Orthopädische Gelenk-Klinik

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Achillodynie, Achillessehnenentzündung und Achillessehnenruptur

1. Achillodynie - Achillessehnenschmerz: Wer ist davon betroffen?

Sehr oft sind Menschen in mittlerem Alter von Achillodynie betroffen: Wenn nach längeren Trainingspausen plötzlich regelmäßige Belastungen auftreten oder die Trainingsbelastung bei Läufern zu schnell gesteigert wird (plötzlicher Belastungswechsel) kann es zu Schmerzen und Reizung der Achillessehne kommen.

Mit Hilfe der Achillessehne wird die Ferse beim Abrollen vom Boden gehoben: hierfür sind - vor allem beim Laufen und Springen - sehr große Zugkräfte nötig. Diese Zugkräfte werden beim Laufen oder Springen immer durch die Achillessehne und das Fußgelenk (Sprunggelenk) auf den Fuß übertragen. Je schneller und kräftiger die Bewegung ausgeführt wird, um so größer wird die Belastung der Sehne: So ist der Zug auf die Achillessehne beim Sport - vor allem beim bergauf Laufen - um ein Vielfaches erhöht.

Fuß- und Sprunggelenk mit Rückansicht auf die Achillessehne: Die Achillessehne verbindet das Fersenbein (Fersenknochen) mit dem Wadenmuskel und überträgt beim Springen oder Laufen gewaltige Zugkräfte. Schmerzzustände in der Achillessehne werden als Achillodynie bezeichnet - ein Warnsignal für Sportler Fuß und Sprunggelenk mit Rückansicht auf die Achillessehne: Die Achillessehne verbindet das Fersenbein (Fersenknochen) mit dem Wadenmuskel und verläuft - deutlich tastbar - im hinteren Bereich des Unterschenkels. Die Achillessehne überträgt beim Springen oder Laufen gewaltige Zugkräfte. Schmerzzustände in der Achillessehne werden als Achillodynie bezeichnet - ein Warnsignal für Sportler © Grays Anatomy

Bei frühzeitig einsetzender konsequenter Behandlung und entsprechender Trainingsanpassung kann eine Achillodynie oft innerhalb von 7-10 Tagen ausgeheilt werden. Ein Achillessehnenriss hingegen dauert 12-16 Wochen bis zur Ausheilung. Dabei wird eine c.a. 6 wöchige Ruhigstellung erforderlich.

 

Was ist die Achillessehne? Was ist Achillodynie? Was ist ein Achillessehnenriss?

Die Achillessehne (lat: tendo calcaneus) ist die kräftigste Sehne des Körpers. Die kräftige Achillessehne verbindet die Ferse mit der kräftigen Wadenmuskulatur. Die Achillessehne überträgt gemeinsam mit dem Fußgelenk (Sprunggelenk) die beim Laufen und Gehen entstehenden starken Zugkräfte von der Wadenmuskulatur auf die Ferse. Die Achillessehne wird umgeben von einer Gleitschicht - Schleimbeuteln - die angesichts der starken mechanischen Kräfte reibungsmindernd wirken müssen. Die größtmögliche Schädigung und zugleich Endpunkt einer degenerativen Erkrankung der Achillessehne ist der Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur). Der Achillessehnenriss erfolgt mit meist hörbarem Knall und fühlt sich an wie ein Schlag in die Ferse. Doch Warnzeichen gibt der Körper schon weit früher: belastungsabhängige Schmerzen der Achillessehne (Achillodynie) geben ein Warnsignal, das unbedingt beachtet werden muss.

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