabilisierung des gerissenen Kreuzbandes durch eine Kreuzbandersatzplastik nicht durchgeführt, bleibt der Patient nach Kreuzbandruptur nur eingeschränkt sportfähig. Kniearthrose (Gonarthrose) und Meniskusschäden folgen.

Knieprothese, Knieteilprothese, Repicciprothese

Eine Knieprothese kann zerstörte Oberflächen des Kniegelenks ersetzen Künstliches Kniegelenk im Röntgen

Die Operation des künstlichen Kniegelenks ist eine wirksame Therapie von arthrosebedingten Knieschmerzen im Endstadium der Arthrose.

Die Vollprothese des Kniegelenks ersetzt Knorpel, Menisken und Kreuzbänder des Kniegelenks.

Die Teilprothese des Kniegelenks ersetzt in einem Kompartiment (Hälfte) des Kniegelenks Meniskus und Gelenkknorpel.

Die Endoprothetik des Kniegelenks ganz erheblicher Eingriff, der heutzutage durch sehr gute Materialien, moderne Operationstechniken und sorgfältige Auswahl der Patienten sehr erfolgversprechend ist. Die Aufgabe des Kniespezialisten ist es, durch sorgfältige Auswahl des geeigneten Knieprothesen-Typs und gute Beratung seiner Patienten die erfolgreiche Operation des künstlichen Kniegelenks zu erreichen.

Was ist Arthrose? Ursachen, Verlauf und Behandlung

Arthrose ist die oft schmerzhafte Versteifung eines Gelenks. Von Arthrose spricht man, wenn die schmerzhafte Versteifung durch krankhaften und vorzeitigen Abbau des Knorpels eintritt.

Der elastische Knorpel sorgt für gleitfähige, gut geschmierte Gelenke. Der Verlust des Gelenkknorpels zieht den Verlust der Gleitfähigkeit der Gelenkflächen nach sich.

Arthrose kann viele Ursachen haben. Ursachen von Arthrose sind Fehlstellungen der Gelenke, Überlastung etwa durch Sport und Sportverletzungen, Übergewicht, altersbedingte Abnutzung und Bewegungsmangel.

Knieschmerzen verstehen: Besteht Gefahr für das Knie?

Komplizierte Anatomie des Kniegelenks: Knie mit Bändern und Menisken von hinten abgebildet. Gonarthrose, Meniskusoperation, Kreuzbänder, Kniearthrose,, Knieprothese, Knieschmerzen Kniegelenk von hinten: Sichtbar sind Menisken, Gelenkflächen, Kreuzbänder und Seitenbänder des Kniegelenks. Jede Funktionsstörung oder Beschädigung dieser Gewebe kann zu chronischen Knieschmerzen führen. © Grays Anatomy

Das Kniegelenk ist durch seine große Beweglichkeit eines der schmerzanfälligsten Gelenke des Menschen. Die Arthrose des Kniegelenks - medizinisch auch Gonarthrose genannt - ist eine der häufigsten Ursachen für Knieschmerzen.

Sehr häufig beruhen Knieschmerzen, auch bei sichtbarem Knorpelverschleiß, auf schmerzhaften Störungen von Muskeln, Sehnen, Bändern und Faszien.

Verspannungen, Versteifungen und Verhärtungen lassen sich auf Prozesstörungen und Stoffwechselproblemen in der das Knie führenden Muskulatur zurückführen. Durch Physiotherapie kann diese Schmerzursache häufig effektiv bekämpft werden.

Neben der Kniearthrose gibt es zahlreiche andere Ursachen von Knieschmerzen: Meniskus, Kreuzbänder, Seitenbänder, Kniescheibendysplasie (Patelladysplasie). Auch das Knochenegwebe kann erkranken: Morbus Ahlbäck (Knochennekrose im Kniegelenk) kann bei meist älteren Patienten zu starken, stechenden Knieschmerzen führen.

Kniearthrose (Gonarthrose) - gelenkerhaltende Therapie

Kniearthrose (Mediale Gonarthrose): Deutlich sichtbar sind die Knochensporne (Osteophyten) im Gelenkspalt Kniearthrose Kniearthrose ist der von Knieschmerzen begleitete vorzeitige Verlust der Beweglichkeit des Knies durch Abbau des Knorpels und Verschleiß der Knochen im Gelenk. Im Alterungsprozess ist Kniearthrose eine normale Erscheinung. Bei einer Kniearthrose werden die Knorpel im Kniegelenk abgebaut, bis die Knochen direkt aufeinander reiben. Ursachen der Kniearthrose sind zahlreich: Überlastung, Abnutzung oder Fehlstellungen der Knochen (X- und O-Beine). Auch Schäden am Meniskus (Meniskusriss) führt häufig zu einer frühen Kniearthrose. Für Arthrose im Knie gibt es zahlreiche, abgestufte Behandlungsmöglichkeiten.

Gelenk-Knorpel bei Arthrose nachzüchten: Knorpelzüchtung und Knorpeltransplantation

Bei der Knorpelzelltransplantation werden körpereigene Knorpelzellen (Chrondrozyten) außerhalb des Körpers in einem speziellen Nährmedium vermehrt und dann wieder ein das Gelenk eingepflanzt.  Knorpelzell- Transplantation: körpereigene Knorpelzellen

Normalerweise kann der Körper Knorpelzellen nicht von selbst nachwachsen lassen. Knorpelzellzüchtung ist ein modernes, biotechnologisches Verfahren zur Knorpelregeneration. In unserer Klinik in Freiburg setzen wir dieses Verfahren seit mehreren Jahren erfolgreich ein. Knorpelzelltransplantation kann aber nur unter bestimmten Bedingungen eingesetzt werden.

Sprunggelenksprothese: Gangerhaltende Versorgung der Arthrose im Sprunggelenk

Hintegra Sprunggelenskprothese Die Sprunggelenksprothese schafft ein belastbares Gelenk zwischen dem Unterschenkel (Tibia und Fibula) und dem Fuß (Talus oder Sprungbein) © Dr. Thomas Schneider

Die Sprunggelenksprothese wird immer häufiger zur Behandlungsmöglichkeit der ersten Wahl bei schwerer Arthrose des Sprunggelenks. Gegenüber der Versteifung (Arthrodese) des Sprunggelenks hat die Sprunggelenksprothese durch Erhaltung des natürlichen Gangbildes und besserer Sportfähigkeit zahlreiche Vorteile.

Durch unser in den letzten Jahren deutlich verbessertes Verständnis des Sprunggelenks können wir immer häufiger Arthrose-Patienten mit einer bewegungserhaltenden Sprunggelenks-Prothese versorgen. Durch die bessere Diagnose und die besseren Operationstechniken erreichen wir immer längere Standzeiten der Prothesen. Revisionsoperationen (Wechseloperationen) der Sprunggelenksprothese werden daher immer seltener.

Auswege bei Kniearthrose: Moderne Knieprothese, Knieteilprothese, Knie-TEP

Eine Knieprothese kann zerstörte Oberflächen des Kniegelenks ersetzen Künstliches Kniegelenk im Röntgen Die Operation des künstlichen Kniegelenks ist ein ganz erheblicher Eingriff, der heutzutage durch sehr gute Materialien, moderne Operationstechniken und sorgfältige Auswahl der Patienten sehr erfolgversprechend ist. Die Aufgabe des Kniespezialisten ist es, durch sorgfältige Auswahl des geeigneten Knieprothesen-Typs und gute Beratung seiner Patienten die erfolgreiche Operation des künstlichen Kniegelenks zu erreichen.

Osteochondrosis Dissecans im Talus (Sprunggelenk) oder Kniegelenk

Synonyme

osteo = Knochen
chondros = Knorpel
dissecare=abstoßen
Knochennekrose, aseptische Knochennekrose, Osteonekrose, Dissekat, dissezierende Osteochondrose
Osteochondrale Läsion

Osteochondrosis dissecans (OD) oder Osteochondrale Läsion im Sprunggelenk oder Knie ist eine Erkrankung der Gelenkfläche. Der Begriff "Osteochondrosis dissecans" ist eigentlich veraltet, man spricht heutzutage eher von "Osteochondraler Läsion" der Gelenk-Fläche. 75% aller Erkrankungen betreffen das Knie, aber auch Sprunggelenk und Hüfte können betroffen sein. Bei sehr fortgeschrittenen Erkrankungen löst sich ein Teil des Knochens unterhalb der Gelenkfläche ab. Die Gelenkfläche wird uneben, ein Fremdkörper bildet sich im Gelenk, der Arthrose auslösen kann.

Die Patienten sind meist jugendlich, junge Erwachsene oder sportlich sehr aktiv. Der Krankheitsverlauf bei Kindern und bei Erwachsenen ist sehr unterschiedlich.

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Zentrum für Arthrosetherapie und Endoprothetik

Spezialisierung:

  • Orthopädie
  • Unfallchirurgie
  • Neurochirurgie
  • Rehabilitative Medizin

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