Orthopädische Gelenk-Klinik

Orthopädische Gelenk-Klinik

Alte Bundesstr. 58, 79194 Gundelfingen

Tel: (0761) 55 77 58 343

praxis@gelenk-doktor.de

Termin anfragen

Arthrose im Sprunggelenk: Gelenkerhaltend therapieren

Fragen Sprunggelenksarthrose
  1. Sprunggelenksarthrose
  2. Arthrose des unteren Sprunggelenks
  3. Symptome der Sprunggelenksarthrose
  4. Verlauf der Sprunggelenksarthrose
  5. Ursachen der Sprunggelenksarthrose
  6. Untersuchung und Diagnose der Arthrose im Sprunggelenk
  7. Therapie der Sprunggelenksarthrose
  8. Diese Übungen helfen bei Sprunggelenksarthrose
  9. Operation bei Arthrose im Sprunggelenk
  10. Knorpeltherapie bei OSG-Arthrose
  11. Sprunggelenksprothese: Die gangbilderhaltende Therapie
  12. Arthrodesen (Gelenkversteifung) und Knochenumstellungen

Das Sprunggelenk ist verletzungsanfällig

Arthrose im Sprunggelenk ist meist die Folge von Verletzungen im Sprunggelenk. Distorsionen (Umknickverletzungen) des oberen Sprunggelenks gehören zu den häufigsten Sportverletzungen überhaupt.

87% aller Sportler erleiden im Laufe der Karriere eine Bandverletzung. Instabilität des Knöchels, Knorpelschäden und osteochondrale Läsionen bis hin zur Sprunggelenksarthrose kann daraus entstehen.

Die meisten Fälle von Knorpelschäden im Sprunggelenk haben nicht altersbedingtem Gelenkverschleiß als Ursache: Arthrose im Sprunggelenk ist häufig Folge von mangelhaft diagnostizierten und unzureichend behandelten Sportverletzungen, die von Knochen-Knorpelschaden (osteochondrale Läsionen) begleitet werden.

Anatomie des Sprunggelenks Abb. 1: Anatomie des Sprunggelenks: Das obere Sprungggelenk ist aus Fibula (Wadenbein) und Tibia (Schienbein) von oben kommend und dem Talus (Sprungbein) als fußseitigem Gelenkkpartner zusammengesetzt. Die Ausrichtung des Sprunggelenks ist sehr wichtig für seine gesunde Funktion. Daher sind auch alle gelenkigen Verbindungen des Talus sehr wichtig: Das subtalare Gelenk von Sprungbein und Fersenbein unterstützt das Sprunggelenk. Das talonaviculare Gelenk (TNG) verbindet den Talus mit dem davor liegenden Kahnbein. das TNG hält das Fußlängsgewölbe aufrecht. Das calcaneocuboidale Gelenk (CCG) zwischen dem Fersenbein und dem Würfelbein gehört ebenfalls zu diesen wichtigen Gelenken, die die Funktion des unteren Sprunggelenks herstellen. Das obere Sprunggelenk ist für die vertikale Beweglichkeit des Fußes zuständig. Das untere Sprunggelenk unterstützt die Beweglichkeit gegenüber seitlichen Kippbewegungen. Diese Beweglichkeit ist erforderlich, um beim Gehen Bodenunebenheiten auszugleichen. © Viewmedica

Sprunggelenk: Fortbewegung und Koordination

Sprungelenk Abb. 2: Röntgenbild eines gesunden rechten Sprunggelenks. 1-Wadenbein, 2-Schienbein, 3-Sprungbein, 4-Fersenbein, 5-Kahnbein, 6-Mittelfußknochen, © Wikipedia

An Fuß und Sprunggelenk findet der Orthopäde im gesamten Körper die komplizierteste knöcherne Situation vor. Der Fuß und das Sprunggelenk bestehen aus 30 kleinen Knochen, die untereinander 38 Gelenke bilden. Diese komplizierte Konstruktion muss die vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten des Menschen berücksichtigen. Trotz des hohen Druckes und der kleinen Gelenkfläche ist Arthrose im Sprunggelenk aber relativ selten. Und das, obwohl Distorsionen (Verdrehungsverletzungen) im Sprunggelenk zu den häufigsten Sportverletzungen überhaupt gehören. 87% aller Sportler erleiden im Laufe Ihrer Karriere eine Außenbandverletzung. Meist, aber nicht immer heilen diese Außenbanddistorsionen folgenlos ab.

Das relativ kleine Sprunggelenk (auch Fußgelenk oder Knöchel genannt) überträgt beim Gehen, Springen, Tanzen das gesamte Körpergewicht und die Körperkräfte auf den Fuß. Arthrose oder Knorpelschaden des Sprunggelenks entstehen besonders häufig bereits bei jüngeren Menschen durch Unfälle oder Sportverletzungen. Häufig sind diese Sprunggelenksverletzungen Bänderdehnung nach Umknicken.

 

Fußgelenk (Sprunggelenk) mit Aussenbändern, Sprungelenksarthrose, Außenbandriss, Bänderdehnung, Impingement des Sprungelenks, Sprunggelenks-Arthrose, Sprunggelenks-Prothese Abb. 3: Anatomische Abbildung eines Sprunggelenks (Fußgelenk) mit den empfindlichen Außenbändern (von außen). Die über 30 Knochen an Fuß und Sprunggelenk werden durch 38 Gelenke beweglich erhalten und durch viele längere und kürzere Bänder elastisch stabilisert. Arthrose der Fußgelenke und des Sprunggelenks können die Folge von Bandverletzungen oder Distorsionen sein. Das Sprunggelenk ist komplex. Das obere Sprunggelenk ist für Vortrieb beim Gehen sowie für die Auf- und Abbewegung des Fußes zuständig. Das untere Sprunggelenk gleicht Unebenheiten des Untergrundes beim Gehen aus. Beide Sprunggelenke können von Arthrose betroffen sein. © Grays Anatomy

 

Arthrose im Sprunggelenk

Eine Fehlstellung im Fersenbein kann eine Arthrose im oberen Sprunggelenk verursachen. Abb. 4: Eine Fehlstellung im Fersenbein kann eine Arthrose im oberen Sprunggelenk verursachen. Die Fehlstellung des Fersenbeines wird über das subtalargelenk auf das Sprungbein übertragen. Durch Verkantung des Sprungbeines im oberen Sprunggelenk entsteht in dieser Schemazeichnung eine mediale (innenliegende) Arthrose oberen Sprunggelenks. Eine gelenkerhaltende Therapie in diesem Fall muss die Fehlstellung des Fersenbeines korrigieren. © Dr. Thomas Schneider

Arthrose im Sprunggelenk ist eine der häufigsten Verschleißerkrankungen des Bewegungsapparates. Sprunggelenksarthrose ist aber nicht so häufig ein altersbedingter Gelenkverschleiß. Arthrose im Sprunggelenk ist meist Folge einer spezifischen Verletzung oder eines Traumas. Daher sind auch vor allem im Vergleich zu Kniearthrose oder Hüftarthrose am Sprunggelenk meist bereits relativ junge Patienten im 3. oder 4. Lebensjahrzehnt von Arthrose betroffen.

Die Arthrose im Sprunggelenk ist ein sehr komplexer Vorgang. Erst in jüngerer Zeit wurde diese Erkrankung immer besser verstanden. Damit gibt es auch eine Reihe wirksamer teilweise sogar gelenkerhaltender therapeutischer Zugänge. Diese wollen wir im Folgenden vorstellen.

Wir wollen in Folgenden besonders auf diese weitergehenden Aspekte bei der Entstehung und der Therapie der Arthrose im oberen Sprunggelenk hinweisen. Sie sind wesentlich für die umfassende Diagnose einer Arthrose im Sprunggelenk.

Arthrose im "oberen Sprunggelenk" (OSG)

Zunächst ist mit Sprunggelenksarthrose die Arthrose im oberen Sprunggelenk gemeint: Das ist das Gelenk, das vom Unterschenkel aus durch Tibia und Fibula und vom Fuß aus vom Sprungbein (Talus) gebildet wird. Der Talus hat im Gelenk eine gerundete Oberfläche, die aber nach hinten immer breiter wird. Wenn der Talus also im Gelenk verkippt oder nach vorne versetzt wird, ist die Passform der Gelenkpartner beeinträchtigt: Eine Arthrose im Sprunggelenk entsteht.

Der Einfluss des Fersenbeins auf die Sprunggelenksarthrose Abb. 5: Der Einfluss des Fersenbeins auf die Sprunggelenksarthrose: Das Fersenbein unterstützt den Talus und sorgt dafür dass er seine Rolle als Gelenkpartner im oberen Sprunggelenk ausfüllt. Durch eine Fehlstellung des Fersenbeines oder Verkürzung des Fersenbeines, z.B. nach einer Fersenbeinfraktur, kann diese Lagebeziehung gestört werden. Das kann Arthrose im oberen Sprunggelenk verursachen. © Viewmedica

Arthrose im "unteren Sprunggelenk" (USG)

Die Gelenkverbindungen des Talus stellen jedoch einen wesentlichen Teil der Beweglichkeit des Sprunggelenks bereit: Der Ausgleich unebener Untergründe durch seitliche Kippbewegungen des Fußes wird durch das Subtalargelenk (Sprungbein-Fersenbein) und nach vorne durch das Talonaviculargelenk (Sprungbein - Kahnbein) geleistet.

Diese wichtigen Gelenkanteile werden als das sog. untere Sprunggelenk bezeichnet. Die Gelenke und die Ausrichtung der Knochen des unteren Sprunggelenks sind wesentlich für die Stabilität des oberen Sprunggelenks. Die Stellung des darunter liegenden Fersenbeines ist besonders wichtig für die korrekte Funktion des Talus im oberen Sprunggelenk.

Arthrose im Sprunggelenk Abb. 6: Im Röntgenbild deutlich sichtbar ist die Verschmälerung des Gelenkspaltes im Sprunggelenk durch den Knorpelabbau. Bei diesem Patienten ist auch das untere Sprunggelenk (Subtalargelenk) deutlich von Arthrose betroffen. © Dr. Thomas Schneider

Symptome und Beschwerden bei Arthrose im Sprunggelenk

Symptome
  • Anlaufschmerzen
  • Fehlstellung des Sprunggelenks
  • Ziehende oder stechende Schmerzen
  • Verkürzung der Gehstrecke
  • Schonhaltungen und Schonhinken
  • Ausstrahlungen der Schmerzen in Fuß und Unterschenkel
  • Im Spätstadium Ruheschmerzen
  • Einsteifung des Sprunggelenks
  • Stechende Schmerzen bei seitlichen Kippbewegungen und Gehen auf unebenem Untergrund.

Arthrose im Sprunggelenk äußert sich in einer Vielzahl möglicher Beschwerden. Die Schmerzen entwickeln sich auch abhängig von Stadium der Arthrose. Anfangs spürt der Patient gelegentliche, oft tiefsitzende Schmerzen oder auch Ziehen im Sprunggelenk. Wird dieser Schmerz stärker, reagieren die Muskeln oft reflexhaft und vermeiden bzw verlagern die Belastung des Sprunggelenks. Oft verliert das Sprunggelenk bei fortgeschrittener Arthrose auch seine natürliche Form. Eine Fehlstellung des Sprunggelenks kann sich im Verlaufe der Arthrose also verstärken. Wie bei jeder Arthrose fühlt der Patient mit Arthrose im Sprunggelenk morgendliche Anlaufschmerzen. Die ersten Schritte sind jeden Morgen schmerzhaft, bis sich das Gelenk wieder "eingelaufen" hat.

Wie entwickelt sich Arthrose im Sprunggelenk?

Wie jede Arthrose ist auch Arthrose im Sprunggelenk knorpelzerstörend. Die Knorpelschicht im Gelenkspalt geht deutlich zurück. Das lässt sich vor allem durch eine Röntgendiagnose im Stehen leicht zeigen. Im Vergleich beider Sprunggelenke eines Patienten ist der Gelenkspalt zwischen Schienbein und Sprungbein bei Sprunggelenksarthrose sichtbar vermindert.

Als Folge der Arthrose nimmt die Belastbarkeit und die Sportfähigkeit des Sprunggelenks schnell ab. Der Patient leidet unter unspezifischen Schmerzen, die tief im Inneren des Gelenks angesiedelt sind. Die Belastbarkeit des Sprunggelenks beim Gehen nimmt schnell ab. Ebenso geht die vertikale ("auf und ab") Beweglichkeit des Sprunggelenks mit Arthrose zunehmend verloren.

Ist die Arthrose des Sprunggelenks im Endstadium angekommen, wird das Sprunggelenk im Alltag ganz funktionslos. Das Gelenk versteift, wird schmerzhaft, deformiert. Der Gang des Patienten mit schwerer Arthrose im Sprunggelenk ist daher stark beeinträchtigt.

Therapieziel: Erhalt des Sprunggelenks oder des Gangbildes

Die klassische Behandlung der Sprunggelenksarthrose war seit Jahrzehnten lediglich die Versteifung des Sprunggelenks. Die Arthrose wurde als unaufhaltsamer Verfall des Sprunggelenks angesehen, der lediglich durch Schmerztherapie symptomatisch begleitet werden konnte. Das hat sich aber in den letzten Jahren gewandelt: Die konkreten Ursachen für die Sprunggelenksarthrose werden immer besser verstanden. Durch eine genaue frühe Diagnose der Beschwerden ist in vielen Fällen sogar ein Erhalt des Sprunggelenks möglich. Durch eine gezielte Knorpeltherapie können osteochondrale Schäden gemildert oder behoben werden. Durch Wiederherstellung der Bandfunktion und knöcherne Umstellungsoperationen am Sprunggelenk kann die Passform des Gelenks und die Statik im Rückfuß wieder normalisiert werden. Eine entstehende Sprunggelenksarthrose kann durch solche Eingriffe stark verlangsamt oder sogar ganz beendet werden.

Vielfältige Ansätze zur Knorpeltherapie und Knorpelregeneration im Sprunggelenk stehen uns heute zur Verfügung. Dazu gehört vor allem die autologe Knorpeltransplanation am Sprunggelenk (ACT): Das ist die Züchtung von körpereigenem Knorpel und Einbringen dieses Knorpels auf die Gelenkfläche des oberen Sprunggelenks.

Ist die Sprunggelenksarthrose durch diese Verfahren nicht mehr aufzuhalten, gibt es die gangbilderhaltende Behandlung durch eine moderne Sprunggelenksprothese. Als moderne Behandlungsform in den letzten 15 Jahren hat sich die Prothese des Sprunggelenks mehr und mehr etabliert. Das natürliche Abrollen des Fußes beim Gehen bleibt erhalten. In spezialisierten Kliniken werden zuverlässige Sprunggelenksprothesen eingesetzt.

Ursachen der Arthrose im Sprunggelenk: Instabilität

Ursachen der Arthrose im Sprunggelenk

Auch bei jüngeren Patienten kann ein Außenbandabriss oder eine Bänderdehnung zu ernsten Störungen des Sprunggelenks führen: Sprunggelenks-Arthrose, Impingement des Sprunggelenks bis hin zu schweren Knorpelschäden und Steifheit des Sprunggelenks.

Ein Außenbandabriss ist keine Bagatellverletzung. Der Außenbandabriss wird heutzutage in den wenigsten Fällen operiert: Ruhigstellung mit Gehschienen reicht in der Regel für eine Wiederherstellung der Bandfunktion. Aus solchen Bandverletzungen können - je nach Untersuchung - bei 15%-30% aller Patienten eine dauerhafte Instabilität des Sprunggelenks verbleiben.

In vielen Fällen treten zusätzlich zu den Bandverletzung auch Knochen- oder Knorpelverletzungen im Sprunggelenk auf (sog. osteochondrale Läsionen).

Chronische Knorpelschäden und Knochen Knorpel-Läsionen bis hin zur Sprunggelenksarthrose können aus Sprunggelenksdistorsionen entstehen.

Osteochondrale Läsionen: Knorpel-Knochenverletzungen im Sprunggelenk.

Die meisten Fälle von Knorpelschäden im Sprunggelenk resultieren also nicht aus altersabhängigem Verschleiß. Mangelhaft diagnostizierte und behandelte Verletzungen sind meist die Ursache von Arthrose im Sprunggelenk.

Durch Verdrehung (Distorsion) oder Abknicken des Sprunggelenks werden nicht nur die Bänder geschädigt. Die Verdrehung der Knochen gegeneinander verursacht auch Knorpelschäden und unter dem Knorpel weitere Knochenschäden.

Knorpelschäden im oberen Sprunggelenk, wie auch in allen anderen Gelenken, heilen sehr schlecht.

Das hat eine einfache Ursache: Die Knorpelflächen im menschlichen Körper - auch im Sprunggelenk - sind nicht direkt durchblutet. Vielmehr sind sie auf die passive Bewegung von Gewebsflüssigkeit angewiesen. Man spricht hier von bradytrophen Geweben: Das heißt durch passives Fließen von Gewebeflüssigkeit werden die Gelenkknorpel nur nur geringfügig ernährt.

Der Stoffwechsel dieser geringfügig ernährten Knorpel im Sprunggelenk ist daher sehr langsam und die Teilungsrate der Knorpelzellen sehr gering. Das beschränkt auch die Knorpelregeneration: Die Fähigkeit des Körpers, nach Knorpel-Verletzungen Verletzung zu heilen. Knorpel-Knochenverletzungen im Sprunggelenk bedürfen daher der besonderen Aufmerksamkeit des Sprunggelenksspezialisten, um die Sportfähigkeit der Patienten zu erhalten und der Arthrose im Sprunggelenk vorzubeugen.

Krankheitsmechanismus der Sprunggelenksarthrose

Sprungelenk Abb. 7: Arthroskopisches Bild eines Sprunggelenks mit Arthrose. Deutlich sichtbar ist der aufgeraute Knorpel auf dem Sprungbein © Gelenk-doktor.de

Knorpel sind Puffer und Gleitmittel zwischen den knöchernen Partnern des Sprunggelenks: Dem von oben kommenden Schienbein und dem fußseitigen Sprungbein des Fußes. Ist die Knorpeloberfläche im Sprunggelenk nach Unfall oder Infektionserkrankung aber nicht mehr glatt, sondern uneben, nimmt die Reibung im Gelenk zu. Knorpelpartikel werden abgerieben und schwimmen dann als sogenannte "freie Gelenkkörper" (loose bodies) im Sprunggelenk. Sie verstärken die Reibung zusätzlich und beschleunigen die Arthrose im Sprunggelenk.

Zeichen der Arthrose im Sprunggelenk
  • Schwellung im Sprunggelenk.
  • Osteophyten (Knochenanbauten).
  • Freie Gelenk-Körper und Knorpelfragmente in der Gelenksflüssigkeit.

Die Stabilität im Sprunggelenk nimmt ab: Es wird instabil. Sobald ein Gelenk seine Gleitschicht verliert, bilden sich an den dem Knorpel angrenzenden Bereichen Knochenanbauten (Osteophyten). Sie können das Sprunggelenk bei Arthrose stabilisieren, sorgen aber für eine weitere Aufrauung der Gelenkfläche.

Diese für Sprunggelenksarthrose typischen Osteophyten beschleunigen die Einsteifung Gelenks weiter. Osteophyten verstärken auch den Knorpelabbau, der für Arthrose im Sprunggelenk typisch ist. Im späteren Verlauf der Arthrose im Sprunggelenk wird das Gelenk entzündlich. Bei aktivierter Arthrose überwärmt das Sprunggelenk, schwillt an und wird schnell schmerzhaft, unbeweglich. Entzündliche Episoden beschleunigen wiederum den Knorpelabbau im Sprunggelenk, weil sie das elastische Bindegwebe zwischen den Knorpelzellen angreifen.

Die Besonderheiten der Arthrose im Sprunggelenk

Tip für Ihr Arztgespräch:

"Versteifung oder Prothese?
Was ist der Standard bei endgradiger Arthrose im Sprunggelenk?"


Vielen Patienten wird lediglich die Versteifung (Arthrodese) des Sprunggelenks empfohlen. Jahrzehntelang war das zurecht der Standard. Heutzutage sollten Sie sich bei einem Experten informieren über die Prothesenversorgung Ihres Sprunggelenks informieren. Bei guter Voruntersuchung und korrekter Operation kann die Sprunggelenksprothese Ihren natürlichen Bewegungsablauf sehr zuverlässig konservieren. Für Sie ist es an dieser Stelle wichtig, eine entsprechend qualifizierte Beratung in jede Richtung zu bekommen.
Hier weiterlesen zur Prothese im Sprunggelenk

Im Vergleich zum Knie ist der Knorpel im Sprunggelenk besonders dünn: Nur 1 mm Tiefe hat der Knorpel im Sprunggelenk. Bei nur 3,5 cm2 Kontaktfläche im Sprunggelenk ist die Druckbelastung dieses dünnen Knorpels besonders hoch. Der Knorpel ist also auch weniger elastisch und lagert weniger Wasser ein als der Knorpel im Knie. Ist der Knorpel beschädigt, wird die Beweglichkeit des Sprunggelenks beeinträchtigt. Der Bewegungsradius des Sprunggelenks, vor allem in der Auf- und Abbewegung nimmt ab. Wo das Sprunggelenk instabil wird, lagern sich auch knöcherne Anbauten (Osteophyten) ein. Osteophyten am Sprunggelenk sind knöcherne Fortsätze - die das Gelenk stabilisieren, aber die Beweglichkeit stark herabsetzen. Osteophyten können schmerzhaft sein.

Sie können auch den Knorpel weiter beschädigen und den Fortgang der Arthrose im Sprunggelenk beschleunigen.

Die mechanische Belastbarkeit des Knorpels ist nach einer Knorpelverletzung um Sprunggelenk ebenfalls beeinträchtigt. Das macht sich vor allen unter Last bemerkbar. Patienten mit Arthrose im Sprunggelenk stellen auch fest, dass ihre maximale Gehstrecke vermindert ist. Diese Patienten können also nicht mehr so weite Strecken schmerzfrei gehen.

Eine chronische Schmerzreaktion auf Belastung des Sprunggelenks führt auch zu einer reflexhaften Verminderung der Muskelaktivität. Als Ergebnis nimmt die Muskelkraft im Sprunggelenksbereich ab. Die Koordinationsfähigkeit des Patienten mit Sprunggelenksarthrose geht mit nachlassender Muskelkraft ebenfalls zurück. In der weiteren Entwicklung ist hier häufig eine Deformation und Fehlstellung des Sprunggelenks als Folge der Arthrose zu beobachten.

Wie untersucht der Orthopäde Sprunggelenksarthrose?

Arthrose im Sprunggelenk kann der Orthopäde meist schon auf Grund der Patientenbefragung feststellen. Ein wichtiges Leitsymptom: Wenn der Schmerz um so stärker ist, je mehr Gewicht das Sprunggelenk tragen muß, vermutet der Orthopäde Arthrose. Der Schmerz bei Sprunggelenksarthrose ist meist lokalisiert und hat meist keine Ausstrahlung in andere Bereiche. Der Orthopäde wird den Patienten barfuß gehen lassen. Fehlstellungen, Hinken und Schonhaltungen werden beobachtet. Besonders wichtig: Eine genaue Verteilung der Last im Fuß und Sprunggelenk beim Gehen oder Stehen kann die Podometrie (Pedobarographie) darstellen.

 

Fußabdruckmessung (Podometrie)

Podometrie Pedobarographie Fussdruckmessung Abb. 8: Das Podometriebild zeigt deutlich Belastungsunterschiede zwischen beiden Füßen.

Podometrie misst die Druckverteilung unter den Fußsohlen beim Gehen oder Stehen. In der Abbildung deutlich sichtbar ist der Belastungsunterschied zwischen dem linken, gesunden, und dem rechten, erkrankten Fuß. Belastung wird in Analogie zu Wärmebildern als rot, also heiß dargestellt, Entlastung ist blau, also kalt dargestellt.

Weiterlesen zu Fußabdruckmessung und Podometrie...

Übungen bei Arthrose im Sprunggelenk

Übung bei Süprunggelenksarthrose mit dem Therapiekreisel: diese Übung verbessert dieo Koordination, unterstützt den Stoffwechsel und verbessert die Passform der Gelenkpartner im Gelenk. Abb. 9: Übung bei Sprunggelenksarthrose mit dem Therapiekreisel: diese Übung verbessert die Koordination, unterstützt den Stoffwechsel und verbessert die Passform der Gelenkpartner im Gelenk. © Gelenk-doktor.de

Physiotherapeutische Übungen des Sprunggelenks haben verschiedene Ziele.

Durch Kräftigung der Muskeln und Verbesserung der Koordination wird die Stabilität im Sprunggelenk gefördert. Die Gelenkführung und der Bewegungsablauf wird verbessert. Die Passform der Gelenkpartner im oberen Sprunggelenk wird wieder verbessert.

Übungen im Sprunggelenk verbessern auch den Stoffwechsel in Knochen, Knorpel und Bändern. Damit wird nach einem Trauma oder bei degenerativer Erkrankung die Regeneration dieser Gewebe gefördert. Damit werden auch Entzündungsvorgänge direkt beeinflusst und abgekürzt.

Übungen des Sprunggelenks haben auch das Ziel, Fehlstellungen, vor allem des Rückfußes (Fersenbein) und der Sprunggelenksachse zu verbessern. Die Fehlstellung des Fersenbeines ist einer der wichtigen Auslöser von Arthrose im oberen Sprunggelenk. Eine Korrektur ist durch Training von Muskeln uns Sehnen im Unterschenkel möglich.

Wichtige Operationen bei Sprunggelenksarthrose

Spezialisierte Orthopäde könne Ihren seinen Patienten mit Beschwerden Sprunggelenk ein weites Spektrum an Methoden anbieten. Besonders wichtig ist der Einsatz gelenkerhaltender und gangbilderhaltender Operationsverfahren am Sprunggelenk. Durch die zunehmende Erfahrung mit kausalen, also direkt gegen Sprunggelenksarthrose wirksamen Therapien, kommt der Gelenkerhalt zunehmend in der Fokus.

Operationen am Sprunggelenk folgende Ansatzpunkte

  • Reinigung des Sprunggelenks durch Sprunggelenksarthroskopie kann freie Gelenkkörper, Knorpel und Knochentrümmer und Osteophyten (Knochensporne) beseitigen und die Knorpelflächen therapieren.
  • Bandrefixation oder Bandplastik kann die fehlende Funktion der Außen- und Innenbänder beseitigen und die muskuläre Gelenkführung wieder normalisieren.
  • Osteotomien, d.h. Umstellungsoperationen an Knochen und Gelenken, können Störungen der Beinachse über- oder unterhalb des Sprunggelenks wieder beseitigen.
  • Arthrodesen der Fußgelenke, Fusionsoperationen können Störungen der Beinachse oder der Rückfußachse wieder beheben und die Voraussetzung für eine normale Postion des Sprungbeines (Talus) im Sprunggelenk schaffen.
  • Prothesen im Sprunggelenk können die verlorene Funktion des oberen Sprunggelenks gangbilderhaltend ersetzen. Dabei bleibt die Funktion des oberen Sprunggelenks für die vertikale Beweglichkeit des Fußes weitgehend erhalten.
  • Arthrodesen (Versteifungen) im oberen Sprunggelenk können die bei starker Arthrose verlorene Belastbarkeit des oberen Sprunggelenks wiederherstellen. Das Gangbild bleibt dabei nicht erhalten. Bei einer Versteifung übernehmen die Fußgelenke (v.a. die Chopart-Gelenke: Das talonavikulare Gelenk (TNG) und das calcaneicuboidale Gelenk. Sie unterstützen einen Teil der die vertikale Beweglichkeit des oberen Sprunggelenks, sind dafür aber auch gefährdet, eine Begleitarthrose zu entwickeln. Dabei bleibt auch die Funktion des unteren Sprunggelenks für die seitliche Beweglichkeit des Fußes weitgehend erhalten.

Außenband-Operation am Fuß: Refixation oder Außenbandplastik

Die stabilisierenden Bänder am Fußgelenk (Sprunggelenk) müssen nach einer Sportverletzung wie z.B. Bänderdehnung stabilisiert werden. Außenbänder können mit körpereigenem Gewebe ersetzt und verstärkt werden (Außenband-Plastik) . Diese Operation am Fußgelenk kann eine lebenslange Schwäche des Außenbands verhindern. Der Knöchel wird durch Wiederherstellung der natürlichen Führung durch die Außenbänder wirksam gegen weitere Schädigung durch Umknicken des Knöchels geschützt. Vor allem Drehbelastungen und Umknicken des Knöchels im Alltag sind gefährlich. Wird die Stabilisierung des Sprunggelenks versäumt, kann der Knorpel durch eine weitere Bänderdehnung geschädigt und schließlich zerstört werden. Überbeweglichkeit im Sprunggelenk wegen fehlender Bandstabilität ist eine der wichtigsten Ursachen für das Entstehen von Knochenspornen und einer Fehlform des Sprunggelenks. Daraus entsteht eine Sprunggelenksarthrose. Die Untersuchung und Wiederherstellung der Bandstabilität beugt der Entstehung der Arthrose im Sprunggelenk direkt vor.

Sprunggelenks-Arthroskopie

Die minimalinvasive Gelenksspiegelung des Fußgelenks (Sprunggelenks) kann gefährliche, frei umherschwimmende Knochensplitter aus der Gelenkkapsel entfernen; geschädigte Knorpel werden geglättet und stabilisiert; weiterem Knorpelabbau wird vorgebeugt; Knochensporne im Sprunggelenk werden entfernt und Einklemmungen von Weichteilen behandelt, die Beweglichkeit einschränken und langfristig den Knorpel zerstören. Entzündete Gelenksschleimhäute (Synovialitis) kann durch Entfernung der Gelenkschleimhäute (Synovektomie) direkt therapiert werden. Der Zustand der Bänder um das Sprunggelenk kann direkt inspiziert und behandelt werden. OSteophyten (Kniochensporne) können arthroskopisch abgetragen werden. Hier ist Vorsicht geboten: Nach Entfernung der Osteophyten wird das Gelenk meistens noch etwas instabiler. Viele Patienten haben deshalb zunächst keine verbesserte Lebensqualität, sondern eher mehr Schmerzen. Hier ist es erforderlich, das Sprunggelenk auch wieder zu stabilisieren.

Knorpeltherapie und Knorpeltransplantation

Bei der Knorpelzelltransplantation werden körpereigene Knorpelzellen (Chrondrozyten) ausserhalb des Körpers in einem speziellen Nährmedium vermehrt und dann wieder ein das Gelenk eingepflanzt.  Abb. 10: Bei der Knorpelzelltransplantation werden körpereigene Knorpelzellen (Chrondrozyten) ausserhalb des Körpers in einem speziellen Nährmedium vermehrt und dann wieder ein das Gelenk eingepflanzt © Istockphoto.com

Moderne biologische Verfahren zur Knorpelregeneration ermöglichen dem orthopädischen Spezialisten den Ersatz beschädigter Knorpel aus körpereigenem Gewebe. Arthrose im Sprunggelenk wird bei rechtzeitiger Anwendung von Knorpel-Transplantation (ACT) vorgebeugt. Wichtig ist es jedoch, die Ursachen für die Knorpelschäden zuvor genau analysiert zu haben, sonst können die neu eingebrachten Knorpelzellen nicht zu festem Knorpelgewebe heranwachsen.

Prothese des Sprunggelenks

Sprunggelenksprothese © Dr. Thomas Schneider Abb. 11: Die Sprunggelenksprothese ist eine gangbilderhaltende Therapie bei Sprunggelenksarthrose: Für die Stabilität der Sprunggelenksprothese ist es sehr wichtig, dass die Bänder intakt sind und das Fersenbein (Rückfuß) gerade steht. Um dieses zu erreichen können zur Vorbereitung der Sprunggelenksprothese auch sogenannte Begleitoperationen notwendig sein: Das sind Knochenumstellungen oder Arthrodesen zur Beseitigung von starken Fehlstellungen der Rückfuß-Achse.

Sprunggelenksprothesen sind für Patienten eine wichtige gangbilderhaltende Therapieoption, wenn das Sprunggelenk durch Unfall oder Arthrose so sehr geschädigt ist, dass nur ein künstliches Gelenk die Beweglichkeit wiederherstellen kann. Die früher, als letzte Möglichkeit üblichen Versteifungen des Sprunggelenks (Arthrodesen), setzt man nicht mehr gerne ein. Das versteifte Sprunggelenk führt zu Fehlbelastungen der umgebenden Gelenke (Hüfte, Knie, Fuß). Versteifte Sprunggelenke senken die Lebensqualität des Patienten erheblich. Versteifungen des Sprunggelenks können nach kurzer Zeit Begleit-Arthrosen in Knie, Hüfte oder Fußgelenken verursachen. Sprunggelenks-Prothesen hingegen stellen das natürliche Bewegungsmuster wieder her. Eine erhöhte Belastung für benachbarte Gelenke entsteht nicht.

Umstellungsoperationen und Arthrodesen

Wann werden Fußgelenke versteift?
  • Fersenbeinfraktur.
  • Erworbener Knick-Senkfuß.
  • Arthrose des unteren Sprunggelenks
  • Coalitio talonaviculare
  • Fußwurzelarthrose (Lisfranc-Arthrose)
  • Arthrose des Chopart-Gelenks
  • Postraumatische Fehlstellung des Fußes.
  • Rheumatische Fußdeformitäten.

In vielen Fällen erworbener Fehlstellungen im Rückfuß wird die Gesundheit des oberen Sprunggelenks mitgefährdet. Die Fehlstellungen betreffen nicht nur das obere Sprunggelenk selbst. Auch das Fersenbein und das Fußlängsgewölbe tragen stark zur Beinachse im Rückfuß bei. Häufig können wir sog. prä-arthrotische Fehlstellungen schon identifizieren, noch bevor sich eine echte Arthrose im Sprunggelenk ausgebildet hat. wir rwägen einen knöcherne Umstellung, wenn es nicht mehr möglich ist, durch eine konservative Therapie oder durch Eingriffe an Sehnen und Bändern eine gelenkerhaltende Stellungskorrektur zu erreichen.

Wir können durch diese Korrekturoperation der Beinachse das obere Sprunggelenk vor Arthrose schützen.

Die Gelenke, die bei der sog. TRIPLE-ARTHRODESE versteift werden sind in dieser Grafik eingezeichnet. Abb. 12: Die Gelenke, die bei der sog. TRIPLE-ARTHRODESE versteift werden, sind in dieser Grafik eingezeichnet: Das subtalare oder talocalcaneare Gelenk (TCG), das talonaviculare Gelenk zwischen Sprungbein und Kahnbein (TNG) und das calcaneucuboidale Gelenke zwischen Fersenbein und Cuboid (CCG) © Dr. Thomas Schneider

Hierbei sind zunächst Umstellungsoperationen de Fersenbeines bedeutsam. Der Fersenknochen beeinflusst die Stellung des Sprungbeines und damit die Ausrichtung im Sprunggelenk. Durch eine Korrektur kann diese Stellung wieder normalisiert werden. Mit Hilfe einer re-orientierenden subtalaren Arthrodese kann diese Geradestellung dauerhaft hergestellt werden.

Durch ein Knochenimplantat das das subtalare Gelenk richtungsändernd versteift werden.  Abb. 13: Mit Hilfe eines Knochenimplantates kann das Subtalargelenk zwischen Sprungbein und Fersenbein versteift werden. Dabei kann auch die Ausrichtung des Fersenbeines und damit des gesamten Rückfußes korrigiert werden. Diese Operation kann eine prä-arthrotische Fehlstellung des Fersenbeines beheben. Das ist ein operativer Eingriff, der geeignet ist das obere Sprunggelenk zu erhalten und vor Atrhrose zu schützen. © Dr. Thomas Schneider

Dabei werden mit Hilfe eines Knochenimplantates Fersenbein und Sprungbein stabil verbunden.

Treten weitergehende Fehlstellungen oder sogar Arthrose der Fußgelenke auf, können weitere Teile des sog. unteren Sprunggelenkes in die Versteifung einbezogen werden. Die vollständige Versteifung des unteren Sprunggelenke ist die sog. Triple-Arthrodese. Diese Arthrodesen der Fußgelenke sind Maßnahmen der letzten Wahl, weil das obere Sprunggelenk gezwungen wird, einen Teil der im unteren Sprunggelenk verlorengegangenen Beweglichkeit zu kompensieren. bei Fehlstellungen oder Arthrosen der Fußgelenke bieten Sie aber auch eine solide Möglichkeit, das obere Sprunggelenk intakt zu erhalten. Im Falle einer geplanten Prothese im oberen Sprunggelenk können diese Versteifungen durch ein stabiles und optimal ausgerichtetes unteres Sprunggelenk entscheidend zu einer gangbilderhaltenden Versorgung einer fortgeschrittenen Arthrose im Sprunggelenk beitragen.

Eigene Bewertung: 
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 3.7 (138 Stimmen)

Wählen Sie ein Gelenk

Für eine medizinische Fragestellung - Coxarthrose, Arthrose, Gonarthrose, Sprungelenksarthrose, Hüftprothese, Hüftgelenks-TEP, Karpaltunnel-Syndrom, Facettengelenksarthrose etc klicken Sie auf ein Gelenk der orthopädischen Abbildung oben: Sie gelangen dann zu allen wichtigen Informationen Schulter, Sehnenverkalkung, Frozen Shoulder, Auskugelungen, Schultergelenks-Arthrose, Omarthrose, Schleimbeutel, Rotatorenmanschette Taube Hände, Karpaltunnelsyndrom, Medianus Neurolyse minimalinvasiv durchführen Huefte, Coxarthrose, Cox-Arthrose, Hueft-TEP, künstliches Hüftgelenk, Hüftprothese, Hüftschmerzen, Hüftnekrose, Ellenbogen-Gelenk Handgelenk: taube Hände und das Karpaltunnelsyndrom, Medianus Neurolyse minimalinvasiv durchführen knie Haglundferse, Fersensporn, Morton Neurom, Metatarsalgie,  Fuss, Zehen, Hallux Valgus, Hallux Rigidus, Schiefe Zehen, Hammerzehe, Krallenzehe, Korrektur Sprunggelenk, Sprunggelenksprothese, Knöchel, Fussgelenk, Sprunggelenk-Arthrose, Sprunggelenk-Prothese, Sprungelenksarthroskopie, Knorpeltransplantation, Chondrozytentransplantation Wirbelsäule, Bandscheibe, Lendenwirbelsäule, Halswirbelsäule, Bandscheibenvorfall, Rückenschmerzen

Orthopädische Spezialisten

Facharzt für Orthopädie

Dr. med. Martin Rinio
Facharzt für Orthopädie an der Gelenk-Klinik

 
Facharzt für Orthopädie

Dr. med. Thomas Schneider Facharzt für Orthopädie an der Gelenk-Klinik

 
Termin telefonisch vereinbaren:
0761-55 77 58 0

Orthopädische Gelenk-Klinik

Informationen zu Untersuchung und stationärem Aufenthalt in der orthopädischen Gelenk Klinik

Orthopädische
Gelenk-Klinik
Zentrum für Arthrosetherapie und Endoprothetik

Spezialisierung:

  • Orthopädie
  • Unfallchirurgie
  • Neurochirurgie
  • Rehabilitative Medizin

Tel: (0761) 55 77 58 0

praxis@gelenk-doktor.de

Virtueller Rundgang

360° Virtueller Rundgang: Ansicht der Ambulanz